18. Oktober
2007

Einer dieser Tage

Müde die Zeitung aus dem Kasten gefischt (bzw. fischen lassen), ein Blick auf die Titelseite geworfen und folgendes gelesen:

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14. Oktober
2007

Zu schwach für den Streik?

Ob die GDL in der kommenden Woche mal wieder die Kunden der Bahn terrorisiert, steht noch in den Sternen. Was hingegen fest steht, dass die nachfolgende Werbung ein Schlag ins Gesicht für alle vom Streik Betroffenen ist:

Fisher Mans Bahn


Ehrlich wäre wohl zu fragen, ob man stark genug ist, sich in der kalten Jahreszeit auf Bahnhöfen den Hintern abzufrieren. Na, immerhin helfen die Bonbons bei Halzschmerzen.

10. Oktober
2007

Sparen mit der Bahn

Als Reisender soll man ja bekanntlich sparen, wenn man mit der Bahn fährt. Allerdings ist der Eindruck, denn häufige Nutzer dieses Verkehrsmittels bekommen eher der, dass derjenige, der wirklich spart, die Bahn selber ist. So wird zum Beispiel an Service und Pünktlichkeit gespart. Ist letztendlich auch kein Wunder, denn nur wer eisern spart, kann sein Unternehmen an die Börse bringen. weiterlesen »

8. August
2007

Auf dem Weg zum Streik

In der Süddeutschen Zeitung von gestern gab es einen sehr süffisanten Kommentar zum kommenden Streik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL). Seitens der GDL wurde ja großspurig verkündet, dass 95,8 Prozent ihrer Mitglieder für den Streik gestimmt hätten. Ganze 8375 Stimmen waren es, die für einen Streik votiert haben. weiterlesen »

20. Juli
2007

Unbefristet

Ab August soll es losgehen, das unbefristet Chaos. Die Gewerkschaft der Lohnhungrigen (GDL) besteht auf ihrer Forderung nach „mindestens 31 Prozent mehr” Gehalt für das Fahrpersonal. ES war klar, dass bei so einer Extremforderung ein Kompromiss nicht möglich ist. Sicher habe ich Verständnis dafür, dass Lokführer führ ihre Verantwortungsvolle Tätigkeit, die auch noch von Schichtarbeit gekennzeichnet ist, eine entsprechende Entlohnung wollen – dies darf aber nicht zu Lasten der anderen Beschäftigten bei der Bahn gehen. Der Vorschlag der Arbeitgeberseite, einen externen Sachverständigen einzusetzen, um das Arbeitsfeld des Personals neu zu bewerten und das Vergütungssystem anzupassen, ist meiner Meinung nach schon ein sehr deutliches Entgegenkommen. -