Immer häufiger gibt mein Monitor merkwürdige Klack-Geräusche von sich. Das Bild wird dabei kurz dunkler und größer, bis es wieder auf die normale Größe schrumpft. Ich fürchte, er macht es nicht mehr lange, so dass ich mich wohl nach einem Ersatz umsehen werde. Blöd ist nur, dass mein 17″ Monitor ein blau-weißes Modell von Apple ist, passend zum Rechner. Das wird wohl auf den Nachfolger nicht zutreffen. Von mir favorisiert wird ein 17″ LCD-Bildschirm von iiyama in Silber, der den Vorteil besitz, auch noch über einen zusätzlichen Digitaleingang zu verfügen. Damit wäre er dann nicht nur farblich passen für den im nächsten Jahr fälligen Rechner. Aber ganz eigentlich möchte ich mich nicht von meinem Monitor trennen.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat am Freitag mitgeteilt, das “Hartz IV” Wort des Jahres 2004 geworden ist. Abgesehen davon, dass solche Nominierungen die Grenze zum Schwachsinn längst überschritten haben, wäre ein Wahl von “Hartz IV” als Unwort des Jahres wesentlich glaubwürdiger gewesen und hätte die Dinge, die Hinter diesem Begriff stehen, besser charakterisiert.
Den ganzen Tag habe ich damit verbracht, mich über J2ME (Java für mobile Plattformen) zu informieren – ich hatte die Idee, kleine Java-Programme für mein neues Handy zu schreiben. Informationen dazu gibt es reichlich, nur gibt es ein kleines, mal wieder typisches Problem. Nach stundenlanger Suche habe ich es aufgegeben, die notwendige Pakete für die Entwicklung von J2ME Anwendungen auf dem Macintosh noch weiter zu suchen. Sie gibt es einfach nicht. Während man diverse Entwicklungsumgebung (wie zum Beispiel NetBeans) kostenlos bekommt, fehlt für Apple-Rechner das von Sun für andere Plattformen zur Verfügung gestellte Wireless-Kit. Ohne das macht es keinen Sinn, sich mit J2ME zu beschäftigen. Es gibt zwar eine Notlösung, die mir aber viel zu umständlich erscheint.
Nach dem ich wieder ein paar nicht ganz so schöne Details aus dem K700-Forum über mein neues Handy erfahren habe, meinte Nadine nur, dass wäre ja wohl ein Hypochonder-Forum. Ich hatte mir nach dem Lesen eines längeren Threads direkt vorsorglich bei Sony Ericsson neue “Quickshare” Aufkleber bestellt, da im Thread davon gesprochen wurde, dass diese sich nach kurze Zeit vom Handy lösen und eine unschöne Lücke hinterlassen. Wenn man sich überlegt, dass das Handy ohne vertrag über 400 Euro kosten würde, finde ich nicht, dass das alles Hypochonder sind, sonder nur Kunden, die mit der Qualität der Ware nicht zufrieden sind. Man kann, denke ich, doch durchaus eine bessere Verarbeitung erwarten. Kein Mercedes-Kunde würde es schließlich akzeptieren, wenn nach ein paar Tagen von seinem Neuwagen einfach der Stern abfällt, weil Mercedes ihn mit einem schlechten Kleber befestigt hat.
Die Pisa-Studie attestierte zum wiederholten Mal die Schieflage des deutschen Bildungssystems. Bei Politikern führen die die Ergebnisse regelmäßig zur Logoröh und zu sehr fragwürdigen Vorschlägen. Bildungsministerin Edelgard Bulmahn überlegt ernsthaft, die Hauptschule abzuschaffen, da diese auf Dauer kein erfolgreiches Modell sei. Daran sollten sich unsere Ärzte ein Beispiel nehmen, denn so könnten die Kosten im Gesundheitssystem deutlich gesenkt werden. Wenn ein Körperteil erkrankt ist, wird ist einfach sofort entfernt. Das spart die Suche nach den Ursachen und auch teure Behandlungen.
Ebnfalls von Frau Bulmahn kam die Frage, ob denn die vierjährige Grundschulzeit wirklich richtig ist oder ob eine verlängerte Phase nicht besser wäre. Gute Frau, es gibt Untersuchungen, die zehn Jahre zurückliegen und genau das als Ergebnis haben. Als Bildungsministerin sollte man sich schon auf dem aktuellen Stand der pädagogischen Forschung befinden – ansonsten ist man einfach nur eine Fehlbesetzung. Ich wünsche mir, dass politische Nieten in Zukunft deutlich früher ausselektiert werden.
