2. Dezember
2004

O2 can do

Nun, nach dem ich zum Jahresende zwei Handyverträge bei E-Plus gekündigt hatte, war es an der Zeit, sich Gedanken über die mobile Zukunft zu machen. Bevor ich überhaupt mein erstes Handy hatte, fand ich das Angebot von Viag Intercom sehr überzeugend. Damals war deren Netzabdeckung aber noch sehr schlecht und in Bielefeld konnte man das Ganze gleich vergessen. So bin ich damals bei E-Plus gelandet. Mittlerweile heißt Viag Intercom O2, ist aber von den Vertragsbedingungen immer noch sehr interessant, besonders wenn man die sogenannte “Homezone” geschickt wählt.

Eigentlich wollte ich mich heute ja nur mal im Laden von O2 informieren. Daraus ist dann aber gleich ein Vertrag geworden, was wohl auch an dem sehr netten Verkäufer gelegen hat.

1. Dezember
2004

Missernte

Nach dem ich ganz stolz am Freitag den selbstgemachten Likör abgefüllt hatte, haben wir uns heute eine Schluck gönnen wollen – wie gut er schmekct, wussten wir noch vom Freitag. Leider war der Likör in der Zwischenzeit ungenießbar geworden. Schuld daran waren die beiden Flaschen, in die ich den Likör abgefüllt hatte. Der Korken ist nämlich nicht lebensmittelecht. Die Lösungsmittel oder Klebstoffe, die bei der Herstellung des Korken verwendet wurden, sind vom Alkohol gelöst worden und haben sich mit dem Likör vermengt. Damit kann ich dann einen ganzen Liter in den Abfluss gießen. Auch wenn ich keinen Kassenbon mehr habe, so werde ich dennoch die Flaschen zurückbringen und mich beschweren – auch wenn ich mal vermute, dass die sich im Laden davon nichts annehmen werden. In Amerika hätte ich wohl gute Aussichten, mit einer fetten Klage meinen Lebensabend zu sichern.

30. November
2004

Die Neue

Heute ist sie mit dem Paketdienst gekommen, die neue Telefonanlage von DeTeWe. Ihr Name: OpenCom 31x. Der einzige Unterschied zur 31lan ist die auf CD-Rom beigelegte Mac OS X Software von TKR, bei denen ich die Anlage gekauft habe. TKR übernimmt auch den Support, den ich bereits in Anspruch nehmen musste, da ich die Anlage nicht als Router verwenden wollte, sonder sie an einem Router anschließen möchte. Ein Telefonanruf ohne lästige Wartezeiten, dafür aber mit einem freundlichen, hilfsbereiten und äußerst kompetenten Mitarbeiter brachte auch in kurzer Zeit ein Lösung. Jetzt ist die Anlage in mein Netzwerk eingebunden und läst sich über LAN per Browser ansprechen. Bisher scheint sie recht gut zu funktionieren. Erfreulicherweise ist beim telefonieren diese komische leise Melodie im Hintergrund (Greensleeves), die ich bisher immer gehörte hatte. Sie scheint also doch von der alten Anlage gekommen sein.

29. November
2004

Weihnachtsfantasy

Schon eine kleine Tradition ist es bei Nadine und mir, dass wir in der Weihnachtszeit ein Fantasy Rollenspiel spielen. Dieses Jahr sah es bis zuletzt recht mau aus, da Final Fantasy 12 erst nächstes Jahr (hoffentlich) kommen wird. Von Final Fantasy 11 rede ich mal lieber nicht. Was also zunächst richtig übel aussah, hat sich aber noch zum guten gewebndet. Zwar habe ich Final Fantasy 1 und 2 schon für die Playstation, aber ich habe beide Teile noch nicht gespielt. Jetzt kann ich das nachholen und zwar auf dem Gameboy. besonders abends bietet es sich an, bequem im Bett oder auf dem Sofa zusammengekuschelt im Dunklen, nur vom Licht des Gameboys erhellt, Final Fantasy zu zweit zu spielen. Da sämtliche Sounds wie gewohnt sind, fühlt man sich schon von Anfanf an sehr wohl in der Welt von Final Fantasy. Ich bin auch sehr gespannt darauf, die Ursprünge der Serie kennenzulernen.

