Wer zu den regelmässigen Lesern dieser Seiten gehört (was laut neuster FeedBurner Statistik nur noch auf rund 160 Personen zutrifft), wird bereits festgestellt haben, dass es kein Lektorat für diese Seiten gibt. Die Tippfehler und Wortverdreher dürften Legion sein – zumindest weiß ich mich damit in guter Gesellschaft.
Weniger bekannt ist es wohl aber, dass es eine zweifache Zensur gibt. Längst nicht alles, was mir durch Kopf geht, schlägt sich hier nieder. Bevor etwas im Bloc veröffentlich wird, muss es erstmal dem (zugegeben sehr niedrigen) Mindestmaß an Niveau, Sitte und Anstand genügen. Jede Idee wird in ihr eigenes Dschungelcamp geschickt – wo bei das ja wieder nicht mit Niveau zu tun hat.
Sofern die Idee diese harten Prüfung besteht, wird sie der internen Zensurbehörde (Inquisition) in Gestalt des CHEFS vorgelegt. Nur wenn eine Idee die wohlwollende Zustimmung erhält, wird aus ihr tatsächlich ein Beitrag. Schnell auf der Strecke bleiben Geschmacklosigkeiten wie diese:
Nach dem Barrack Obama Präsident geworden ist, verkündet Blizzard, dass es künftig in World of Warcraft (WoW) keine Murlocs mehr geben wird. Grund dafür sei die Auflösung von Guantanamo und somit der Wegfall der Synchronsprecher. Bisher wurden die Murlocs von Inhaftierten beim Waterboarding gesprochen.
Wie zu sehen ist, gab es gute Gründe, aus dieser Idee keinen Blogeintrag zu machen. Mit etwas Geschick lässt sich aber jede Zensur umgehen, selbst wenn man dafür unwahrscheinlich viele Zeilen an nahezu sinnfreien Füllmaterial schreiben muss.
Gerade bei Riva gefunden: Warum Blogs und Deutschland funktionieren und warum sie nicht funktionieren. Die beide Artikel habe ich nur am Rande überflogen. Warum? Gut, ich weiß, dass heute Sonntag ist und das Wetter auch nicht so besonders. Da schreiben manche schon mal etwas Längeres zusammen. Aber ganz ehrlich Leute: Es gibt wichtigeres, als ständig Nabelschau zu betreiben. weiterlesen »
Was in anderen Städten ganz profan nur „Nacht der Museen” heißt, sind in der der Stadt am Teutoburger Wald die Bielefelder Nachtansichten, die diese Jahr zum 7. Mal stattfanden. Die Frage nach dem Wo dürfte sich ja weniger stellen.
Mitten drin war selbstverständlich auch der Herr Boley, welcher sich begleitet vom CHEF durch Museen, Kirchen und Galerien schleppte – oder eher geschleppt wurde?
Wie dem auch sei, das leckerste Menü zur Nacht bot die Altstädter Nicolaikirche (nicht nur deshalb, weil es die neue Heimatgemeinde von Nadine und mir ist und Nadine sich auch noch als Helferin gemeldet hatte). Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, besonders in einer Nacht wie dieser. weiterlesen »
Lassen wir ausnahmsweise mal die sprachlichen Feinheit ausser acht und sparen uns daher Vergleichen zwischen Moralapostel und Moral A-Blogger und kommen direkt zum Stein des Anstoßes – wobei es ja nicht nur ein Stein ist, sondern viele Steine unterschiedlicher Größe, die derzeit mal wieder (scheint eine lästige Gewohnheit in Kleinbloggersdorf zu sein) geworfen werden. weiterlesen »