26. Januar
2004

Drittklassig

Seit Jahren beschäftige ich mich nun mit Layout und Design. Ob ich gut bin, darüber sollen andere urteilen. Ich selber traue mir auf jeden Fall zu sehr gutes Design von drittklassiger Phantasielosigkeit zu unterscheiden. Bedrückend ist, sich solche Machwerke gegenüber originellen Ideen durchsetzten und man es selber nicht schafft, die entsprechende Kollegin zu bremsen in ihrem Wortschwall. Entweder weil man zu müde war nach einer schlaflosen Nacht, weil die Kollegin Ausländerin ist oder weil man aus unerklärlichen Gründen sprachlos geblieben ist. Hinter her kommt man sich dann selber vor wie der letzte Trottel und verliert die Lust an der Arbeit, weil der Sinn verloren gegangen ist.

26. Januar
2004

Freiheit

Es gibt Begriffe, deren Klang das Herz höher schlagen lassen. Was das Herz aber nicht sieht, sind die dunklen Schatten, die sich über solche Begriffe legen, wenn sie falsch verstanden oder missbraucht werden.

Freiheit bedeutet auch, frei zu sein anderen die Freiheit zu nehmen. Manche glauben auch, das Freiheit gleichbedeutend ist mir frei von Sitte und Anstand, von geltendem Recht oder von jeglicher sozial angemessener Verhaltensweise.

Alle denen, die so über Freiheit denken, kann man nur dringend raten, sich mit dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant auseinander zu setzten:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Allerdings fürchte ich, dass dieses Zitat auf taube Ohren treffen wird. Wobei das nicht ganz richtig ist. Die Ohren sind nicht taub, sondern der Geist nicht reif. Das ist dann auch die Ursache für die falsche Interpretation des Begriffes ‘Freiheit’.

25. Januar
2004

Geburtstage

Von den vielen Geburtstagen, die es heute gibt, sind es drei, die man besonders hervorheben sollte. Da wäre zunächst erstmal der Geburtstag des Privatfernsehens. Seit 20 Jahren wird darüber diskutiert, ob die Einführung privater Sender zu einer Bereicherung geführt haben, oder ob damit der Untergang der Kultur eingeleitet wurde. Wenn man an Beiträge wie Deutschland sucht den Superstar” oder “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” denkt, fällt die Antwort nicht schwer.

Einen unbestreitbar großen Verdienst für die Menschheit (zumindest für 10% laut Marktanteil) hat ein anderes Geburtstagskind geleistet. Heute vor genau 20 Jahren war der berühmte “1984″ Werbespot der Firma Apple zum ersten Mal zu sehen. Er kündigte das Erscheinen eines benutzerfreundlichen Computers an, der für immer die Computerwelt verändern sollte. Nach wie vor polarisiert Apple mit seinen Produkten. Besitzer von Apple-Produkten sind keinen Kunden, sonder eher Anhänger einer Lebensphilosophie.

Die drei Herren auf dem Bild, die hier zum Geburtstag gratulieren, stehen für die 2 Jahre, in denen meine Frau und ich bereits Tabel-Top Spiele spielen. Angefangen hat alles mit Mage Knight – von dem auch die abgebildeten Figuren stammen. Relativ schnell wurde uns aber klar, dass usn Warhammer 40.000 wesentlich besser gefällt. Nicht nur, weil die Armeen besser aussehen, sondern auch, weil wohl kaum ein Mensch in der Lage ist, seine Warhammer-Figuren so schlecht zu bemalen, wie es bei den vorbemalten Mage Knight Figuren der Fall ist.

23. Januar
2004

Alter Ego

Heute morgen hatte ich die Idee für ein Alter Ego, Herrn Nögel. Aber lassen wir ihn mal selbst zu Worte kommen:

Nöckel. Nöckel mit Zeh-Kah. Bloß, damit se s nicht wieder falsch schreiben.

Wie et um die Ehrlichkeit unserer deutschen Politiker bestellt ist, wissen wir doch eigentlich seid Jahrzehnten.

Nehmen se doch ma die Steuern. Da wird so eine Raubritter-Pauschale doch glatt Mehrwertsteuer genannt. Ja jetzt sagen se ma, wo is denn da der Mehrwert mit dabei?
Mein alter Fahrlehrer hat damals schon immer Märchensteuer gesacht.
Also nix mit Mehrwert, alles frei erfunden. Und gut ausgehen tut dat Ganze nur für die, die abkassieren dürfen.

Oder die Ökosteuer. Hamse schoma von ein son Wollpulli-Birkenstockträger gehört, der getz mehr Steuern zahlen muss? Sehn se!