Bei der Namensvergabe habe ich mich allerdings an einem anderen Spiel orientiert. Da ich momentan mit ein paar sehr netten Menschen nicht mehr zusammen spiele, habe ich sie quasi mit ins Spiel genommen. Mein Krieger nennt sich Gdar, mein Mönch Paolong, und meine weiße Zauberin Gwendolyn. Na ja, nur den Schwarzmagier habe ich etwas anders benannt: Knizeten.

28. November
2004

Wochendeinbruch

Nein, nicht gefährliches oder illegales diesmal. Ich wunder mich nur schon etwas länger, warum die Besucherzahlen für diese Seite am Wochenende immer regelmäßig nach unten gehen. Vielleicht hängt das damit zusammen, das der eine oder die andere nur Werktags im Büro den Blog lesen. Kann ja sein. Oder das meine einträge am Wochenende langweiliger sind.

27. November
2004

Kleine Katastrophen

Der heutige Tag fing ganz normal und harmlos an und verlief ebenso. Bis zu dem Moment, wo ich mit dem Daumen an der Abrisskante des Tesafilmabrollers hängen geblieben bin. Danach fehlte mir ein kleines Stück Haut. Nun gut, kann mal passieren, dachte ich. Am Nachmittag habe ich mich dann über dei Xbox geärgert, da bei Ghost Recon 2 die Sprachausgabe im Kampagnen-Modus nicht über das Headset, sondern über den Lautsprecher erfolgt. Bei anderen Spielern kommt die Sprachausgabe ganz normal über das Headset, nur bei mir und einem kleinen Teil anderer Spieler nicht. Bisher konnte auch kein Support richtig helfen. Mit einer fahrigen Geste habe ich dann nach entnervenden ausprobieren verschiedener Einstellungen mal eben mein Headset geschrottet, in dem ich den Kopfhörerbügel abgebrochen habe. Glücklicherweise hatten wir ja mal ein zweites gekauft, was aber nicht wie geplant für einen zweiten Spieler online funktionierte.

Am frühen Abend stürzte unsere Telefonanlage dann mitten in einem Telefonat ab. Das war das erste Mal, das es mitten in einem Telefongespräch passierte. Da die Anlage auch sonst vor allem durch ihre Unzuverlässigkeit und zahlreichen Fehler glänzt – und es keinen Support mehr für die Anlage gibt – haben wir uns dann notgedrungen für einen neue Telefonanlage entschieden und diese gleich online bestellt. Wieder eine Geldausgabe, die so nicht geplant war. Die alte Anlage würde ich am liebsten an den Hersteller zurückschicken, das er, obwohl er von den Fehlern in der Firmware wusste, den Support und die Weiterentwicklung der Firmware eingestellt hat. Von Acer werde ich daher nie wieder etwas kaufen, egal wie gut es getestet wird. Mit der OpenCom von DeTeWe werden wir hoffentlich mehr Glück haben – ansonsten werde ich da mal ein paar Visitenkarte rauskramen und Mitarbeiter von DeTeWe anrufen – ich kenne ja noch welche von den Symposium Schulungen, die ich durchgeführt habe :-)

Den Abschluss des Abends bildete ein herrliches Holzbauspiel namens Manhatten, das sich schon sehr lange in meinem Besitz befindet. Leider löst sich die Farbe auf dem Kunststoffspielplan, so dass einzelnen Linien mit einem Edding nachgezogen werden müssen. An dieser Stell hilft dann nur noch eins: ins bett, Decke über den Kopf und warten ,dass der Tag vorüber geht.

