Das selbst die Bahn höherer Gewalt ausgeliefert ist, wird niemand bestreiten. Wenn sich jemand, wie heute in Rheda-Wiedenbrück, vor den Zug wirft, ist das ein bedauerlicher Unfall, der zu Zugverspätungen und – ausfällen führen kann.
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Zumindest beim betreten des Wagens 23 heute morgen lief die Klimaanlage. Das man so was extra betonen muss, ist schon traurig. Aber spätestens seit dem Wochenende dürfte auch Nicht-Bahnfahrern klar sein, welchem Risko man sich in Zug aussetzt.
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Der heutige Tag ist komplett anders gelaufen als geplant. DER CHEF und ich wollten uns eine vielversprechende Wohnung ansehen. Zwar auf der “schäl Sick”, wie der Kölner sagt, aber groß und bezahlbar.
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Die Bahn wirbt derzeit mit dem Slogan “Wir Menschen sind alle gleich”. Vordergründig geht es dabei um Ausbildungsplätze. Es steckt aber eine tiefe Warheit in dem Satz.
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Am Wochenende hat eine ICE auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt eine seiner Türen verloren, die dann einen entgegenkommenden ICE erwischte. Sie traf das Borbistro in Fensterhöhe, die zersplitternden Scheiben verletzten vier Passagiere, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt.
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Bahn fahren an sich kann an manchen Tagen schon sehr schlimm sein. Die Züge sind voll, der Sitznachbar ist eher ein XXL-Modell und quillt aus dem Sitz und irgendwo lamentiert lautstark eine Großfamilie, während sie Knoblauchfleischwurst verspeist. Bei leichtem Bremsvorgängen macht sich dann noch irgendein Teil aus der Gepäckablage selbständig und begräbt einen unter sich – was zumindest den Vorteil halt, dass man vom Rest nicht mehr viel mitbekommt.
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Müde und schlecht gelaunt, so lässt sich mein derzeitiger Zustand recht gut beschreiben. Kein Guter Start für eine neue Woche und einen neuen Monat.
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Als Dauerkunde der Bahn kennt man eigentlich alle Ausreden für Zugverspätungen. Zumindest war ich bis heute morgen davon überzeugt. Für den ICE 646 wurde eine Verspätung „auf Grund von Vandalismus” angezeigt.
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Das Geruckel bei der Zugfahrt ähnelt im günstigsten Fall dem Schaukeln einer Wiege. Moment, wird so mancher jetzt einwenden, wenn das wie bei einer Wiege ist, dann kann man doch sicher gut schlafen.
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Diesmal ist nicht die Bahn schuld. Gut, wenn ich jetzt besonders spitzfindig wäre, würde ich ihr zumindest eine Teilschuld anlasten, aber nun denn. Ich hätte ja auch ohne Sitzplatzreservierung den Zug heute morgen nehmen können.
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