16. Juli
2005

Themeswitcher

Nie zufrieden mit nur einer Sache, habe ich das WordPress Plug-in Themeswitcher installiert und noch zusätzliche ein weiteres Theme von mir. Damit kann dann jeder selber entscheiden, was ihm besser (oder weniger schlecht) gefällt. Zudem kann ich in Zukunft nach Herzenslust neue Themes basteln und diese ohne Probleme einbinden.

16. Juli
2005

Say hello to

Ein mir nicht unbekanntes Betriebssystem wurde mit dem Slogan “Say hello to Tiger” beworben. In diesem Sinne begrüße ich den abgeschlossenen Umzug meiner Domain zum neuen Provider und die versprochene Umstellung auf mein eigenes Design. Der ganze Umzug ließ sich innerhalb von 24 Stunden bewerkstelligen.

Nach dem ich gestern die Geduld verloren hatte, habe ich bei meinem alten Provider angerufen, um den Status meiner Kündigung zu erfragen. Der Domainumzug hing schon in der Warteschleife, es wurde nur noch auf meinen KK-Antrag gewartet. Davon wusste ich allerdings nichts, da die Bestätigungsmail in den Tiefen des Internets verschwunden war. Nach dem Telefonat habe ich dann beim neuen Provider den Umzug beantragt, der dann auch schnell und reibungslos vollzogen wurde. Die Erreichbarkeit der Domain hängt wird jetzt innerhalb von 24 Stunden zunehmen, da sich die neue IP erst im Internet “verbreiten” muss.

Sollten jemand noch ein paar Kinderkrankheiten in Bezug auf den Domainwechsel auffallen, wäre ich dankbar über eine kurze Rückmeldung.

15. Juli
2005

SZ-Nachtelefen

“Dies könnte ihr Nachbar sein!” steht heute auf dem abgebildeten Cover des SZ-Magazins. Im Heft selber findet sich dann ein fünfseitiger Artikel zum Thema World of Warcraft. Der Artikel selber ist sicherlich keine Heldentat (die Quest dazu wäre wahrscheinlich schon grau gewesen), das Besondere liegt meiner Meinung nach darin, dass dieser Artikel im Freitagsmagazin der Süddeutschen Zeitung steht. Einer Zeitung die eine bundesweiten nicht gerade kleinen Kreis von Lesern hat. Ein Zeichen, das das Phänomen MMORPG im allgemeinen und WoW im speziellen längst das Nischendasein hinter sich hat. Sicher in Deutschland sind wir noch weit von Zuständen wie in Südkorea entfernt, wo Computerspiele eine gleichwertige Beschäftigung wie Fußball oder ähnliches sind und auch im Fernsehen ähnlich darüber berichtet wird. Ich denke aber, dass wir – wenn auch in kleinen Schritten – uns immer weiter an so etwas wie gesellschaftliche Akzeptanz annähern.

Auf dem Weg dorthin leisten solche Artikel wie im SZ-Magazin wertvolle Hilfe. Wer den Artikel lesen möchte, der kann dies auch in der Onlineausgabe des SZ-Magazins machen.

14. Juli
2005

Unselige CDU

Mit Sachen aus der Nazi-Kiste spielt man nicht. Sie sind braun und pfui! Wem nicht klar ist, über welchen Eingängen “Jedem das Seine” und “Arbeit macht frei” geprangt hat oder wer solche Sprüche unbedacht in den Mund nimmt, dem fehlt es an der notwendigen Reife, um ein politisches Mandat auszuüben. Um einen politischen Gegner im Wahlkampf in Misskredit zu bringen, sind solche Vergleiche mehr als unangebracht und entsprechen auch nicht den demokratischen Geflogenheiten, in einem fairen Wettkampf Meinungen und Standpunke voneinander abzugrenzen.

Unentschuldbare und unselige Vergleich, den der SPD-Vizefraktionsvorsitzende Ludwig Stiegler zu einem Slogan der CDU gezogen hat, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Slogan selber ziemlich daneben ist. Wenn die CDU von sich gibt, dass “Sozial ist, was Arbeit schafft“, dann ist das nicht nur eine Dummheit eines kleinen Jungen, der sich nicht anders zu benehmen weiß (vgl. Rüttgers in Bezug auf “Kinder statt Inder”). Auf einen solchen Spruch reagiert man nicht mit dem Reflex eines Dreijährigen, dem man das Förmchen weggenommen hat, ein solcher Slogan erfordert im Gegenteil einen ernsthaften Diskurs.

Wer behauptet, dass alles das sozial sei, was Arbeit schafft, der reißt zuerst die Definitionsmacht für den Begriff “Sozial” an sich. Draus erfolgt dann, dass er in Zukunft Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung durchführen und legitimieren will. Maßnahme, die von einem Standpunkt vor Übernahme der Definitionsmacht als unsozial bezeichnet worden wären. Die CDU hat also vor, unsoziale Maßnahmen durchzuführen und will diese schon vor Durchführung legitimieren. Aus dem politischen Kontext der CDU heraus ist ablesbar, dass solche Maßnahme sicherlich nicht zu lasten der Wohlhabenden sein werden. Richtig übersetzt bedeutet “Sozial ist, was Arbeit schafft” also, dass die Schwachen in der Gesellschaft unverhältnismäßig stark belastet werden, ihn aber nicht zugestanden wird, sich darüber zu beschweren, denn die CDU weiß genau, was auch für die Schwachen gut ist. Das Kondensat dieser Geisteshaltung wäre demzufolge, das den Bürgern die geistige Reife fehlt, um zu wissen was wirklich das richtige ist. Die CDU plant also eine Politik der starken, “väterlichen” Hand, sie alleine gesteht sich zu, zu wissen, was gut für uns ist. Wir selber sind noch nicht in der Lage, dies zu erkennen, sollen uns daher in die Obhut der CDU begeben.

