Schlagwort: China

Botschaft mit Tomaten

Botschaft mit Tomaten

Andere Länder, andere Sitten. Diese Sentenz hört sich nicht nur abgegriffen an, sie ist es auch. Dennoch weiss jeder, der auch nur einmal den Fuß vor die eigene Haustür gesetzt hat um die Wahrheit hinter der Aussage. […]

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Menschenrechte und Pressefreiheit

Menschenrechte und Pressefreiheit

Ehrlich gesagt ist es schwer verständlich, warum sich Bedenkenträger über die Verletzung der Menschenrechte in Peking aufregen. Schließlich finden die olympischen Spiele doch Beijing statt. Aber mal im Ernst: wer sich jetzt über die Einschränkung der Pressefreiheit im Rahmen der Berichterstattung rund um die Spiele mokiert, dem verraten wir an dieser Stelle mal ein Geheimnis. China ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur. Wer sich auf einen Handel mit Diktaturen einlässt, darf sich nicht wundern, wenn auch an seinen Händen Blut kleben bleibt.

Kritische Sichtweise aus Frankreich

Kritische Sichtweise aus Frankreich

Aufmerksam gemacht aus einem der klassischen Medien (in diesem Fall mal wieder die Süddeutsche Zeitung) stolperte ich heute über die Videos „Peking 2008” von Ariane Mnouchkine, die es bisher anscheinend nicht in die deutsche Blogspähre geschafft haben. Das ist, zumindest aus meiner Sicht, sehr bedauerlich, scheint aber ins Bild zu passen, denn chinakritische Beiträge sind kurz vor der Eröffnung der olympischen Spiele rar geworden.

Das Kleingedruckte zum Film: Das Paar stellt, wie die SZ freundlicherweise schreibt, Nicolas Sarkozy und seine derzeitige Ehefrau dar. Der Text am Ende des Films lautet sinngemäß: „Beruhigen Sie sich, das werden Sie nicht sehen. Das wird alles erledigt, bevor Sie kommen.”

Die anderen beiden Filme von Mnouchkine gibt es hier und hier.

Erste Liga

Erste Liga

Der Papst auf dem Balkon des Weißen Hauses, deutsche Ausbilder in Libyen – Deutschland ist wieder ganz vorne. So gesehen gibt es eigentlich keinen Grund, das Land, dem wir den Transrapid verkaufen wollten, in irgendeiner Art und Weise zu boykottieren. Zu mal Demokratie und Menschenrecht nicht unbedingt deutsche Erfindungen sind. […]

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Schlagzeilen zum Frühstück

Schlagzeilen zum Frühstück

An manchen Tagen wird einem klar, warum es bei bei Zeitungen „Schlagzeilen” gibt – nach dem lesen selbiger fühlt man sich, als ob man eine Faust in den Magen bekommen hätte. Dabei war es heute nicht die Meldung, dass sich die SPD-Führung fernab von der Basis für eine schleichende Privatisierung entschieden hat (24,9 Prozent sind mehr als 0 Prozent) oder das es in Italien dieser Silvio Berlus komisch wohl wieder zum Ministerpräsidenten geschafft hat. […]

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China, mal wieder

China, mal wieder

Nein, ich leide nicht am China-Syndrom (was auch etwas anderes wäre), auch wenn es schon wieder einen Beitrag über das Land des falschen Lächelns von mir gibt. Schuld, wenn man davon überhaupt sprechen kann, hat diesmal (wieder) die Süddeutsche Zeitung im SZ-Magzin von heute ist ein langer Artikel mit dem Titel „Die olympischen Fesselspiele”. […]

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Olympischer Glaube

Olympischer Glaube

Shopen für den Frieden
Wandel durch Handel
Jeder Kauf eines in China hergestellten Produktes ist ein Beitrag zum Dialog un verbessert vor Ort die Menschenrechte.

Glaubt ihr alles nicht? Viel glaubwürdiger sind die aktuellen Aussagen zum Thema Olympische Spiele in China auch nicht, ganz ehrlich. Das Einzige, was sich verbessern wird, sind die Profite. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Wen interessieren schon ein paar Tibeter?

Große Spiele

Große Spiele

Normalerweise ist der Sportteil der Süddeutschen Zeitung das Erste, was beim mir noch vor dem ersten Schluck Tee morgens aussortiert wird. Heute war das jedoch anders – wie sich der eine oder die andere bereits gedacht hat, denn sonst würde ich nicht darüberschreiben (meistens jedenfalls). Zu sehen waren protestierende tibetische Mönche vor dem Weißen Haus in Washington. In dem darunter stehenden Artikel ging es um die Start des olympischen Fackellaufs in Peking am Montag. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren