Wenig familiär und ohne brüderliche Versöhnung ging es in den letzten Tagen im Streit um den Heinrich-Heine-Preis für Peter Handke zu. Das Ende vom Lied (nicht von Draffi Deutscher, der ist nämlich gestorben): Handke verzichtet auf den Preis. Fast freiwillig, könnte man sagen. Die Sache wäre auch eigentlich abgeschlossen, wenn sich das lieber Peterlein nicht als so ein ausgesprochen schlechter Verlierer erwiesen hätte. In einem Leberwurstbrief an den Düsseldorfer Oberbürgermeister mit fünf in ihrer Länge und Verschachtelung kaum zu überbietenden Sätzen macht er seinem Unmut Luft.
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Gerade erstmal eine Folge des Videopodcasts Belogen in Berlin liegt hinter uns, da droht ihm schon das Aus durch die Hauptdarstellerin. Bei einer Tagung in Saarbrücken sagte Angela Merkel:
„Wort und Tat müssen wieder zusammengebracht werden.”
Wenn sie tatsächlich ernst meint, fängt sie bei sich selber an. Oder bezog sich das eventuell nicht auf ihren Videocast? Dann könnte es auch als eine Drohung aufgefasst werden.
Da ist er nun, der erste Videopodcast unserer Bundeskanzlerin. Viele werden jetzt sagen, es hätte schlimmer kommen können. Seien wir ehrlich. Nicht jeder Politiker kann fehlerfrei von einem Teleprompter ablesen. Bundespräsident Host Köhler hat uns zur Jahreswende bewiesen, wie schnell jemand zum Gespött werden kann. weiterlesen »
„Politik anschaulich machen und erklären” möchte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem morgen startendem Video-Podcast, wie auf ihrerer Webseite zu erfahren ist. Ehrlich gesagt brauche ich keinen Video-Podcast, um die Folgen ihrer Politik zu sehen. Sehr anschaulich und viel deutlicher lassen die sich zum Beispiel bei einem Besuch der Agentur für Arbeit erleben. Erklären lass ich mir aber gerne von ihr, warum die Mehrwertsteuer nicht auf 18 Prozent wie im Wahlkampf angekündigt, sondern auf 19 Prozent steigen wird. Ob es wohl auch möglich sein wird, Kommentare zu den einzelnen Folgen zu hinterlassen oder Themenvorschläge einzureichen? Ich zumindest hätte eine ganze Menge an Fragen an unsere Bundeskanzlerin.
[via netzpolitik.org]
Grob fahrlässig sei seine Teilnahme an einer Homosexuellen-Demonstration in Moskau gewesen, meinte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Schockenhoff zu Volker Beck. Schockenhoff ist der Meinung, daß man sich auf die politische Ordnung eines Gastlandes einstellen müsse. Also ganz so, wie es die Wirtschaft in Deutschland in den Jahren zwischen 1933 und 1945 gemacht hat. Ganz so, wie es Google und andere Firmen in China machen. Wenn etwas grob fahrlässig ist, dann sind es die Äußerungen von Herrn Schockenhoff. Mit solchen Gedankengut qualifiziert man sich als Steigbügelhalter von Diktaturen.
[Shownote: Darwin Awards]
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Im Auftrag des Bundesnachrichtendienst fanden verdeckt ermittelnden Journalisten jetzt Hinweise auf eine FIFA-Verschwörung. Über Zusätze im Trinkwasser sollen die Bundesbürger für die WM gefügig gemacht werden. Diese wurden eigenes im Versuchslabor der FIFA in Guantanomo für die Fußballweltmeisterschaft entwickelt. Da die Droge ihre Wirkung nur im Zusammenhang mit unterschwelligen, über das Fernsehen verbreiteten Botschaften, entfalten kann, empfiehlt es sich, umgehend sämtliche Fernseher am besten aus dem nächsten Fenster auf die Straße zu werfen.
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Der BND beschütz neben wichtigen Informationen (wie zum Beispiel wer Fußballweltmeister 2006 wird) vor allem sich selbst. Da darf man dann nicht zimperlich sein in der Wahl der Mittel. Gerade berufsmäßige Plaudertaschen stellen eine Bedrohung für den BND da. Es war daher zu erwarten, daß diese Gruppe, die auch unter dem Pseudonym Journalisten bekannt ist, beim BND bisher eine besondere Aufmerksamkeit und in einigen Fällen auch Zuwendung genossen hat. Künftig ist damit aber Schluß, denn der BND darf keine Journalisten mehr bespitzeln.
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Im gemeinen Volksglauben gilt der Spargel nicht nur auf Grund seiner äußeren Form als Mittel zu Potenzsteigerung. Dies wird aber wohl bald nicht mehr nötig sein, denn in deutschen Großstädten gibt es nicht nur eine Tauben-, sondern auch Singleplage. Erschreckende 50 Prozent sollen es in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern sein.
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Die BRAVO wird 50. Was wäre wohl aus uns geworden, wenn es in unserer Jugend keinen Dr. Sommer gegeben hätte? In der Bravo gibt es aber nicht nur Aufklärung, sondern auch Abschreckung. Artikel über so genannte Bands wie Tokio Hotel zeigen den jungen Lesern ganz deutlich, was passiert, wenn die Pubertät gründlich daneben geht.
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Allein zu Haus, in der eigenen Küche, brät sich der Pit mich auf keinen Fall das Gemüse, was uns so blass im Supermarkt anlächelt. Für den Eigenbedarf gibt es eine Extra-Anbaufläche. Da wachsen dann Tomaten drauf, die nicht nur rot-reif aussehen, sondern auch genauso schmecken. Jawohl, schmecken! Das lässt sich gemeinhin von den Dingern, die uns als so genannte Tomaten im Supermarkt verkauft werden, nicht sagen. Da kann man froh sein, wenn man nicht gegen Kunstdünger allergisch ist
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