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SPAM

Das SPAM-Gespenst

Zugegeben, früher gehörte ich zu den Kindern, die Angst vor Gespenster hatte. Selbstverständlich ist mir nie ein Geist persönlich begegnet, aber die ganze Gruselbücher, die las, konnten unmöglich alle erfunden sein.

Zum Glück bin ich aus dem Alter nicht nur raus, sondern habe auch dazu gelernt. Um Bücher, die nur im entferntesten im Verdacht stehen, dem Horror-Genre anzugehören, mach ich einen großen Bogen. Dennoch befällt mich hin und wieder die Angst. Angst vor dem SPAM-Gespenster. Nein, nicht die Mails, welche man selber bekommt, sondern ganze normale E-Mails. Solche, die man selber schreibt, im Vertrauen darauf, dass sie ihr Ziel erreichen. Und dann wundert man sich, wenn sich der Empfänger nicht mehr bei einem meldet. Zunächst geht man noch davon aus, er habe noch keine Zeit für einen Antwort gefunden. Man liest noch mal das, was man geschrieben hat und prüft, ob es überhaupt einen Anlass für eine Antwort gibt. In der Zwischenzeit, noch immer keine neue E-Mail. Langsam nehmen die Zweifel zu.

„Könnte meine E-Mail unter Umständen versehentlich im SPAM gelandet sein oder hat sie aus anderen Gründen ihr Ziel gar nicht erreicht?“

In so was lässt sich wunderbar reinsteigern, bis hin zum Punkt, dass Empfänger und Sender nie wieder voneinander lesen werden, nur weil die E-Mail nie ihr Ziel erreicht hat und durch Netz geistert. Hört sich verrückt an? Gestern ist genau das wieder passiert.

Unter Outlook (das habe ich im letzten Job nutzen müssen / dürfen) gab es die Funktion der Lesebestätigung (die eigentlich eine Empfangsbestätigung war). Die war zwar nicht unumstritten, aber praktisch ist so was schon. Die Gewissheit zu haben, dass der Empfänger die E-Mail erhalten hat und das sie nicht zu einem SPAM-Geist wurde.

Viren im Kopf

Nichts ahnend schlägt man am Samstag die Zeitung auf und landet dann ohne weiteres Zutun bei den Kleinanzeigen in der Süddeutschen Zeitung. Dramatisches ist dort zu lesen:

Hilfe
dringend Milionär ges.
um meine Hubschrauberausbildung zu vervollständigen

Der Kaffee ging nur knapp am CHEF vorbei. Nach dem der Lachanfall wieder vorüber war, stieß ich aber auf eine sehr mysteriöse Anzeige. Ein wenig erinnert sie mich an die merkwürdigen Zettelchen, die man früher in der Schule von einem Mitschüler (meistens aber eher einer Mitschülerin) bekam. Es wurden exotische Versprechungen gemacht und ein Horrorszenario für den Fall, dass man die Kette unterbricht, in den düstersten Farben beschrieben. weiterlesen →

Glückstag

Es scheint so, als wäre heute mein Glückstag:

100.000


Zwar bewegen sich meine Leserzahlen immer noch auf den unteren Rängen, aber beim SPAM spiele ich jetzt in der großen Liga mit.

Lebensmüder SPAM

Bei manchen, trotz Filter, eingehenden SPAM-eMails muss ich mich doch ziemlich wundern. So zum Beispiel über eine Nachricht von einer gewissen Adrian Mayberry, denn der Betreff ist schon recht merkwürdig:

Mann lebt nur einmal – probiers aus !

Was ist darunter wohl zu verstehen? Soll ich etwa von einem Hochaus springen, um auszuprobieren, ob es wirklich stimmt? Wenn die Aussage richtig ist, und sie ist mit tödlicher Sicherheit richtig, dann kann ich nach dem Sprung nicht mehr bestätigen, dass man nur einmal lebt…

Voller Posteingang

Marc: Man, wieder so viele SPAMs im Posteingang.
Ich: Es ist Herbst.
Marc: Da laubt der SPAM-Baum.

Eine neue Welle

Seit ein paar Tagen hat die Anzahl an SPAM-eMail in meinem Postfach beträchtlich zugenommen. Mir kommt es so vor, als ob einen neue Welle durchs Internet schwappt. Neben Viagra wird kräftig geworben für diverse Penny Stock Aktien und andere „todsichere” Möglichkeiten der Kapitalanlage. Böswillig ließe sich die These aufstellen, dass dies mit dem Zusammenbruch der Göttinger Gruppe zusammenhängt. Offensichtlich brauchen die Menschen irrationale Gewinnversprechen, an die sie glauben möchte.

Frage der Woche

Was mir gerade so einfällt: Bekommen Vegetarier eigentlich auch SPAM? Und wenn ja, ist dass bei ihnen besonders verwerflich?

Automatische Übersetzung

Was passiert, wenn SPAM schlechte Übersetzungsprogramme verwenden, lässt sich anhand dieser eMail erkennen:

Sehr geehrter Herr,

Baten wir um seine Erlaubnis zu ihm, durch email die kommerzielle
Darstellung zu schicken ihm unserer virtuellen Speicher.
Wir verlangten reagieren Ost-email im Ziel, wenn es von seinem Interesse
ist.
Wir verlangten unsere zu ihm aufrichtigere Entschuldigungen im
gegenüberliegenden Fall.
Zu seiner vollständigen Einteilung

Fast schon unterhaltsam.

Ukraine calling

Wohl eher versehentlich dürfte ich heute eine eMail erhalten haben, die eigentlich für Peter Hartz (der Ex-Personalvorstand bei VW) gedacht. Eine Firma aus der Ukraine beschreibt in der eMail einen lukrativen Job: weiterlesen →

Hallo ich bin SPAM

In meinem eMail-Postfach war gerade eine SPAM-Mail, die mit Sicherheit an einem Wettbewerb für dadaistische Texte teilnehmen könnte: weiterlesen →