Buchtrinker

Buchtrinker

Nach wie vor ist die Süddeutsche Zeitung meine Lieblingstageszeitung. Allerdings wandert zur Zeit viel von ihr fast ungelesen ins Altpapier – was ich sehr bedauere. Schuld daran ist wieder ein Schwerer Anfall von Büchersucht. Ich bin wieder in einer Phase, wo ich pro Woche ein Buch (ca. 500) förmlich verschlinge. Da bleibt dann nicht viel Zeit, anderes zu lesen.

Momentan fesseln mich die Abenteuer von Grotek und Felix, eine Romanreihe zu Warhammer von William King. Auch wenn es nur leichte Fantasykost ist, so kann man nicht abstreiten, dass die Romane geschickt erzählt und gut übersetzt sind. Die Ereignisse werden meistens aus der Sichtweise unterschiedlicher handelnder Personen geschildert, so dass man nicht nur die Zusammenhänge sieht, sondern auch zum Teil nachvollziehen kann, wovon „die Bösen“ getrieben werden.

Abseits von den beiden Hauptfiguren sind meine Lieblingscharakter die Skaven, intelligente und erfindungsreiche, fast Menschengroße Ratten.

Bankgespräche

Bankgespräche

Meine Kontaktperson mit der Bank, bei der ich mein Konto habe, war in den letzten Jahren immer der Geldautomat und der Kontoauszugsdrucker. Wenn man nach so langer Zeit wieder ein persönliches Gespräch mit einem Bankangestellten führten, egal in welchem Zusammenhang, kann es passieren, das ihm eine Menge Dinge am Rande einfallen, die man selber vernachlässigt hat. So macht es durchaus Sinn wenn man verheiratet ist, dem Ehepartner eine Kontovollmacht für das eigene Konto eingeräumt zu haben. Auch kann man einen höheren Freistellungsbetrag für Zinsgewinne in Anspruch nehmen.

Über Vermögenswirksame Leistungen und die eigene Altersvorsorge nach zu denken, macht genauso viel Sinn wie eine Risikolebensversicherungen. Dinge, die ich in den Letzten Jahren allesamt verschleppt, verschlampt habe. Mit zunehmenden Alter wird es dringend notwendig, sich darum zu kümmern.

Mit leichtem höfflichen Druck kann man dann bei der Gelegenheit auch Unklarheiten und Unstimmigkeiten im persönlichen Gespräch klären.

Tools und Tomatensauce

Tools und Tomatensauce

Während ich diese Zeilen schreibe, entdecke ich Reste von Tomatensauce auf meinem Handrücken. Die Überbleibsel meines dynamischen Kochens im Wok. Mit ihm zu kochen, ist immer wieder eine Freude. Genauso freue ich mich über ein anderes gutes Werkzeug. Seit heute gibt es eine neue Version von bitEvolution, die die Möglichkeit bietet, Werkzeuge zu nutzen. Das erste ist wie gestern angekündigt ein Skript, welches CSV in Tabellen umwandeln kann bzw. aus Tabellen wieder CSV macht.
Die neue Option erforderte allerdings eine kleine Änderung in der Menüstruktur. Um den Punkt ‚Tools‘ unterzubringen, ist die Benutzerverwaltung unter der Systemkonfiguration angeordnet worden. Im der nächsten Version des Handbuchs wird das dann entsprechend mit berücksichtigt.

Seitenpflege

Seitenpflege

Über zwei Stunden habe ich damit verbracht, für die EQOA-Seite Texte zu korrigieren und zu formatieren. Jetzt wird es Zeit, noch schnell was zu blogen, bevor mir die Augen zufallen. Positiv erwähnen könnte ich, dass der Rosenmontag vorbei ist – viel interessanter aber ist die Weiterentwicklung von bitEvolution. Es geht tatsächlich voran! Heute ist es mir gelungen, einen der hartnäckigsten Fehler endlich zu beheben. In Zukunft verdoppelten sich die Beiträge beim Erstellen nicht wie von Zauberhand. Ich sollte wohl bei der Verwendung von JavaScript vorsichtiger sein …

Das nächste Update zu bitEvolution gibt es, sobald ich eine neue Option eingebunden habe: Tools. Das erste Tool ist schon fast fertig, was wohl auch daran liegt, dass ich es dringend gebraucht hatte. Für die EQOA-Seite muss ich und musste ich viele Tabellen erstellen – auf Dauer mit bitCode sehr mühselig. Bequemer geht es jetzt durch ein Formular, das CSV formatierten Text in eine bitCode Tabelle umwandelt.

