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Bahnhofskonsole

Bahnhofskonsole

Im Grunde interessiert mich Dortmund ja nicht mehr – es ist nur ein Haltestelle des ICE auf dem Weg zu Arbeit. Trotzdem musste ich gestern stutzen, als las, dass der Umgestaltung des Dortmunder Bahnhofs unter dem Titel „3do” nun doch nicht stattfinden wird – zumindest liegen jetzt alle Pläne auf Eis, nach dem die Stopfung der Finanzierungslücke nicht geklärt werden konnte. Angaben zu fehlten immer noch 50 Millionen, um die geschätzten 600 Millionen Baukosten zu decken. Ursprünglich beabsichtig war, aus dem Bahnhof ein Erlebnis- und Einkaufscenter zu bauen, dass Dortmund wohl so in der Form nicht benötigt.

Unabhängig davon aber gilt für den Dortmunder Bahnhof, dass er dringend einer Sanierung bedarf. Den derzeitigen Charme, den er ausstrahlt, gleicht eher dem einer öffentlichen Toilette als einem Ort, an dem Reisende sich gerne auch mal aufhalten würden. Wobei das allerdings für so einige andere Bahnhöfe in Deutschland auch gilt.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren