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Spiele

Im Weltraum hört dich niemand

Ob man im Weltraum wirklich von niemanden gehört wird wenn man schreit, lassen wir mal dahin gestellt. Was den Weltraum angeht, gibt es viele Mythen. Gelangt man in den Weltraum, zerplatzt man nicht einfach. Man kann sogar für wenige Sekunden überleben. Danach wird man jedoch gefriergetrocknet.

Der Weltraum faszinierte mich schon immer. Ich habe einen deutlichen Hang zu Science Fiction — Filmen, Romanen und auch Spielen. In die Handlung einzutauchen, sich möglicherweise sogar mit den Figuren zu identifizieren — ich mag das. Wobei, mit Filmen ist das deutlich schwer als mit Büchern oder Spielen. Die meisten Filme sind einfach zu kurz, um wirklich einzutauchen in die Welt. Das letzte großartige SF-Spiel auf der Konsole, an das ich mich immer wieder gerne erinnere, was „Mass Effect“. Leider erscheint davon bald ein neuer Teil, was wieder die Anschaffungsüberlegungen hinsichtlich einer Konsole fördert.

WikiImages / Pixabay

Wie dem auch sei, es gibt zum Glück auch noch Spiele abseits der Konsole, nämlich am Tisch. Mit gutem Essen, leckeren Wein und noch viel besser: mit netten Mitspielern. Wobei nett wichtig ist für die soziale Interaktion rund um den Spieltisch. Auf dem Spielbrett selber darf mit harten Bandagen gekämpft werden.

Gestern wurde bei uns „Exodus: Proxima Centauri“ in voller Besetzung (sechs Spieler) gespielt. Am Anfang fühlt man sich möglicherweise erschlagen von Regeln und den Möglichkeiten, aber schnell wird klar, wie gut alles ineinander greift. Meine Frau und ich hatten schon zwei Übungspartien zur Vorbereitung absolviert — was uns keinen Vorteil verschaffte, mir aber den Trost, das Spiel gut (mit Ergänzungen durch einen Mitspieler) erklärt zu haben.

Im Centauri System ging es hart zur Sache. Auch wenn eine Portion Glück mit Spiel ist, hängen einige Entwicklungen im Spiel ziemlich stark davon ab, welchen Weg man einschlägt. Und ob man Mitspieler, die eine Abkommen vorschlagen, vertraut. Da bei Exodus die Bewegungen der Raumschiffe verdeckt aufgeschrieben und dann gleichzeitig durchgeführt werden, kann es zu einigen (bösen) Überraschungen kommen. Und wenn man sich wie ich seine Flotte zusammenschießen lässt, hat man eine verdammt schlechte Position. Vor allem, wenn eine Nachbarin gleich zwei Massenvernichtungswaffen im Besitz hat.

Die rund vier Stunden Spielzeit waren zumindest für mein Empfinden ziemlich kurzweilig — viele Aktionen können fast zeitgleich erfolgen, sogar die Kämpfe der Spieler untereinander, da selten mehr als zwei Spieler in einem System sind. In jedem Fall freue ich mich schon auf die nächste Runde Exodus, dann aber hoffentlich mit der Erweiterung.

Das war in Bezug auf den Weltraum noch nicht alles. Den die Vorweihnachtszeit naht. Nach dem meine Frau und ich im letzten Jahr ein Adventskalender im Postkartenformat zum hinstellen hatten, haben wir uns dieses Jahr wieder für das klassische Schokoladenmodell entschieden. Dazu gibt es aber noch eine Besonderheit — und damit sind wir dann wieder bei Science Fiction Filmen, beziehungsweise Serien.

Auf der Spielmesse in Essen hatten wir uns im diesem Jahr das Brettspiel „Firefly“ gekauft (im Übrigen mal eine gelunge Verwertung einer Lizenz), welches wir uns dann zusammen zu Weihnachten schenken werden. Etwa jeden zweiten Tag in der Vorweihnachtszeit schauender uns dann die Serie an. Für mich ist das eine Wiederholung, meine Frau kennt sie noch gar nicht. Heiligabend gibt es dann „Serenity“ und dann wird gespielt. Wie gesagt, ich mag das Abtauchen in ein anderes Universum.

