1. Juni 200916:23 Uhr

Gebaut auf der Angst vor Schatten und Dunkelheit, wollte jeder nur an das Gute glauben. Vom Licht geblendet, sahen nur wenige, wie sich die Hat langsam rot färbt. Wer es wagt, öffentlich zu mahnen, zu zweifeln und von Gefahren zu reden, wurde als Ketzer verbrannt. Jedes Mal schien es dann so, als ob aufziehende Wolken verschwinden würden.

Gegen Mittag wurde das Wasser knapp. Die Ernte auf den Feldern verdorrte. Die ersten vielen einfach um und blieben, wenig beachtet, im Staub liegen. Wenige Stunden später schmolz der Boden, Häuser gingen in Flammen auf. Die letzten noch lebenden flüchteten sich in verzweifelte Gebete, bevor auch sie für immer verstummten. Von niemanden mehr bemerkt, brach die Nacht an und hüllte alles in Dunkelheit in wohltuende Kälte. Angst war nirgends, denn es gab nichts mehr, dass sie hätte verspüren können.

20. August 200809:23 Uhr

Manche Menschen sind wie Hühner. Ähnlich wie die noch rumlaufen, nach dem ihnen der Kopf abgeschlagen wurde, laufen sie noch im T-Shirt rum, obwohl der Sommer offensichtlich vorbei ist.

28. Juli 200809:23 Uhr

Nicht alles steht in der Bibel. Vieles wird uns verschwiegen, so manches einfach ausgelassen, ohne das es dafür einen ersichtlichem Grund gibt.

Es lohnt sich, bei einigen Texten näher hinzusehen und auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Nur wenigen Menschen dürfte zum Beispiel bekannt sein, wer die Weinschorle erfunden hat. Einen Hinweis finden wir im Johannes-Evangelium, Kapitel 2, Vers 1-12.

Wasser zu Wein machen, dass kann heute nicht nur Jesus, sondern jeder von uns, Es kommt nur darauf an, in gleichen Teilen zu mischen. Und so eine Weinschorle, die schmeckt nicht nur auf einer Hochzeit gut, sondern auch an heißen Sommertagen.

5. Juli 200706:29 Uhr

Gerade eben habe ich beim Wetter angerufen. Der dauernde Regen ist mir einfach zu viel geworden und ich wollte wissen, wo das schöne Wetter bleibt. Das was ich zu hören bekam, wird euch nicht gefallen: weiterlesen »

28. Juni 200709:08 Uhr

Wer seinen Blick nach draußen wandern lässt, der bekommt nicht unbegründete Zweifel daran, ob es tatsächlich Sommer ist. ES gibt aber eine sehr verlässlich Methode, dies festzustellen.Nein, nicht mit einem Blick auf den Kalender, sondern mit einem in die Lokalzeitung. Sich häufende Berichte über Schützenfeste sind ein eindeutiges Indiz für den Sommer und die Sommerferien (vgl. dazu auch Sommerloch und Saure Gurkenzeit).

12. Juni 200709:07 Uhr

In einer der Kochzeitschriften, die ich regelmäßig lese (habe ich mich jetzt geoutet?), ist in der Aktuellen Ausgabe ein Artikel über die Wirkung von kalten und heißen Getränken auf den Körper zu finden. Wie so häufig in diesem Zusammenhang werden die Beduinen (nicht Beduinen) als Beispiel herangezogen. Nicht nur mangels eines Kühlschranks verzichten sie auf kalte Getränke in der Hitze, sondern sie sollen wohl aus gutem Grund heißen bzw. warmen Tee trinken. weiterlesen »

10. Juni 200720:25 Uhr

Ganz ehrlich Leute, mir fehlt das Wetter, welches wir im Irland-Urlaub hatten. Temperaturen jenseits von 25 Grad sind einfach nicht mein Ding. In den sonnigen Monaten liegt die Tageshöchsttemperatur bei rund 20 Grad in Irland. Genau so liebe ich das. Das der Winter auch nicht extrem kalt ist, beweisen die zahlreichen Palmen, die sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen so mancher in den Garten gestellt hat. weiterlesen »

27. Juli 200614:31 Uhr

Bitte, bitte, bitte, bitte, mach doch einer endlich diese verdammte Heizung aus! Ich kann diese Temperaturen echt nicht mehr länger ertragen. Ich bin auch durchaus bereit, meinen Teil dazu beizutragen, damit es kühler wird. Zum Beispiel als gute Tat eine Oma über die Autobahn bringen oder so was ähnliches – aber nur wenn es wirklich hilft.

26. Juli 200622:31 Uhr

Ein Hauch frischer Luft weht durch mein Zimmer – zwar beunruhigt mich das Grummeln in der Ferne wie üblich, aber die Abkühlung ist trotzdem herzlich willkommen. So langsam erreicht die Umgebung wieder eine Temperatur, wo mein Gehirn, wenn auch noch sehr langsam, wieder anfängt zu arbeiten. weiterlesen »

19. Juli 200612:19 Uhr

Gefunden bei stern.de:

Bei Temperaturen über 30 Grad sind besonders Kinder, Sportler und ältere Menschen gefährdet.

Sportler sind nicht gefährdet, sondern selber Schuld! Wer bei dem Wetter meint, er müsse unbedingt in der Mittagshitze 20 Kilometer joggen oder was ähnlich dämliches machen, der hat den Hitzeschlag wohl verdient.

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