Wer in die Fußstapfen von Edmund Stoiber als CSU-Parteivorsitzender treten wird, ist nach wie vor unklar. Sowohl Erwin Huber als auch Horst Seehofer wollen den Job machen. In der Partei wächst die Angst vor einer Kampfkandidatur und der unbescholtene Bürger im Lande fragt sich: „Warum eigentlich?” weiterlesen »
Während das Sturmtief über Deutschland so langsam abklingt und die Flurschäden so gut es geht beseitigt werden, wird auch an anderer Stelle versucht, aufzuräumen. Nach dem der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber seine Rückzug für den 30. September angekündigt hat, durfte er am Wochenende erfahren, dass Parteifreunde nicht wirklich Freunde sind. Diese hatten nämlich laut überlegt, ob Stoiber nicht doch schon mal zwei Monate vorher zurücktreten könnte. weiterlesen »
In Bayer wurde heute Weihnachten auf den 30. September vorverlegt – das Datum, an dem Edmund Stoiber als Ministerpräsident und Parteivorsitzender zurücktreten wird. Hoffen wir mal, dass „Problembär” Edi den 30. September diese Jahr meint. Auf jeden Fall gibt das der CSU jetzt genügend Zeit, mögliche Nachfolger über lancierte Pressemitteilungen zu deskreditieren und sich zu zerfleischen. Bei der nächsten Landtagswahl wird dann in einem historischen Streich die SPD in Bayern das Ruder übernehmen.
Solange Edmund Stoiber noch Wasser in Wählerstimmen verwandeln konnte, war er als Ministerpräsident und auch als Parteivorsitzender noch von einem gewissen Wert für die CSU. Sicher, spätestens nach seinem Rückzieher nach der Bundestagswahl hat niemand mehr geglaubt, dass Stoiber über Wasser gehen kann – wenn er schon bei etwas dünner wirkendem Eis erstarrt und umkehrt. weiterlesen »
Was verbindet Edmund Stoiber mit einer drei Jahre alten Fußmatte? – Bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass sie schon abgetreten sind.
Wer Stoiber nachahmt oder einen gefälschten, stotternden Stoiber in Umlauf bringt, wird mit Pauli nicht unter einer Legislaturperiode bestraft.
Nur zwei Beispiele: Zum Gründungsmythos der Schweiz gehört der Treuschwur ebenso wie die Treuschwüre der Nazi-Schergen auf ihren Führer gegen Ende des Dritten Reiches. Treuschwüre stehen am Anfang einer neuen Zeit oder markieren den Phase kurz vor dem endgültigen Niedergang. weiterlesen »
Früher wurde von der CSU in Bayern der politische Gegner im Auge behalten (um nicht Begriffe wie „überwacht” und „bespitzelt” zu verwenden). Nach dem sich die CSU in den letzten Jahrzehnten mehr oder minder tot gesiegt hat und die zu wählenden Ministerpräsidenten und andere Parteifunktionäre mit Zustimmungsergebnisse aufwarten konnten, die sonst nur in kommunistischen Diktaturen üblich sind, war es an der Zeit, sich neu zu orientieren. weiterlesen »
Der bayrische Innenminister Günther Beckstein ist der Meinung, dass der Nahost-Einsatzes der Bundeswehr zu einer erhöhten Terrorgefahr in Deutschland führen wird. Wenn es eine Bedrohung für Deutschland gibt, dann geht die wohl er von Politterroristen in der CDU/CSU aus, die sich auch schon in der Vergangenheit mit Anschlägen auf den Sozialstaat ins rechte Licht gesetzt haben. weiterlesen »
Es ist kaum zu glauben, dass in der CSU wieder die Angst vor roten Socken umgeht. Diesmal bedrohe sie die Union nicht von außen, sondern von innen heraus. Der CSU-Generalsekretär Markus Söder warnte daher die Schwesterpartei CDU vor einem Linksruck und forderte die Partei auf, sich wieder auf liberal-konservatives Profil zu besinnen. weiterlesen »