Kürzlich wurde die Webseite der SPD einem Redesign unterzogen. Über die Neuerungen kann man sicher genauso wie über Geschmack streiten. Was auf jeden Fall fest steht: es ist zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren ein komplett neues Design. Selbst für ein Medium wie dem Internet ist das ziemlich schnell und häufig. Die Partei gibt den Takt vor, nur wer rudert an der Basis mit?
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Insbesondere in Zeiten des Abschwungs setzt recht schnell ein Reflex ein, der suggeriert, es gäbe eindeutig ein Haufen gieriger Kapitalisten, die an allem Schuld wären. Ganz so einfach es ist in der Realität jedoch nicht. Vor allem fehlen entsprechende Patentrezepte, mit denen die Krise überwunden werden kann.
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DER CHEF und ich haben gestern, nach dem Wahl-Schock und zahlreichen Bla-bla Analysen und Seifenblaseninterviews noch zur Ablenkung versucht, mit etwas trivialer Filmkultur den Abend dich noch zu einen schönen Abschluss zu bringen. Gelungen ist uns dies freilich nicht, was wohl auch an der Auswahl des Filmes lag.
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Gerade unter den Genossen in Nordrhein-Westfalen hört man oft „Glückauf!” – bisher hielt ich das ja immer als Floskel, die irgendwas mit der Geschichte der Partei und der Nähe zum Bergbau zu tun hat. Seit heute weiss ich, dass dieser Ausspruch eine ganz andere Bedeutung hat. Glückauf sagt man dann, wenn man so tief gesunken ist, dass es nur noch nach oben gehen kann. Mit 23,5 Prozent der Stimmen hat die SPD in Hessen unbestreitbar einen historischen Tiefpunkt erreicht. Da hat Andrea Ypsilanti ganze Arbeit geleistet! Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht an einen Wahlsieg der SPD in Hessen geglaubt. Das Koch, der wieder ganz oben auf schwimmt und große Reden im Fernsehen schwingt, war absehbar. Gewünscht hätte ich mir aber schon ein Ergebnis für die Genossen über 25 Prozent. Das Ergebnis, so wie es jetzt ist, beschämt. Ypsilanti ist als Vorsitzende der SPD in Hessen zurückgetreten. Das mag manch einer als konsequent bezeichnen. Es ist aber nicht konsequent von ihr, sondern zu spät, viel zu spät.
Wenn man was beim ersten Mal nicht ordentlich macht, dann gibt es halt einen zweiten Anlauf – oder auch einen dritten. Das die Berichterstattung hier in diesem Blog für den zweiten Anlauf etwas zu kurz gekommen ist, liegt nicht. an der Weihnachtspause.
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Einen ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Helmut Schmidt – einem Sozialdemokraten, Politiker und großartigen Menschen, der heute 90 Jahre alt wird. Auf das seine Zigarette so schnell nicht ausgehen mag!
Auf der Basis von Vermutungen und Gerüchten ist es sehr mühselig, sich ein Bild zu machen. Was gäbe mancher dafür, Gedanken lesen zu können und in Erfahrung zu bringen, was der Häuptling weiß – wenn er denn was weiß und dies verschweigt.
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Mit der Weihnachtsfeier gestern im Ortsverein ist auch der letzte (zumindest mir bekannte) politische Termin absolviert. Sicher, es gibt gestimmt noch andere, bevor das neue Jahr anbricht, aber als Mitglied ohne besondere Funktion – ich brauch das glaube ich nicht weiter auszuführen.
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Im nächsten Jahr wird zum ersten Mal ein Preis für den merkwürdigsten Parteiaustritt vergeben. Vorschläge für den Clement 2009 können ab heute bei der SPD-Bundeszentrale eingereicht werden.
Mit genau neun Stimmen mehr hätte es Nicolas Tsapos gestern geschafft, den Favoriten des Unterbezirksvorstandes, Guntram Schneider, zu schlagen. Ein sehr knappes Ergebnis, das leider die Hoffnungen auf einen frischen Kandidaten für die Bundestagswahl enttäuschte. Aber gut, so ist das nun mal, könnte man sagen und resigniert mit den Schultern zucken und sich dann geschlossen hinter den Sieger stellen. weiterlesen »