Wir begegneten einander im Park. Du mit deinem Glück und dem Kinderwagen. Ich mit dem Strick unter dem Arm und der düsteren Absicht, meinem Leben ein Ende zu setzen. weiterlesen »
Das selbst die Bahn höherer Gewalt ausgeliefert ist, wird niemand bestreiten. Wenn sich jemand, wie heute in Rheda-Wiedenbrück, vor den Zug wirft, ist das ein bedauerlicher Unfall, der zu Zugverspätungen und – ausfällen führen kann.
weiterlesen »
Durch Grafiti wurde die Betonwand an der Schule zwar bunter, aber nicht wärmer. Die Kälte blieb. Hätte er eine Pistole gehabt, so würde er sie jetzt durchladen. Statt dessen warf er die leere Farbdose mit voller Wucht gegen ein Fenster im ersten Stock. Das Glas hielt stand. Der sich darin spiegelnde Mond schien ihn zu verhöhnen.
weiterlesen »
Noch immer war das Treppenhaus verqualmt. Erst als auf der dritten Etage, wo der Rauch am dichtesten gewesen war, das Fenster geöffnet wurde, besserte sich das. Die kalte Mauer im Hausflur roch allerdings immer noch nach dem Vorfall.
weiterlesen »
Es gibt ein Leben nach dem Tod, so die Neue Westfälische heute in ihrer Ausgabe. Dabei bezieht sie sich nicht auf besondere religiöse Erfahrungen, sondern auf die Menschen, die mit dem Tod eines Menschen umgehen müssen.
weiterlesen »
Nach dem Selbstmord eines Fußballspielers am Dienstag Abend wurde über Deutschland der Ausnahmezustand verhängt. Bereits am Mittwoch Morgen herrschte Ausgangssperre für Witze über den Torhüter, der sich vor einen Zug geworfen hatte.
weiterlesen »
Abschiedsbriefe auf billigem Papier,
die letzten Cent für den Selbstmord aufgehoben.
Wenn es fürs Leben nicht mehr reicht, wird es eingespart.
Es gibt Tage, da kann man diese Frage getrost schon früh morgens stellen. Oft entscheidet nämlich der Start in den Tag, wie es weitergeht. Oder auch, das nichts mehr geht bzw. fährt wie in meinem Fall. Wieder mal war jemand davon überzeugt, das die Bahn ein adäquates Mittel zur Lebensbeendigung sei. Trauriges Resultat: ein Toter und eine totale Streckensperrung im Raum Minden. weiterlesen »
Ja, es gibt tatsächlich eine positive Bilanz im Hinblick auf die Streiks durch die in der GDL organisierten Lockführer. Es gab, zumindest auf meiner Strecke, in den letzten letzten Wochen und Monaten keine Zugverspätungen auf Grund von Personenschäden – das ist doch mal was! weiterlesen »
Selbst nach dem sämtliche Finger abgeschnitten waren und sein Selbstmordversuch misslang, da die Schlinge schlecht geknüpft war, konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen. Allerdings verging ihm dies schnell wieder, als er daran dachte, dass er die elende Sauerei in der ganzen Wohnung jetzt doch selber sauber machen musste. Ohne Finger würde es nicht so leicht sein. weiterlesen »