Bei manchen Bloger scheint es so zu sein, dass sie mit zunehmenden Ruhm ihre Erdung verlieren. Wer jenseits von 1.400 Lesern pro tag angekommen ist, zu den Top-Bloger der deutschen Blogcharts gehört, der brauch anscheinend nicht mehr auf die Stimmen aus der „Unterschicht” zu hören. Nein, ich bin nicht neidisch auf den Erfolg anderer, die auf den Weg in die Blog-Charts an mir vorbeistürmt sind. Ich bin nur etwas verwundert darüber, wenn so jemand wie Jojo es wohl nicht mehr nötig hat, auf den vorsichtigen Hinweis eines einfachen Lesers zu reagieren. weiterlesen »
Es hat mich sehr viel Mühe gekostet, mir ein gewisses Maß an Dickfelligkeit anzueignen, bestimmten Dingen gegenüber gelassener zu werden. Mitunter passierte es aber dennoch, dass ich einfach sehr zornig werde und mich über bestimmte Menschen maßlos aufrege. weiterlesen »
In der Süddeutschen Zeitung brachte Ingo Salmen es heute sehr schön auf den Punkt, was das Blogger letztendlich mit bezahlten Astras und anderen Formen der Schleichwerbung bewirken:
Die Blogspähre selbst, die sich gerne als Avantgarde eines neuen Bürgerjournalismus feiert, könnte am Ende als Verlierer dastehen. Sollten derartige Praktiken Schule machen, stände ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel.
Nachzulesen im Medienteil der Printausgabe.
Gestern auf der Geburtstagsfeier, zu der Nadine und ich eingeladen waren, kam eine sehr interessante Diskussion auf, in er der es um die Frage ging, was eigentlich das Faszinierende beim bloggen sei. Wie einem Außenstehenden beschreiben, was mich so begeistert? Einen besonderen Dreh bekam das Gespräch dadruch, dass der Außenstehende gerade sein Diplomarbeit in Informatik schreibt und von dem, was sich hinter dem buzzword Web 2.0 nichts, aber auch wirklich nichts weiß. Mir fiel es schwer, das was mich so gepackt hat, zu beschreiben. weiterlesen »