Bis hier hin erst mal Danke, Herr Nöckel. Mal sehen, was wir in Zukunft noch von ihm hören.

22. Januar
2004

Erkältung im Griff

Eigentlich ist es anders als der Titel suggeriert. Ich habe nicht die Erkältung im Griff, sondern ich befinde mich im Griff der Erkältung. Der Kopf ist zu wie unter Alkoholeinfluss vermutlich liegt das an der geringer Sauerstoffzufuhr, da das Atmen durch die Nase sehr schwer fällt.

Trotz dieser Widrigkeiten ist die neue Version von bitEvolution seit ein paar Stunden online. Die Fertigstellung war nicht ganz so schwer, wie ich noch am Anfang der Woche befürchtet habe.

21. Januar
2004

Noch kein Update

Entgegen der Aussage, dass Anfang der Woche ein neues Update zu bitEvolution erscheinen wird, wird es wohl noch etwas dauern, bis ich die neuste Version freigeben kann. Im Prinzip ist alles soweit wie angekündigt fertig und auch schon auf dieser Webseite eingebunden aber ich bin noch über ein paar Fehler gestolpert, die ich vor der Freigabe bereinigen möchte. Im Wesentlichen betrifft das den bitCode und die Funktion zur Verwaltung und Einbindung von Unterseiten. An den dabei verwendeten Regulären Ausdrücken feile ich zur Zeit noch.

20. Januar
2004

Soziales Pflichtjahr

Mitten in die Diskussion um die Abschaffung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes platzten einige der vorlautesten Politiker mit dem Ruf nach ein sozialen Pflichtjahr als Ersatz für den entfallenden, billigen Zivildienstleistenden. Durch ein Pflichtjahr würde der Gemeinsinn und die Verantwortung für die Gesellschaf gestärkt werden. Nach Meinung der Politiker könne der Staat jedem jungen Menschen ein paar Monate Dienst für die Gemeinschaft abverlangen.

Die Gemeinschaft könnte aber auch von den Politikern verlangen, dass sie erst denken und dann reden. Dann würden sie mit etwas Glück, zugegeben auch nicht einen solchen Vorschlag machen, an dem der braune Geruch vom Reichsarbeitsdienst haftet.
Soziale Verantwortung kann man nicht erzwingen. Auch sollten nicht ganze Jahrgänge junger Menschen zur Ausbesserungen der Verfehlungen in Sozial- und Arbeitspolitik missbraucht werden.

20. Januar
2004

Kreativitätsanfall

Ideen kommen meist unerwarte – oft beim Duschen. Manchmal hat man auch nur ein Bild vor Augen. So wie das nachfolgende. Vermutlich ist meine momentane Erkältung daran Schuld …

20. Januar
2004

Erwischt

Monatelang habe ich es geschafft, allen widrigen Umständen (verspätet Züge und nasskalte Bahnhöfe etc.) zum Trotz keine Erkältung zu bekommen. Jetzt hat es mich doch erwischt. Volle Breitseite, sozusagen – man merkt, dass der text unter Einfluss von Alkohol, Erkältungen und den Nebenwirkungen vom Film “Master und Comander” geschrieben wird.

Jeden Morgen tapfer Tee mit Zitrone getrunken, doch am Ende war alles vergeblich. Mein Kopf sitz zu, der Hals brennt und jedes Schlucken schmerzt. Das Einzige, was nach einer bestimmt unangenehmen Nacht interessant sein wird, ist die Frage, in welcher Verfassung ich morgen zur Arbeit wanken werde und ob es nicht klüger wäre, das Ganze mal aus zu kurieren.

18. Januar
2004

Spielertreffen in Everquest

Heute haben sich eine Menge Spieler online auf Gut Davar getroffen. Das ganze war ein richtiger Massenauflauf, sogar etwas Prominenz war da – eine Spielleiterin (oder ein Spielleiter, auf jeden Fall war der Charakter weiblich). Ich habe natürlich wieder Fotos gemacht. Zu finden sind diese auf den Evrquest Online Adventure Seiten an dieser Stelle im Fotoalbum.

Das ich überhaupt online gehen konnte, habe ich der Tatsache zu verdanken, dass in es unserer Wohnung mindest zwei Stromkreise gibt. Das Wohnzimmer ist nämlich nicht von dem Stromausfall betroffen, der den Rest unserer Wohnung heimgesucht hat. Hoffentlich kann der Elektriker, der morgen kommen soll, den Schaden schnell beheben. Es mag zwar romantisch sein, bei Kerzenschein zu essen, aber mit kalten Wasser zu duschen ist eher grausam.