Berlusconi fordert Millionen vom Staat. In Deutschland wird die Immunität der Krankenkassen aufgehoben, weil der Chemie-Nobelpreis die Koalitionsverhandlungen belastet.
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Berlusconi räumt endlich das Feld. Nicht aber ohne vorher noch zu verkünden, daß die Menschen ihm noch nachweinen würden. Tun sie jetzt schon. Wer aber genau hinschaut, wird erkennen, daß es Freudentränen sind.
Das Silvio Berlusconi ein Dickkopf ist, beweist er zur Zeit mit seinem Beharren auf dem Posten des Ministerpräsidenten, der ihm eigentlich nach der Wahlniederlage nicht mehr zusteht. Ob er auch ein Holzkopf ist, lässt sich nicht so einfach sagen. Wohl aber, daß er nicht vom Tischlermeister Gepetto geschnitzt wurde. Denn dann würde seine Nase schon längst bis zum Nordpol reichen. weiterlesen »
Nach dem die Fakten gegen ihn sprechen, hat sich Berlusconi nach der Wahlniederlage in Italien kurzerhand zum moralischen Sieger erklärt. Merkwürdig. Ich dachte immer, daß dazu auch ein Mindestmaß an Moral notwendig sei. Vielleicht setzt er damit ja einen neuen Trend: der gefühlte Wahlsieg. Künftig reicht das dann aus, um ein Land zu regieren.
Unter Politikern scheint es einen regelrechten Verdängungswettbewerb zu geben. Gewonnen hat am Ende der, der am hartnäckigsten und längsten die Wirklichkeit verdängt und seine Wahlniederlage leugnet. weiterlesen »
Für den einen ist es Wahlbetrug, für die anderen nur der schlechteste Verlierer der Welt.
Nach den Wahlen in Italien gibt es einen Wahlsieger. Mit einer hauchdünnen Mehrheit scheint es sich dabei um Romano Prodi zu handeln. Der unterlegende Berlusconi war sich nicht zu schade, sofort von Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zu sprechen und eine Nachzählung zu fordern. weiterlesen »
In Deutschland wird noch fleißig über einen Einsatz im Kongo diskutiert, dabei scheint das nächste Krisengebiet unmittelbar vor der Haustür zu liegen. Berlusconi, Italiens verzweifelnder Ministerpräsident, fordert UN-Beobachter für die Wahlen am Wochenende. Er fürchtet, daß diese auf Grund der Medienmacht der Linke manipuliert werden könnten. weiterlesen »