Schlagwort: EM 2008

Viva Espania!

Viva Espania!

Jetzt weiß die deutsche Fußballelf, was mit dem Begriff Spanische Wand wirklich gemeint ist. Und ich für meinen Teil genieße den Rest des Abends ohne Hupkonzert. Danke Spanien!

Wiengrad

Wiengrad

Nach dem Spiel gestern sieht es ganz danach aus, als ob der deutschen Mannschaft ein Fußballkessel erspart bleiben wird. Es sei denn, im fernen Russland wirkt Sankt Putin ein Wunder und lässt das EM-Spiel gegen Spanien annullieren.

Grundsätzlich könnte man natürlich die Frage stellen, was Russland überhaupt bei einer Europameisterschaft macht. Die gehören doch nicht dazu, oder? Kann aber auch sein, dass Gazprom verbindet.

Auf jeden Fall dürfte die Paarung im Endspiel angenehmer sein. Wie sagte es DER CHEF so treffend: Bratwurst gegen Paella. Das die deutsche Mannschaft Gewinnen wird, steht im Grunde schon fest. Denn wenn sie nicht gewinnt, liebe Spanier: hierzulande machen sich die Urlauber schon kampfbereit für einen Einsatz in Mallorca.

Dönerland ist abgebrannt

Dönerland ist abgebrannt

Als jemand, der das Halbfinalspiel der EM Deutschland gegen Türkei garantiert nicht gesehen, macht es mir natürlich besonderen Spaß meinen unqualifizierten Kommentar dazu abzugeben.

Das es zur Halbzeit gerade mal 1:1. gestanden hat, war ziemlich bezeichnend für die Verfassung der deutschen Mannschaft. Der Spielausgang mit einem 3:2 darf daher sicher als unverdient bezeichnet werden, besonders deshalb, weil das entscheidende letzte Tor von Philip Lahm (muss wohl ein deutsches Teammitglied sein) erst in der 90 Minute geschossen wurde. Selbst ich weiß, dass ein Spiel nach Ablauf von 90 Minuten zu Ende ist.

Es wird aber gemunkelt, dass die Türken bei den vorangegangenen Spielen ähnlich verfahren sind. Von den Türken lernen heißt siegen lernen, könnte man jetzt sagen. Wobei nicht nur der Spruch sehr abgegriffen ist, sondern auch sachlich nicht haltbar erscheint.

Der Türkei kann man nach der Niederlage nur wünschen, dass es mit dem EU-Beitritt nicht genau so verläuft: kurz vor dem Finale in letzter Minute auf der Strecke bleiben.

Nachtrag:Natürlich war es ein 3:2 – kommt halt davon, wenn man ein Spiel nicht sieht. Wobei das gerade bei dem Spiel auch vielen so gegangen ist, die es sehen wollten.

Fußballmarktplatz

Fußballmarktplatz

Stadtführer von Marco Polo für Lissabon umständehalber abzugeben.
Seit Kolumbus scheint es mit Portugal bergab zu gehen. Dabei hatte ich so gehofft, dass sie das deutsche Team vom Platz schicken und die Autokorsos in der Heimat ein Ende haben – statt Rudelgucken (btw. Google schlägt an dieser Stelle Rudel Gurken vor) Kollektivheulen.

Stellt sich nur die Frage, warum das deutsche Team plötzlich so gut gespielt hat. Ich denke, es hab zwei Faktoren, die das Spiel positiv beeinflusst haben. Zu einen war Angela Merkel auf Grund eines EU-Termins nicht in Basel mit dabei. Noch wirksamer dürfte aber Abwesenheit von Herrn Löw gewesen sein, der wegen eines Fehltritts hinter Glas verbannt wurde. So konnte die Mannschaft befreiter spielen. Kennt man ja von der Schule, wenn der Lehrer hinter einem steht, ist es um die gute Note in der Klassenarbeit geschehen.

Österreich ade!

Österreich ade!

Tatsächlich habe ich gestern natürlich keine Fußball geschaut, auch wenn es einen gewissen Grad an Versuchung gegeben hat. Bei mir liegt dies wohl am speziellen Verhältnis zur gegnerischen
Mannschaft. Aber wir wollen ja hier keine traumatischen Erlebnisse aus der Kindheit aufarbeiten. Wir belassen es daher dabei, das Spiel von gestern wie folgt zu kommentieren: […]

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Vorzeitige Sommerpause

Vorzeitige Sommerpause

Die diesjährige Sommerpause der deutschen Fußball-Nationalelf beginnt am 17. Juni – dem entsprechend ist der letzte Arbeitstag der Fußballer der 16. Juni. Das sie den vorgezogene Urlaub dringen brauchen, konnte man ja gestern sehen.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren