Opel, die Banken, Griechenland, jetzt auch Arminia Bielefeld – alle wollen gerettet werden. Bezahlen darf das letztendlich der Steuerzahler, also du und ich und viel andere, die einfach zu ehrlich waren, ihr Geld ins Ausland zu schaffen.
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Maßlose Gier hatte dazu geführt, dass das Steuermännchen ganz schön aus der Form gegangen war. Von wegen schlanker Staat. So wie es jetzt aussah, hätte es jeden Sumoringer Konkurrenz gemacht.
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Westerwelles Nachwuchs kommt aus dem Eis. Ein gefeierter Erfolg der Reproduktionstechnik. Die ersten Exclusivbilder liefert eine Fotoagentur im Auftrag der Bunten.
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Die jüngsten Äußerungen des Herrn Westwelle treiben mich zur Weißglut. Das er eine Profilneurose hat, ist ja schon seit längerem bekannt. Es ist aber nicht hinnehmbar, dass er auf Kosten der Schwächsten Politik macht und sich mit Krawalli-Polemik Wählerstimmen zu verschaffen versucht. Allein die Art, wie er über vermeintlichen Sozialmissbrauch daherredet, ist abstoßend.
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Bekanntlich führen alle Leistungen des Sozialstaates direkt in den Sozialismus – zumindest meint FDP-Parteichef und noch Außenminister Guido Westerwelle dies. Kürzlich bezeichnete er auch die Steuervorteile für Hotels auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als spätrömische Dekadenz. Stop. Halt. Das ist nicht ganz richtig, für Westerwelle ist es spätrömische Dekadenz, wenn der Staat Leistungsempfängern ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
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Irgendwann ist Schluss mit feiern. Zu Hause sorgt man am besten selber dafür. Zu Beispiel so wie ich heute morgen um 2:20 Uhr, bewaffnet mit einer großen Malight. Mit deren Rückseite habe ich gegen die Eisentür der Studenten-WG im Keller gedonnert und nach dem Öffnen den zum Teil sehr stark angetrunkenen Bewohnern klar gemacht, dass ich um diese Uhrzeit wenig erfreut bin, mit lauter Musik aus dem Schlaf gerissen zu werden. Danach war Ruhe.
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Die FDP in Nordrhein-Westfalen möchte den seit Jahresanfang geltende Senkung des Mehrwersteuersatzes für Hotelübernachtungen aussetzen. Gemeint damit nicht das, was man den tierischen Weihnachtsgeschenken vor Urlaubsantritt im Sommer macht, sondern lediglich eine Art Pause.
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Wer in den vergangenen Woche noch nicht genau wusste, was Guido Westerwelle mit der geistig-moralischen Wende meinte, dem dürfte dies seit spätestens Montag klar sein. Politische Entscheidungen richten sich künftig nach der Höhe der getätigten Parteispenden. Mit schlappen 1,1 Millionen Euro zum Beispiel kann man sich einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotels kaufen.
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Bekannt ist, dass sich die FDP insbesondere um ihr zusehends verelende Klientel der Besserverdienenden kümmert. Was haben die armen Menschen nicht alles unter erdulden müssen, als die SPD noch in der Regierungsverantwortung war!
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Die FDP hatte, wie bekannt ist, vor der Wahl Steuersenkungen versprochen. Die ersten, die davon profitieren werden, sind Hotelketten. Im nächsten Jahr ist damit zu rechnen, dass an linientreue Besserverdienende ebenfalls Steuergeschenke verteilt werden.
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