Nachlese Essen 2016

Während in Essen die Spielmesse noch bis morgen weite geht, haben meine Frau und ich heute zwei Gänge zurück geschaltet. Etwas Wochenend-Einkauf, ausschlafen und bisher zwei Runde Agricola gespielt. weiterlesen →

Keinen Schritt voraus

Die ernüchternde Bilanz des heutigen Tages: ich liege noch immer auf Platz 5 und es sind lediglich zwei Tage über. Platz fünf — nun ja. Dabei sind meine Frau und ich doch auch heute wieder auf der Messe in Essen unterwegs gewesen. weiterlesen →

Soweit die Taschen tragen

Auf die Spielemesse habe ich mich, ehrlich gesagt, ein knappes halbes Jahr im Voraus gefreut und rechtzeitig vorbereitet — in Form einer Liste mit Spielen, die in Frage kommen. Direkt vor Ort sieht es dann trotz aller Vorbereitung anders aus. weiterlesen →

Spielekloster in der Eifel

Meinen Beitrag von gestern muss ich etwas korrigieren. Es waren, wie sich heute bei der Auswertung der aufgezeichneten Daten herausstellte, nicht 25 Kilometer sondern ganze 27 Kilometer. Damit ist die vierte Etappe des Ahr-Venn-Weges die von uns bisher längste gewanderte. Wir wären also auch bei bester Gesundheit am Ende ziemlich erledigt gewesen. weiterlesen →

Wetterhunde verlieren besser

Nach der Sommersonnenwende und meinem Spruch, dies wäre der längste Regentag des Jahres, scheint es zumindest heute trocken zu sein. Recht ist mir das aber auch nicht, denn bei Temperaturen über 30 Grad kann ich nicht mehr klar denken. Mir ist das definitiv zu warm. Bis hier hin wäre das nur jammern, aber ich habe tatsächlich einen echten Grund, mich zu beklagen. weiterlesen →

Der Kunde als Hindernis

Möglicherweise bestellen immer mehr Menschen online, weil man im Einzelhandel echten Menschen begegnet. Menschen wie du und ich. Aus diesem Grund versuche ich nach Möglichkeit vor Ort einzukaufen, denn hinter jedem Einzelhändler steckt ein Mensch, der mit seiner Arbeit Geld verdienen möchte — und oft genug auch muss. weiterlesen →

Wenn Spiele umziehen

„Ihr aktueller Kontostand beträgt 380 Exemplare.“ Sagt natürlich so keiner, und bei BoardgameGeek weicht die Zahl auch nach unten ab, da ein paar ganze alte oder besondere Möhren (oder Schätze) nicht gelistet sind. Für Muggel (Menschen die mit Spielen genau so viel am Hut haben wie mit Magie) ist das bereist eine unvorstellbare Menge. Ja, und wenn man die Wohnung von meiner Frau und mir zum ersten Mal betritt, sieht es wirklich ziemlich erschlagend aus. weiterlesen →

Ungespielt aber unvergessen

Pi mal Daumen befinden sich im Besitz 380 bis 390 Spiele, je nachdem wie ich zähle — einige Titel existieren nicht im sehr großen Katalog von BoardGameGeek. Auf 10 mehr oder weniger kommt es aber bei der Menge Brett- und Kartenspiele nicht mehr drauf an. weiterlesen →

Plädoyer für das Spielen

Milde belächelt werde ich das eine oder andere Mal, wenn ich anderen Menschen erzähle, ich würde gerne spielen. Man mustert mich dann von oben bis unten mit einem Blick, der sagen will „du bist doch schon lange erwachsen, warum spielst du denn noch?“. Selbst wenn ich mit LEGO-Steinen spielen würde, sollte es doch egal sein. Aber es sind „lediglich“ Brett- und Kartenspiele, für die mein Herz schlägt. weiterlesen →

Ein Universum in der Tasche

Meinen ersten eigenen Computer bekam ich in Anfang der 80er Jahre ein paar Tage nach Weihnachten. Ein ZX-81. Den notwendigen Kassettenrekorder (es musste einer mit Cinch-Buchse) lag zuvor unterm Christbaum. weiterlesen →