Hätte Herr Stiegler in solcher oder ähnlicher Weise reagiert, hätte die CDU sicherlich ein ernsthaftes Problem gehabt. So aber kann sie laut (und zu recht) schreien und auf den bösen Buben zeigen, der sich dann reumütig entschuldigen muss.

13. Juli
2005

Jadestern

Mein Jadestern, mein Jadestern
Ich hab dich am Tag und auch am Abend gern

Doch wenn sich die Nacht über unsere Liebe senkt
Mein Herz für eine andere Feuer fängt

Drum lass ich die Wanne voller Wasser laufen
Darin wirst du dann ersaufen

Meine Hilfe ich dir gerne gebe
Damit ich an deiner Stelle lebe

12. Juli
2005

Liebe macht blind

Eigentlich weniger die Liebe sonder eher der Sex, sofern dabei der Einsatz von Viagra notwendig ist. Nach einer Anordnung der US-Gesundheitsbehörde muss jetzt der Hersteller von Viagra mit Packungsaufklebern vor einer möglichen Erblindung warnen. Zwar ist kein direkter Beweis für die Möglichkeit einer Erblindung erbracht worden, aber es gab in den USA 43 Fälle, wo Sehstörungen bzw. Erblindungen bei Männern aufgetreten sind, die Viagra eingenommen haben.

Tja, vielleicht habe die armen Schweine auch wohl wenige das Zeug aus der Apotheke gekauft, sondern es in dubiosen Shops im Internet bestellt. Entsprechende E-Mails, die einen zum Kauf verführen sollen, gibt es ja spam-weise: “Du kaufen billig für gutes Potenz”.

11. Juli
2005

Es geht weiter

Zumindest hoffe ich, dass es weiter geht. Für die, die es auf diese Seite geschafft habe, scheint die Umleitung funktioniert zu haben. Dabei mach es euch sicher neugierig, warum ich überhaupt eine URL-Umleitung habe. Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Ich habe mich nach langem ringen dazu entschlossen, den Provider für meine Domain wildbits.de zu wechseln (an dieser Stelle noch mal Dank für die vielen Jahre reibungsloser Bereitstellung). Das hat viele viele Gründe. Unter anderem bringt es für mich eine erheblich Kosteneinsparung und eine deutliche Verringerung des Verwaltungsaufwands. In Zukunft kann ich (hoffentlich wenn alles gut geht) die beiden Domains wildbits.de und alphalupus.de zusammen verwalten.

Das Design, welches ihr hier seht, ist momentan noch eins von WordPress selber. Mein eigens Design ist jedoch schon fertig, getestet und wartet auf den Einsatz. Die Pemiere erfolgt, wenn diese Seiten wieder unter wildbits.de erreichbar sind, der Umzug also komplett abgeschlossen ist.

10. Juli
2005

Virtueller Umzug

Das ist nicht mein letzter Blogeintrag. Aber mein letzter Eintrag mit bitEvolution. Nach gut einer Woche sind die Vorbereitungen zur Portierung auf WordPress abgeschlossen. Damit heißt es jetzt Abschied nehmen von bitEvolution und von einem selbst entwickeltem System.

Ein weiterer Umzug steht auch noch bevor, aber dazu dann morgen mehr – in einer neuen Umgebung.

9. Juli
2005

Hartz am Ende

Nein, leider nicht die Reform, sonder der gleichnamige VW-Personalvorstand Peter Hatz (der im übrigen Namensgeber der Reform war). Gestolpert, wenn man das so sagen darf, ist Peter Hartz über die Korruptions- und Schmiergeldaffäre, die momentan bei VW immer größere Kreise zieht. Mir jetzt klar, warum Autos von VW immer so teuer sind – man bezahlt als Kunde sozusagen einen Schmiergeldaufschlag. Nicht die Löhne der Arbeiter sind ausschlaggebend, sonder die Kosten für Edelnutte, die einigen Betriebsratsmitgliedern spendiert wurden, damit sie Einschnitten zustimmten und ihre Kollegen verraten haben. Das wäre so zumindest eine schön platte Zusammenfassung, die sicher einen nicht unwahren Kern hat. Der nunmehr in Unehren aus dem Konzern ausscheidende Peter Hartz muss sicher nicht mit 345 Euro im Monat in Zukunft auskommen. Bei der Agentur für Arbeit sollten sich Empfänger von Hartz IV aber mal erkundigen, ob sie in Zukunft Flüge und andere Annehmlichkeiten zusätzlich bezahlt bekommen. Notfalls kann man ja auch einen Eigenbeleg ausstellen, um sein monatliches Salär etwas aufzustocken.

8. Juli
2005

Musik kills

In New York wurde ein 15-jähriger Junge erstochen, weil er seinen iPod nicht freiwillig eine Gruppe von jugendlichen Straßenräubern geben wollte. So ein gerät zu besitzen, scheint das allgemeine Lebensrisiko deutlich zu erhöhen – ob die Täter von der GEMA angeheuert wurden, um die Verbreitung von illegalen MP3′s auf unkonventionelle Weise zu verhindern, kann bezweifelt werden.

Rührend in Zusammenhang mit der Tat war auf jeden Fall die kleine Geste von Steve Jobs (Apple). Er hat persönlich mit dem Vater des Opfers telefoniert und ihm sein Beileid ausgesprochen.