Vielleicht gibt es doch einen guten Grund, Killerspiele zu verbieten:
Wer weiss, wie viele Jugendliche schon am Street-Fighter Syndrom gestorben sind …
(via Dominiks Tumblelog)
Um es direkt vorweg klarzustellen: in Bezug auf Elefanten habe ich keine Vorurteile. Ich bin nur der Meinung, dass sie auf einem Schießstand ebenso wenig verloren haben wie Kinder und Jugendliche. Wobei es im Sprichwort ja eigentlich heißt „Wie ein Elefant im Porzellanladen”, in dem Kinder vermutlich zu einen sichtlich nervösen Verkäufer führen.
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Mal ehrlich: So lange es in Deutschland noch Schützenvereine gibt, erüberigt sich jegliche Diskussion über Killerspiele.
Gestern gab es an einer finnischen Schulen ein Amoklauf eines 18-jährigen Schülers. Die Bilanz: acht Tote, zahlreiche Verletzte. Die genauen Gründe für die Bluttat sind noch nicht bekannt, wohl aber, das die Tat vorher im Internet angekündigt wurde. Sogar ein Video auf Youtube gab es – Amoklauf 2.0. weiterlesen »
Die Angst des Wolfgang Schäubles vor Terroristen ist mittlerweile so groß, dass im Bundesinnenministerium schon Pläne zu einer Bürgermiliz kursieren, die mit islamistisch Tendenzen verdächtigen Personen kurzen Prozess machen. Es ist vorgesehen, im Rahmen der zu bildenden Wehrsportgruppe WS junge Mensch frühzeitig an den Gebrauch der Schusswaffe heranzuführen. weiterlesen »
Gerade Politiker der C-Parteien sind derzeit ja bemüht, sich mit dummen Forderungen zum Thema „Killerspiele” hervorzutun. Aus Sachsen CDU-Landtagsfraktion kam gestern die Forderung, im Kampf gegen diese Art von Spielen elektronische Filter einzusetzen. weiterlesen »
Wieder mal gefährlich unterwegs in Sachen Demokratiebekämpfung, der Herr Beckstein:
Allerdings sehe ich in der Kriminalstatistik, dass die häufigste Problematik bei 18- bis 25-Jährigen liegt, und da hilft mir der Jugendschutz nichts. Da brauche ich ein Verbot.
Gemeint sind überings nicht die rechtsradikalen Parteien, die gerade aus der erwähnten Altersgruppe in Ostdeutschland besonderen Zulauf bekommen, sondern die so genannten Killerspieler. Was der bayerischen Innenministers Günther Beckstein da anspricht, ist ganz klar eine staatliche Zensur, eine Entmündigung, die nicht nur Bürger betrifft, die noch unter 25 Jahre alt sind.
Die Industrielobby ist entsetzt. So sollen künftig bei gewerkschaftlich organisierter Arbeitsniederlegung, gemeinhin auch Streik genannt, Gegenmaßnahmen nach dem Willen von Unions-Politikern verboten werden. Jedenfalls wird das unter einem völligen Verbot von Counter Streik wohl verstanden.
Der Versuch der Bundesregierung, ein bundeseinheitliches Rauchverbot einzuführen, ist gestern auf Grund von Verfassungsrechtlichen Bedenken gescheitert. Angeführt wird, dass der Bund nicht zuständig sei und jedes Bundesland für sich festlegen müsse, ob und in welcher Form es Nichtraucher schützen will. weiterlesen »
Bayerns Innenminister Günther Beckstein schlägt derzeit vor, „Herstellung, Vertrieb, Kauf und Nutzung menschenverachtender Computerspiele mit bis zu einem Jahr Haft” zu bestrafen.
Das würde also bedeuten, dass dann, wenn ich solche Spiele zu Hause spiele, dafür künftig in den Knast wandere. Abgesehen davon, dass sich das nur mittels Hausdurchsuchungen feststellen ließe, lässt der Vorschlag vor allem ein vermissen: gesunden Menschenverstand.
[Quelle: tagesschau.de]