Wer derzeit den Meldungen aus dem Wirtschaftsministerium lauscht, wird sich wohl die Frage stellen, was denn Glos los sei mit dem Herrn Minister. Er lässt er seinen Chauffeur über den Fuß eines Polizisten fahren und dann bietet er Horste Seehofer (Chef der bayrischen Splitterpartei CSU und damit auch von Herrn Glos) seinen Rücktritt an. Bei Ereignisse stehen natürlich in keinem Zusammenhang. weiterlesen »
Normalerweise ist es ja so, dass im politischen Betrieb die Altlasten eines Landes im Bundestag entsorgt werden – die berühmte Berliner Verklappung. Wer als Ministerpräsident eines Bundeslandes nicht mehr zu gebrauchen ist, muss nach Berlin. Dort kann er dann noch ein paar Jahr zum Beispiel als Finanzminister abstrahlen, bevor er im Europäischen Parlament endgelagert wird. Der umgekehrte Weg ist eher selten. Aber es scheint ihn wohl zu geben. Als Fluchtmöglichkeit für Zauderer oder Dünnhäutige – wir vermeiden hier aus Rücksicht die Nennung von Namen. weiterlesen »
So wie es aussieht, hat es sich jetzt in Bayern ausgehubert. Nachfolger des durch das miserable Abschneiden der CSU in Ungnade gefallenen Parteivorsitzenden wird Horst Seehofer. weiterlesen »
„Hörst du das Zähneklappern in München mein Kind?
Es ist die CSU, sie liegt bei 43 Prozent.”
So oder ähnlich könnte es gewesen sein, wenn der Altmeister noch leben würde. Mit einem anderen Altmeister der politischen Kunst (FJS) wäre das der CSU wohl nicht passiert. Rausreden kann sich Beckstein damit, dass die Raucher Schuld haben, denn die werden wohl noch wissen, wer das schärfste Gesetz zum Nichtraucherschutz in Deutschland zu verantworten hat (wobei das wirklich mal ein Verdienst der CSU war, über den sogar ich mich freuen kann).
Über das vorläufige Ergebnis für die SPD schweige ich mal lieber, sonst fall eich noch in schwere Depressionen.
Die bayrische Lack & Leder Prinzessin Gabriele Pauli hat angekündigt, ihren bisherigen Verein zu verlassen. Mit sofortiger Wirkung, so schreibt sie in einem Brief an den Kassenwart, trete sie aus der CSU aus. Bisher unbekannt ist, wo Frau Pauli ihre neue politische Heimat finden wird. Noch können Wetten angenommen werden. Ich für meinen Teil tippe ja stark auf die FDP.
So, nun ist er weg, der Problembär, äh, -minister, äh Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund „Äh” Stoiber. In der CSU wird gehofft, dass er auch ja wegbleibt. Ob das auch gut so ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Auf Stoiber folgt aber nicht ein Ersatz, sondern gleich zwei Politiker, die jeweils eines seiner ehemaligen Ämter ergattern konnten. weiterlesen »
Am kommenden Wochenende ist nicht nur das Oktoberfest zu Ende, sondern auch die Regentschaft von Edmund Stoiber. Eigentlich ein Grund, direkt weiter zu feiern.
Wer in die Fußstapfen von Edmund Stoiber als CSU-Parteivorsitzender treten wird, ist nach wie vor unklar. Sowohl Erwin Huber als auch Horst Seehofer wollen den Job machen. In der Partei wächst die Angst vor einer Kampfkandidatur und der unbescholtene Bürger im Lande fragt sich: „Warum eigentlich?” weiterlesen »
Während das Sturmtief über Deutschland so langsam abklingt und die Flurschäden so gut es geht beseitigt werden, wird auch an anderer Stelle versucht, aufzuräumen. Nach dem der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber seine Rückzug für den 30. September angekündigt hat, durfte er am Wochenende erfahren, dass Parteifreunde nicht wirklich Freunde sind. Diese hatten nämlich laut überlegt, ob Stoiber nicht doch schon mal zwei Monate vorher zurücktreten könnte. weiterlesen »
In Bayer wurde heute Weihnachten auf den 30. September vorverlegt – das Datum, an dem Edmund Stoiber als Ministerpräsident und Parteivorsitzender zurücktreten wird. Hoffen wir mal, dass „Problembär” Edi den 30. September diese Jahr meint. Auf jeden Fall gibt das der CSU jetzt genügend Zeit, mögliche Nachfolger über lancierte Pressemitteilungen zu deskreditieren und sich zu zerfleischen. Bei der nächsten Landtagswahl wird dann in einem historischen Streich die SPD in Bayern das Ruder übernehmen.