Wahlsonntag. DER CHEF und ich haben bereits gewählt. Für war die Entscheidung ja recht einfach, auch wennmein Name nicht auf dem Stimmzettel stand.
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Seit sechs Wochen wird in Bielefeld das Gleisdreieck am Landgereicht erneuert so wie die Endhaltestelle Sieker neu gebaut. Sechs Wochen, in denen die Linie 2 nicht wie üblich fährt. Sechs Wochen, in denen ich jeden Morgen zehn Minuten zur Haltestelle für die Linie 3 laufe – und abends die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung.
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Komissar Robert M., leitender Ermitler im Fall des verhinderten Amoklaufs in Bielefeld, kam sich plötzlich sehr dumm vor, als er Tatort fragte, ob es irgendwelche Zeugen gäbe.
Von Lokalnachrichten im Zusammenhang mit Qualitätsjournalistmus zu sprechen, wäre vermutlich das Gegenteil von „Eulen nach Athen tragen”. Aber wir wollen nicht unfair werden. Das Lokaljournalismus oft banal ist, liegt auch häufig an den Themen. In Bielefeld gibt es halt keine abgestürzten Popstars oder einen verstorbenen Airbus. Da muss man sich als Reporter eben mit Schützenfesten und Jubiläen von Seniorenclubs rumschlagen, um sich über Wasser zu halten.
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Das Bielefeld eine Burg, die so genannte Sparrenburg hat, dürfte bekannt sein. Weniger bekannt ist die zweite Burg, auch wenn diese in der jüngsten Vergangenheit durch ihre Haltung im Streit um den Verkauf der Paul-Gerhardt-Kirche aufgefallen sein müsste.
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Das kann keine Überschrift sein! Einfach nur Bielefeld? Nein, nicht nur Bielefeld, sondern auch ein Punkt dahinter – kaum zu glauben, wie oft so ein Satzendzeichen übersehen wird.
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Möglicherweise sind weite Teile von Bielefeld den Flammen zum Opfer gefallen, ohne dass ich was mitbekommen habe – oder aber es waren die zahlreiche, legalen (und vielleicht auch ein paar illegale) Osterfeuer gestern. Im Ergebnis jedenfalls hängt immer noch eine Rauchglocke über dem Teutoburger Wald und auf der Terrasse riecht es nach Qualm. Leider nicht so lecker wie in der Grillsaison sondern eher so, als ob jemand gelbe Säcke in Brand gesteckt hätte. Trotz des tollen Wetters heisst das daher für den CHEF und mich: Fenster zu!
Mit genau neun Stimmen mehr hätte es Nicolas Tsapos gestern geschafft, den Favoriten des Unterbezirksvorstandes, Guntram Schneider, zu schlagen. Ein sehr knappes Ergebnis, das leider die Hoffnungen auf einen frischen Kandidaten für die Bundestagswahl enttäuschte. Aber gut, so ist das nun mal, könnte man sagen und resigniert mit den Schultern zucken und sich dann geschlossen hinter den Sieger stellen. weiterlesen »
Unter der Überschrift „Wer soll ein Berliner sein?” brachte die Neue Westfälische heute eine Spezial über die beiden Kandidaten der SPD für das Bundestagsmandat, Nicolas Tsapos und Guntram Schneider. Bevor wird jetzt in die Kiste mit den billigen rethorischen Tricks greifen und anmerken, dass ja eigentlich jemand, der kein Bielefelder ist, erstrecht nicht zum Berliner werden sollte, schauen wir uns mal lieber an, wie sich Nico und Guntram schlagen, wenn ihnen die zehn Fragen der NW umd die Ohren fliegen. weiterlesen »
Es gibt doch einen Ausspruch, bei dem ich doch langsam anfange zu zweifeln, er ob richtig ist – besonders im Hinblick auf Freitag.
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