“Schatz, ich schenk dir zu Weihnachten ein Haus! – Oh Liebling, wie nett!” So oder ähnliche dürften die Dialoge sein, die sich zwischen dem Ehepaar abspielen, die unsere neuen Vermieter werden. Das Haus, in dem wir wohnen wird von unserer geldgeilen und gierigen Vermieterin noch in diesem Jahr veräußert – wahrscheinlich, um einen exotischen Urlaub zu finanzieren – abnehmen in der Schwerelosigkeit oder so was.
Unsere neunen Vermieter sind ein junges (jünger als Nadine und ich vermute ich) neureiches Paar, was auf mich total schnöselig wirkt. Einfach wunderbar, solche Vermieter wollte ich schon immer haben. Einfach nur zum kotzen.
Heute hatte ich einen weiteren PEAG-Informationstermin. Diesmal ging glücklicherweise nur zwei Stunden, nicht zwei Tage. Der Informationsgehalt war jedoch der gleiche. Na gut, positiv sei anzumerken, das es Weihnachtsgebäck gab – allerdings kein Kaffee.
Da Züge natürlich nie passend fahren, hatte ich vorher und nachher Zeit, durch Dortmund zu bummeln (nach wie vor eine sehr hässliche Stadt). Es war schon ein sehr komisches Gefühl, da ich ja keinen Urlaub habe, sondern irgendwie in der Schwebe bin. Dadurch wirkte Dortmund besonders kalt auf mich, viel kälter als früher. Positiv ist allerdings, dass ich immer wieder feststelle, wie groß das Warenangebot in Dortmund ist. Für einen Einkauf eignet sich Dortmund wesentlich besser als Bielefeld.
Heute waren wir lange auf einer Geburtstagsfeier (wobei “lange” dabei in mehrere Hinsicht passt). jetzt fühle ich mich ein wenig wuselig im Kopf, was aber auch an dem Film “Zoolander” oder daran liegen kann, dass ich den ganzen Tag über viel zu wenig getrunken habe. Wie dem auch sei – aus dem geplanten ersten kleinen Film auf dieser Seite wird noch nichts. Dafür muss ich mal wieder ein paar Programmfunktionen von bitEvolution ändern, oder noch besser, direkt dei richtige Datenbankanbindung programmieren.
Nach dem ich heute morgen beim Friseur war, habe ich eigentlich die Zeit bis jetzt damit verbracht, diverse Sachen mit meinem neuen Handy (Sony Ericson K700i) auzuprobieren. Da es dankenswerterweise wunderbar mit dem Apple zusammenarbeitet und Quick Time Pro auch noch Videos für das Handy konvertieren kann, sind die Möglichkeiten, Zeit zu verschwenden fast unbegrenzt. Selbst die Fotofunktion kann man für ein Selbstporträt missbrauchen. Das einzige, was wirklich stört, ist die Notwendigkeit, ein Firmware-Update durchführen zu lassen. Auch scheint die SIM-Karte nicht kompatibel zum Handy zu sein (so was erfährt man, wenn man sich in entsprechenden Foren, wie zum Beispiel das k700-forum.de, rumtreibt). Mal sehen, was der freundliche Verkäufer im O2 Laden nächste Woche dazu sagen wird.
Da mein neues Handy via Bluetooth Daten mit meinem Apple austauschen kann, war es für mich an der Zeit, mich mal über Bluetooth zu informieren. Mir war zum Beispiel nicht klar, dass es mittlerweile sehr günstige Bluetooth Sender für den USB-Port gibt, die sich von der Größe nicht von einem normalen USB-Speicherstick unterscheiden. Für mich noch wichtiger ist es, dass mein fünf Jahre alter Apple einwandfrei mit so einem USB-Modul zusammen arbeit – Mac OS X sei Dank.
Der Austausch von Daten funktioniert wirklich einwandfrei und die Installation war (typisch für Apple) ein Kinderspiel. Jetzt kann ich Fotos und Filme vom Handy auf dem Rechner speichern, oder mein Telefonbuch bearbeite, Klingeltöne austauschen etc. Viel günstiger, als wenn an sich diese teuren Klingeltöne per SMS bestellt (was ich eh nie machen würde).