Aktikel mit dem Tag

Schlaf

Schlafen trotz Lärm

Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung.

Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht bei mir nichts ohne Ohropax. Unterwegs im ICE brauch ich nur die Augen zu zu machen und schon gleite ich sanft ins Reich der Träume. Hört sich erstmal komisch an.

Der für mich plausibel klingende Unterschied ist der, dass wir zu Hause alleine sind – jedenfalls im Bett. Im Zug ist das nicht der Fall. Ist man alleine, sind die Instinkte schärfer. Man lauscht, ob von irgendwoher Gefahr droht. Im Zug ist man, wie in einer Hölle voller Steinzeitmenschen, quasi beschütz. Andere passen auf, während man selber schläft.

Falls das alles völlig Blödsinn ist, sollte ich überlegen, ob ich mir eine ICE-Sitz kaufe, denn in dem kann ich besser schlafen als im Bett.

Tiefschlaf

Das Geruckel bei der Zugfahrt ähnelt im günstigsten Fall dem Schaukeln einer Wiege. Moment, wird so mancher jetzt einwenden, wenn das wie bei einer Wiege ist, dann kann man doch sicher gut schlafen.
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Stimmen in der Nacht

Die meisten Menschen haben ihre persönlichen Dämonen, mit denen sie kämpfen. Ängste, die auftauchen und wieder verschwinden, sondern lebenslange Begleiter, denen man nicht entfliehen kann.
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Auf Vorrart

Wie ich heute morgen mit Bedauern feststellen musste, ist es völlig zwecklos, auf Vorrat zu schlafen. Der Mittagsschlaf gestern in der Sonne war zwar richtig gut, aber ich fühle mich jetzt genauso müde wie sonst auch um diese Zeit.

Ich finde es erstaunlich, dass es Menschen gibt, die angeblich mit wenig Schlaf auskommen. Bei mir zeichnen sich bei weniger als sieben Stunden dicke Ränder unter den Augen ab.

Fehlstart

Vergessen wir mal kurzfristig das Fußballspiel gestern, dass ich selbstverständlich nicht geseh habe, von dem ich aber trotzdem weiß, dass Deutschland gegen Polen gewonnen hat. Kann ja mal passieren, soll aber wie bereits gesagt nicht Thema sein. Hinter mir liegt eine viel zu kurze Woche Urlaub, in der ich nicht ansatzweise das geschafft habe, was ich schaffen wollte. Hatte ich gerade Urlaub geschrieben? Nun ja, eher bürofreie Zeit wäre wohl richtig. Aber so richtig in der Sonne liegen, möglichst noch mit Bier und Fußballübertragung, ist eh nicht mein Fall. Wie dem auch sei, eine zweite Woche hätte mir wohl gut getan, zumal sich erst gestern Abend so was wie Erholung einstellte.

Der Montag fing dafür dann schon wieder typisch an. Gute 25 Minuten Zugverspätung auf Grund eines Feuerwehreinsatzes. Trotzdem war der ICE bis auf den letzten Platz voll. Aber, und das ist das Schöne: gut klimatisiert, im Gegensatz zur Dachwohnungssauna zu Hause. Die gefühlten 35 Grad dort die ganze letzt Woche über waren daran schuld, dass ich nicht richtig schlafen konnte. Ich habe mich Streckenweise wie ein Döner gefühlt. Gut gegrillt, wobei ich das Drehen bzw. Wälzen selber vorgenommen habe.

Für einen unruhigen Schlaf gibt es jedoch noch weitere Faktoren, wobei zu viel Essen nicht dazu gehören soll. Dafür aber etwas sehr tückisches: Ohropax, die ich seit Jahren verwende, um besser zu schlafen. Anscheinend aber mit genteiligem Effekt.

Zwar schirmen die Stöpsel wirksam alle Außengeräusche ab und verschaffen einem so eine Oase der Stille. Unglücklicherweise ist aber wohl das Gehirn mit dieser Stille nicht einverstanden, da sie als trügerisch betrachtet wird. Das führt dann dazu, dass sich das Gehirn anstrengt, um doch noch was zu hören – selbst wenn man eigentlich schläft. Ob dem tatsächlich so ist, kann ich als Laie auf diesem Gebiet nicht beurteilen. Ich kann nur feststellen, das ich heute nach ohne Ohropax besser geschlafen habe. Wobei es in diesem Fall auch der Wein gewesen sein könnte, was wir aus Gründen der Höflichkeit besser unter den Tisch fallen lassen, wo wohl noch die letzten feiernden Fans von gestern Abend liegen.

Jesus kann nicht schlafen

Jesus schläft nicht und es ist ganz allein meine Schuld. Erst heute morgen um vier Uhr ist mir aufgefallen, dass ich die kleine Lampe an unsere Krippe, die direkt über dem kleinen Jesus-Kind hängt, vergessen habe auszuschalten. Da die Batterien sehr frisch waren, brannte das Licht bis dahin die ganze Zeit. Als ich heute morgen nach dem Aufstehen wieder einen Blick in die Krippe geworfen habe, hatte das kleine Kerlchen ganz dunkle Ränder unter den Augen. Damit steht dann wohl eins fest: selbst ein Heiland braucht seinen Schlaf.