Völlig ahnungslos schüttelte ich heute morgen den SPAM (=Werbung) aus der Tageszeitung, als mir eine singende Ursula von der Leyen vor die Füße fiel. Bildlich gesprochen, natürlich. Überschrieben war das Bild mit „Das Ende ist der Anfang”. Passt ganz gut, war mein erster Gedanke, bevor mir klar wurde, worum es in der Informationsbroschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eigentlich ging.
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Altöl für Bolivien. Schmierstoff für die Suppenküchen der Ärmsten. Ein gelber Sack als Kopfkissen. Joghurtreste, die träumen lassen von einem besseren Leben.
Das Armut in Deutschland viele Gesichter hat, dürfte wohl nichts neues sein. Oft ist auch so, dass es gar nicht notwendig ist, konstruierte Fälle zu nehmen, um beispielhaft die Folgen der Ungleichverteilung zu verdeutlichen. Manchmal wohnt die Armut nur ein Stockwerk tiefer. weiterlesen »
Annähernd 10 Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht oder leben bereits in solcher – darunter auch fast zwei Millionen Kinder. Sicher, hierzulande läuft niemand mit einem Wasserbauch herum, die Anzahl derer, die auf Parkbänken übernachten, wird sich wohl auch in Grenzen halten. So gesehen sind wir also noch weit von Verhältnissen in der so genannten „Dritten Welt” entfernt. weiterlesen »