Rosenmontag

Rosenmontag

Über die Jahre hinweg habe ich zum Karneval eine neutrale Haltung entwickelt. Weder dafür noch dagegen, halte ich mich einfach raus. Mittwochs ist dann eh alles vorbei. Die, die feiern, kann ich gut verstehen – aber auch die, die das Ganze hassen und meiden wie der Teufel das Weihwasser.

In meiner Kindheit und Jugend bin ich wie jeder andere Mensch im Rheinland (ja, auch der Niederrhein gehört noch dazu) karnevalistisch sozialisiert worden, ohne allerdings in die Extreme (organisierter Karneval) zu verfallen. Die Sendung im Fernsehen rund um die närrische Zeit gehört fest dazu. Zusammen mit meine Großeltern habe ich auch zahlreiche Büttenreden gesehen. Unschlagbar für mich war aber immer das Colonia-Duett. Verkleiden war zum Rosenmontagszug selbstverständlich wie der Besuch des selbigen.

In der Sturm- und Drangphase (nachpubertäre Wehen) setzte dann die gedankliche Gegenbewegung ein. Alles was auch nur nach Karneval roch, war verpönt. Das hielt sich über Jahre. In Bielefeld gab es auch keine Möglichkeit, sich langsam wieder an den rheinischen Karneval heranzutasten. So blieb dann nur die Distanz, die sich weiterhin zu halten scheint, durchbrochen von milden Moment, in dem man wehmütigen per Videostream eine Übertragung des Rosenmontagsumzuges aus Köln auf den Desktop holt.

Zeit verrinnt

Zeit verrinnt

Trotz des (vorübergehenden?) Wegfalls der Clan-Webseiten betreue ich zur Zeit drei Webseiten. Diese hier, dann die deutsche EQOA-FAQ-Seite und die Seite der EQOA-Gilde Reisender Lotus – auf deren Logo ich sehr stolz bin.

Mittlerweile verbringe ich viel Zeit, Texte zu schreiben. Zeit, die mir für andere Sachen leider fehlt. Auf der anderen Seite macht es allerdings großen Spaß – sonst würde ich wohl kaum so viel Freizeit dafür opfern.

Spanier

Spanier

Andere gehen spanisch essen. Worauf ich nicht verzichten kann an einem Samstag ist morgens beim Frühstück meinen Lieblingsspanier zu lesen. Juan Moreno schreibt für die Sonntagsbeilage der Süddeutschen Zeitung die Kolumne „Von mir aus“.

Aus sehr sympathischer Sichtweise beschreibt Moreno das alltägliche Leben oder Ereignisse aus seiner Jugend – da er gleich alt ist, sind mir viele Sachen wohl vertraut.

Daher würde ich ungern auf die Kolumne verzichten, wobei meine bescheidene Meinung vermutlich kein Gewicht hat. Bei der Süddeutschen stehen wieder Veränderungen an, die diesmal die Sonntagsbeilage betreffen. Hoffentlich bleibt Moreno. Den Wegfall der Spielkritiken haben ich noch schmerzlich in Erinnerung. Bedauert habe ich auch die Einstellung der NRW-Beilage – ein sehr schönes Stücke Journalismus.

Freitagsbauch

Freitagsbauch

Nach einer Woche, die einen mit eine Grummeln im Kopf und einem komischen Geschmack in das Wochenende entlässt, freut sich die Seele über einen gelungene Freitagabend. Nach dem obligatorischen Großeinkauf kann man sich bequem zurücklehnen und ausspannen. Besonders gut geht das mit einem guten Essen. Einer unserer besten Freunde am Tisch ist unserer Tischgrill, der seit mehreren Jahren ein gern gesehener Gast ist. Bei Fleisch und Gemüse, zusammen mit einem guten Bier, kann man schnell die Last der vergangenen Tage abschütteln.