26. November
2004

Aufgesetzter – die erste Ernte

Nach langer Wartezeit haben wir heute die erste Flasche unseres Aufgesetzten gefiltert und in Likörfläschchen abgefüllt. Der erste Schluck war etwas ungewohnt im Geschmack und ich hatte die leise Befürchtung, dass das Experiment fehlgeschlagen ist. Mutig probierte ich dann ein zweites Mal. Dieser Schluck brachte dann die Erlösung – doch kein Fehlschlag, sondern ein Erfolg. Das Warten hat sich also gelohnt. Mit dem selbstgemachten Likör werden wir aber sehr sparsam umgehen, da es nicht nur viel Arbeit und eine große Sauerreich war, sondern auch bis zur nötigen Reife lange gedauert hat.

25. November
2004

Backup nach langer Zeit

Nach dem ich es immer wieder verschoben hatte, habe ich es heute endlich mal geschafft, ein komplettes Backup dieser Seiten hier zu machen. Das hört sich eigentlich nicht nach einer großen Sache an – schließlich muss man nur per FTP alle Ordner und Dateien runterladen. In der Theorie stimmt das auch so, nur praktisch war das nicht ganz so einfach. Innerhalb von bitEvolution gibt es ein Skript, mit dem ich Dateien hochladen kann. Das findet immer dann Verwendung, wenn ich zum Beispiel Bilder in den Blogeintrag einbauen möchte. Die kann ich dann bequem über das Skript hochladen. Dummerweise konnte ich diese Bilder nie per FTP sichern, weil mir die Benutzerrechte fehlten. Eine per Skript hochgeladene Datei hat einen anderen (NOBODY) Eigentümer. Damit fehlen mir dann die nötigen Dateirechte, wenn ich per FTP auf das Verzeichnis zugreife. Nach längeren basteln habe ich jetzt mit ein PHP-Skript, das per chmod die Rechte verändert. Das geht nur, wenn das Skript wieder per URL aufgerufen wird, da damit dann wieder der gleiche Eigentümer (NOBODY) Veränderungen an den Dateien vornimmt. In der nächsten Version von bitEvolution werde ich dann das automatische Ändern der Dateirechte einbauen – ist auch für bestimmte andere Serverkonfigurationen notwendig, da unter alphalups.de hochgeladene Bilder nicht angezeigt werden können.

24. November
2004

Geisterhafte Magneten

In den letzten Nächten haben sich von unserem Whiteboard Magneten gelöst. Sie sind aber nicht einfach abgefallen, sondern durch den Flur geschossen bis in die Küche. Mit den meisten Magneten dieser Magneten war nichts befestigt. Sehr merkwürdig – und sehr gruselig. Also ob sich das Magnetfeld geändert hätte. Es kann natürlich sein, dass sich auf Grund der kälteren Umgebungstemperatur das Metall des Witheboards zusammengezogen hat und das auf Grund der veränderten Spannung die Magneten abgesprungen sind.

23. November
2004

Adventskalenderpanik

Dieses Jahr sind wir mal wieder spät dran mit dem Adventskalender, zumal ich vorgeschlagen habe, unsere Tetraeder aus Pappe durch etwas anderes zu ersetzten. Ursprünglich sollten es Kerzen werden – Röhren aus Wellpappe, mit einer Servierte als Flamme. Leider sah das nicht sehr zufriedenstellend aus, so dass ich etwas umdisponieren musste. Jetzt sind es Päckchen geworden – Wellpapperöhren, mit einer Bastschleife und einer Servierte so rein geschoben, dass Enden zu beiden Seiten der Röhre herausschauen. Sieht ganz nett aus. Da diesmal nichts geklebt wird, kann man diesen Kalender dann nächstes Jahr wieder verwenden. Das war bei den Tetraeder nicht der Fall und die waren nicht wirklich einfach zu basteln.

Auch wenn das Basteln jetzt schneller geht, es muss auf jeden Fall noch gemacht werden. Auch die Füllung fehlt noch. Uhu, noch sieben Tage bis zum ersten Dezember …