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Ironie

Wie Netzpolitiker den Weltuntergang beschlossen

Wir alle kennen den Spruch, der dümmste Bauer habe die dicksten Kartoffeln. Lassen wir das erstmal so dahingestellt. Tatsache ist, auf diese Weise wird die Nahrungsversorgung unseres Landes gesichert.Damit die Bauern auch schön dumm bleiben, gibt es  auf dem Land wenig Ablenkung. Schon mal versucht, von dort aus die richtig tollen Seiten im Internet aufzurufen? Na bitte.

Was einem Bauern ansonsten so über bleibt, ist naheliegend. Und da außer der Schwester oder Mutter nicht viel greifbares weibliches zur Verfügung steht — wir wissen, worauf so was hinausläuft. Inzest macht dumm. Und damit sind wir wieder bei den Kartoffeln. Der Kreis schlicht sich und sorgt für die Ernährung der mit High Speed surfenden intelligenten Stadtbevölkerung.

Mit dem gezielten Ausbau des Breitbands auf den Land wird alles anders. Und wir hätten bereit sein sollen. Schnelles Internet für den Bauern, statt verdummenden Fernsehformate, in denen jemand an seiner Seite gesucht wird, der blöd genug ist, sich freiwillig die ganze Arbeit auf dem Bauernhof aufzuhalsen.  Durch das Internet hat der Bauer nicht nur viele neue Ablenkungsmöglichkeiten, für die er nicht mehr ins Bahnhofsviertel der nächsten Großstadt schleichen muss, sondern kann sich auch eine andere Frau suchen. Rein virtuell, manchmal sogar real und möglicherweise auch eine kluge Bäuerin aus einer anderen Region. Die zieht dann zu ihm aufs Land.

Frisches Blut für den Nachwuchs. Vorbei mit dem dümmsten Bauern. Und damit auch mit den dicksten Kartoffeln. Je besser die ländlichen Regionen an das Internet angeschlossen werden, desto kleiner werden die Kartoffeln. Bis wir dann in den Städten vor Hunger umkommen. Und das nur, weil ein paar Netzpolitiker den Breitbandzugang für alle beschlossen haben.

Wahlniederlagen mit Niveau

Zwölf Tage bis zur Bundestagswahl. Wieder kreisen die Gedanken um mögliche Konstellationen, befeuert durch Umfragen und Pressemeldungen. So solle es, wenn man dem Focus Glauben schenkt, eng werden für die FDP. weiterlesen →

Rheinisches Sakrileg

Bereits vor meinem Umzug nach Köln kannte ich das spezielle Verhältnis, welches die Ureinwohner zur nördlich gelegnen Nachbarstadt am Rhein haben. Dem Kölner an sich wird große Toleranz nachgesagt, bei Düsseldorf hört diese jedoch auf. weiterlesen →

Todsichere SEO

Wenn man nach einigen Jahren im Internetbusiness eines mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, dann das: Kunden träumen davon, bei Google auf Platz eins zu stehen. Garantiert. Um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen, hat man als Dienstleister alles nur erdenkliche zu tun – am besten bis vorgestern. weiterlesen →

Kopftuchpauschale

Dem Gesundheitsminister Phillip Rösler hat man vermutlich zu doll mit einem iPad auf den Kopf gehauen, fordert er doch die bundesweite Einführung einer Kopftuchpauschale. Zwischen 15 und 30 Euro, je nach Glaubensrichtung, müssen ab 1. Juli die Trägerinnen von Kopftüchern pro Monat zahlen.
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Ironie im Bild

Eine gewisse Ironie liegt in dem Bild von der Wirtschaftskanzlei.

Weitblick


Der Weitblick hat wohl nicht ausgereicht, die eigene Insolvenz abzuwenden.

Strammstehen für Kraftfutter

Es gebe eine einfache Möglichkeit, mit der die SPD in Nordrhein-Westfalen ihre Chancen bei der bevorstehenden Wahl verbessern könnte. Eine Möglichkeit, mit der sie sich von der Treue ihrer eigenen Mitglieder überzeugen könnte.
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Die Kampfwurst

Vergangene Woche gab es den Weltvegetariertag. Das Thema lag bei mir noch im Kühlschrank wie eine abgelaufene Wurst. Wobei, um ehrlich zu sein, hatte ich das ekeligste Wursterlebnis mit einem Stück Bierwurst, was ich eben nicht in den Kühlschrank, sondern versehentlich in einer Dose in den normalen Schrank gepackt hatte. Das kann ziemlich heftig riechen. Seit damals habe ich gewisse Aversionen gegen Bierwurst.
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Filmpreis NRW

In Düsseldorf wurde gestern der nordrhein-westfälische Filmpreis verliehen. In der Kategorie „Beste Dokumentation” gewann die CDU mit ihrer Langzeitstudie der Sozialdemokraten. Der packende Film zeigt die bereits auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehende SPD in ihrem natürlichen Revier.
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Wo ist Horst?

Soweit wir uns richtig erinnern, haben wir ja so was ähnliches wie ein Heuschreckenimitat zum Bundespräsidenten. Was derzeit etwas verwundert in Zeiten der Krise ist, dass von Herrn K. so wenig zu hören ist.
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Nichts passt zusammen

Es gibt Dinge, bei deren Anblick die meisten Modedesigner vermutlich Selbstmord begehen würden. Der aktuelle Trend, Leggins mit allem möglichen zu kombinieren, ist schon an sich geschmacklos genug. Noch schlimmer wird es nur noch, wenn das in dreifacher Kombination mit unterschiedlichen Farben erfolgt, zum Beispiel fleischfarbene Strumpfhose, lila Leggings und Jeansrock darüber – kaum zu glauben, was man im Zug alles ertragen muss.
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