Den Bauch voll und den Kopf leer, döst man zufrieden vor sich hin und läst noch ein paar Stunden vorbeiziehen, ehe man sich für das Ausschlafen vorbereitet.

Haiku

Haiku

Haiku

Gestern habe ich in der Zeitung in einem Artikel etwas entdeckt. Besser sollte ich davon sprechen, dass es mich entdeckt hat. Der Autor schrieb in seinem Beitrag über Literaturpreise und auch über eine alte japanische Gedichtform.

Das Haiku besteht aus insgesamt 17 Silben, wobei sich diese auf drei Zeilen verteilen und zwar in der Form 5-7-5. Eine ausführliche Beschreibung findet man bei www.haiku.de.

Die Form reizt mich sehr, zumal ich ja schon längere Zeit Gedichte schreibe. Auch wenn ich bestimmt noch nicht eine reine Form hinbekomme, ein erster Versuch.

gefrierender Tag
Hände drängen ans Feuer
der Wind bricht ab

Wenn ich die Silbe richtig zähle, ist es knapp am eigentlichen Ziel vorbei. Ich denke ich werde noch viel üben müssen, um ein Gefühl für die Silbenanzahl zu bekommen. Manchmal lassen ich einen Gedanken nicht los, auch wenn er nicht in das Schema passt. Aber das wird schon – denke ich.

Zugmeldungen

Zugmeldungen

Gemischte Gefühle, gemischte Gedanken – ein Tag zum wundern. Der Umtausch des GBA SP verlief problemlos. Zwar wollte der Verkäufer, dass ich das Ersatzgeräte nehme, doch da war dann auch wieder ein Pixelfehler. Etwas höffliche Hartnäckigkeit führte dann dazu, dass er noch ein Exemplar aus dem Lager holte, das diesmal dann glücklicherweise ohne Fehler war.

Am Morgen sah die Welt noch anders aus. Mein Clan hat ist endgültig zerbröselt. Er ist mir sozusagen unter den Händen weggestorben. Die Unzufriedenheit und Unruhe sog sich schon seit Wochen hin. Immer wieder wurde von mir erwartet, mehr als einmal die Woche zu spielen. Gleichzeitig wurden Angebote, selber Verantwortung zu übernehmen, nicht genutzt. Da ich den Namen für mich behalten wollte, hat das dazu geführt, dass die Unzufriedenen gegangen sind. Jetzt befindet sich Alpha Lupus in einem Winterschlaf.

Baldures Gate : Dark Alliance

Baldures Gate : Dark Alliance

An manchen Tagen macht man etwas verrücktes, was eigentlich nicht so eingeplant war. Neben EQOA spielen Nadine und ich auf der PS2 zur Zeit Baldures Gate : Dark Alliance II. Einen Grund, den alten Teil für die PS2 noch mal hervorzuholen gibt es eigentlich nicht, erst recht keinen, sich das Spiel noch mal zu kaufen – wir haben es ja bereits.

Bedauerlicherweise – für mein Portmonee – habe ich heute ein wenig auf der Seite von amazon gesurft. Im Bereich Game Boy Advanced nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Seit ein paar Tagen gibt es Baldures Gate : Dark Alliance für den GBA. Da kann ich dann nur schwer widerstehen. Bedingt durch die Zeit, die ich täglich unterwegs bin, freue ich mich immer über Ablenkung. Nicht immer habe ich dabei Lust auf ein Buch oder die Tageszeitung.

Nach dem ich etwas früher Feierabend gemacht hatte, suchte ich dann die Saturn-Fiale in Dortmund auf und erwarb einen GBA SP inklusive dem besagten Spiel. Voller Freude sehnte ich mich nach der nächsten Steckdose, da der GBA SP über einen Akku verfügt und erstmal aufgeladen werden muss.

Das Spiel selber ist genial umgesetzt. Das Einzige, was den Spielgenuss trübt, sind die Pixelfehler des GBA SP. Genau drei Stück in relativer Nähe und auch noch in unterschiedlichen Farben. Da ich nicht bereit bin, mich damit abzufinden, werde ich wohl morgen noch mal zu Saturn gehen um das Gerät umzutauschen. Am besten Schlage ich dem Verkäufer vor, das neue Gerät zu testen, damit ich nicht solange Umtauschen muss, bis ich zufrieden bin.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren