29. Juli 200809:12 Uhr
Wir können davon ausgehen, dass er eine glückliche Kindheit hatte. Er wuchs bei zufriedenem Eltern überwiegend wohl behütet auf und genoss die Freiheiten, die ihm in seinem Alter zustanden.
Mit acht Jahren las er Pipi Langstrumpf. Kurz darauf fasste er an seinem neunten Geburtstag einen Entschluss. Er wünschte sich beim auspusten der Kerzen, nie erwachsen zu werden.
Später an diesem Sommernachmittag tollte er mit anderen Kinder herum. Sie kletterten auf Kirschbäume, wurden mutiger. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit. Er rutschte ab, konnte sich nicht mehr halten und fiel.
Die Landung war unsanft. Aufschlag in voller Länge auf dem Boden. Alle, die Erwachsenen eingeschlossen hielten den Atem an. Sekunden der Angst. Lachend stand er wieder auf. Nichts passiert, rief er.
Dreiundzwanzig Jahre ist das jetzt her. Jahre sind vergangen, Mitschüler, Freunde sind erwachsen geworden. Sein Körper ist auch älter geworden. Geistig ist er aber immer noch auf dem Stand eines Neunjährigen. Manchmal gehen Wünsche anders in Erfüllung.
23. Juli 200809:10 Uhr
Die meisten in meinem Alter werden es wohl nicht nur oft gehört, sondern das eine oder andere mal selber angestimmt haben: das Lied beginnt mit Die Jugend von heute. weiterlesen »
27. April 200818:28 Uhr
Erst bringt man Kindern das Sprechen bei, anschließend müssen sie dann lernen, den Mund zu halten.
24. April 200808:38 Uhr
Viele Zeitungen aus Nordrhein-Westfalen hatte gestern ein ganz spezielles Titelthema. die derzeitige Situation in den Grundschulen des Bundeslandes. Es wurde von Klassen berichtet, die aus 30 oder mehr Kinder bestünden. Das ausgerechnet in der Eingangsstufe, also dem ersten Schuljahr. weiterlesen »
4. Juli 200706:25 Uhr
Eigene Kinder sind Originalzubehör.
10. April 200720:26 Uhr
Liebe Zug fahrende Eltern, ich habe ja nun wirklich nichts gegen Kinder (zumindest nichts, was sowohl wirkungsvoll als auch legal währe). Was mir aber gehörig, jawohl wirklich gehörig gegen den Strich geht, ist euer Unvermögen, den Nachwuchs zu erziehen. Das letzte Bisschen Verstand ist wohl bei einigen im Rahmen der karnickelartigen Vermehrung verlustig gegangen. weiterlesen »
4. April 200709:28 Uhr
Gestern war wieder so ein Abend, bei dem DER CHEF und ich beim anfänglich unmotivierten zappen durch das Fernsehprogramm bei arte hängen geblieben sind. Uns fesselte die Dokumentation über ein russisches Kindergefängnis in Tscheljabinsk. Über hundert Kinder waren dort von der Gesellschaft weggesperrt, teilweise sogar wegen Mordes. Das Alter der Kinder reichte von elf bis sechzehn Jahren. weiterlesen »
9. März 200706:25 Uhr
Was mir ja persönlich rätselhaft ist, wieso nach der neusten Grippewelle, die böse Erinnerungen an die spanische Grippe geweckt hat, unsere Familienministerien mehr Grippen fordert. Das es in der Union breiten Widerstand gegen die Kindergrippe gibt, ist nur nachvollziehbar. Frau von der Leyen ist doch von Beruf Ärztin (manche Politiker haben wirklich was richtiges gelernt), sie müsste doch um die Gefahren wissen. Am besten geschützt vor Ansteckungen ist der, der zu Hause bleibt. Das gilt insbesondere für die Risikogruppen Frauen und Kinder. Daher war es ja auch folgerichtig, das Bischof Mixa vor einigen Wochen genau dies gefordert hat.
2. März 200709:04 Uhr
Aus Langeweile
mit dem Beile
Schlug sie ihre Kinder tot
und das noch vorm Abendbrot
8. Januar 200709:02 Uhr
Eigentlich würde dieser Artikel nicht in die Kategorie Gesellschaft gehören, sondern müsste unter Alltag einsortiert werden. Wie gesagt, eigentlich. Aber bei den Kategorien drücke ich ab und an mal ein Auge zu – besonders dann, wenn es wie in diesem Fall nicht ganz klar ist, ob es nicht doch ein Thema ist, was über den Alltag hinaus geht. Letztendlich kann jeder für sich entscheiden, wo er den Beitrag an meiner Stelle einsortieren würde. weiterlesen »