Diesmal ist nicht die Bahn schuld. Gut, wenn ich jetzt besonders spitzfindig wäre, würde ich ihr zumindest eine Teilschuld anlasten, aber nun denn. Ich hätte ja auch ohne Sitzplatzreservierung den Zug heute morgen nehmen können.
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Bei der Lautstärke, mit der manche Menschen ihrem Telefonate in Zug führen, lässt sich nicht verhindern, dass man das Gespräch mitbekommt. Wobei „mitbekommen” ein dehnbarer Begriff ist. Hören heißt nicht immer auch verstehen.
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Frau S., nicht bekannt aus Funk und Fernsehen, aber schon mehrfach hier in diesem Bloc erwähnt, erzählt (meistens allen, die nicht das Glück haben, taub zu sein) Anfang der Woche, dass sie sich derzeit um den Hund ihrer Mutter kümmern müsse. Diese in Berlin lebende Mutter, so war zu erfahren, war am Wochenende ins Krankenhaus gekommen. Eine Operation auf Grund von Lippenkrebs stand an. Die uns auch aufgetischte Krankenvorgeschichte lasse ich mal an dieser Stelle aus.
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Warum an manchen Tagen um eine sehe unchristliche Zeit die Bielefelder Stadtbahnen schon so voll sind, dass man kaum einen Sitzplatz findet, lässt sich schwer beantworten. Es sah auch nicht nach einer von der Erkenntnis, in welcher Stadt man eigentlich wohnt, motivierten Massenflucht aus. weiterlesen »
Für viele Pendler wäre die tägliche Fahrt mit dem ICE angenehmer, wenn Dummschwätzer erst ab 9 Uhr den Zug benutzen dürften. Ganz ehrlich: Ich finde es nervtötend zu hören, dass jemand so toll Golf gespielt hat, dass er pro Loch nur zwei Schläge über Paar gelegen hatte. Und wenn dann noch aus dem selben Mund die ganze Zeit über das Thema Mode mit seiner Bett-Kollegin gesprochen wird, kommt mir schon mal das Frühstück wieder hoch
Bei so manchem Dummschwätzer im Zug wünscht man sich die Möglichkeit zurück, wie früher die Türen während der Fahrt öffnen zu können, um das Ärgernis zu Entsorgen. Das dies nicht mehr möglich ist, hat viel damit zu tun, dass es die Bahn mit den Anwohnern entlang der Schienen nicht vollends verderben will. Die mögen halt keine toten Reisenden in ihrem Garten. Zumindest dann nicht, wenn sie dafür keine Prämie bekommen, um diese fachgerecht im Sandkasten zu vergraben. In Deutschland hat sich das belgische Modell ja nie durchgesetzt. weiterlesen »
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich es, glaube ich, schon mindestens einmal erwähnt: ich brauche morgens meine Rituale (von der Snooze-Taste bis hin zur Zeitung beim Frühstück) ebenso wie meine Ruhe. Was ich nicht mag, ist morgens schon vollgequatscht zu werden (aus diesem Grund läuft bei uns morgens auch kein Radio). Zu Hause hat sich DER CHEF damit mehr oder weniger arrangiert (hoffe ich zumindest). Auf dem Weg zur Arbeit klappt das leider nicht so ganz. weiterlesen »