Unterwegs, mal wieder. Mein Auto trägt mich zum nächsten Kundentermin. Verlässliches Stahlross. Wie einer dieser Ritter, mit denen ich früher so gerne gespielt habe, fühle ich mich. Die Autobahn ist frei, der leichte Nieselregen stört mich nicht. Die Wisschblätter leisten ganze Arbeit, sind zuverlässig, so wie ich selber auch zuverlässig bin. weiterlesen »
Wir waren auf seiner Spur. Unsere Vermutung sollten sich bestätigen, als unsere Geduld endlich belohnt wurde. Acht Wochen lang waren wir ihm gefolgt, quer durch Deutschland, dann über die Grenze und die nächste. Dabei gingen wir weit über unsere Befugnisse hinaus. weiterlesen »
Am Ende hilft einem das Geld nicht. Es ist sogar der Grund, warum man sterben musste. Wen man friedlich im Kreise seiner Familie stirbt, nach einem erfüllten Leben, wie es so schön heisst, dann hat man im Tod so etwas wie Würde. Ein Würde, die einem nicht mehr genommen werden kann. Halb nackt an einen Bettpfosten gefesselt vorgefunden werden, um den Hals noch den Gürtel, mit dem man erdrosselte wurde, hat nichts würdevolles. weiterlesen »
Es ging mehr als nur um die Kinder. Schon seit Monaten lebten sie bei Oma und Opa. Sabrina und unsere Große, Mareike. Zwei hübsche Kinder. Welcher Vater hätte das nicht gesagt über seine Töchter. Karina war gerade siebzehn Jahre alt, als Mareike geboren wurde. weiterlesen »
Die Schuld lastete in den Monaten, seit dem er im Gefängnis war, immer schwerer auf seinen Schultern. Die 14-jährige Schlampe tat ihm nicht leid. Sie hatte es nicht anders verdient. Sie zogen sich immer so an, nur um ihn aufzugeilen. Und dann lachten sie ihn aus. “Was willst du alter Knacker?”. Dabei war doch klar, was er wollte. Ihr Lachen verlosch erst, als er sein Messer zog und ihnen klar machte, wo es lang gehen würde. weiterlesen »
Sergej hatte genug. Immer wieder prasselten in seinem Leben Demütigungen auf ihn ein wie Regen bei anderen Leuten. Seine Körpergröße sucht sich niemand selber aus. Hätte er das gekonnt, wären es mit Sicherheit nicht 1,69 Meter gewesen. weiterlesen »
Die Engländer sind ja berühmt für ihre Wettleidenschaft. Daher heute in der Reihe „Berühmte letzte Worte”: weiterlesen »
Gestern war wieder so ein Abend, bei dem DER CHEF und ich beim anfänglich unmotivierten zappen durch das Fernsehprogramm bei arte hängen geblieben sind. Uns fesselte die Dokumentation über ein russisches Kindergefängnis in Tscheljabinsk. Über hundert Kinder waren dort von der Gesellschaft weggesperrt, teilweise sogar wegen Mordes. Das Alter der Kinder reichte von elf bis sechzehn Jahren. weiterlesen »
Am vergangen Wochenende sind zwei 17-jährige Schüler in Tessin (Mecklenburg-Vorpommern) in das Haus eines Ehepaars eingedrungen und haben den 46 Jahre alten Mann und seine fünf Jahre jüngere Frau mit einer erheblichen Anzahl an Messerstichen getötet. Zuvor hatten sie eine 15 Jahre altes Mädchen aus ihrem Bekanntenkreis als Geisel genommen. weiterlesen »