13. März
2004

Der Clan ist tot

Nachdem ich gestern dafür Sorge getragen habe, dass das Forum von Alpha Lupus gelöscht wurde, habe ich endgültig mit dem Kapitel “eigener SOCOM Clan” abgeschlossen. Noch mal werde ich das nicht machen und SOCOM II werde ich mir auch nicht kaufen. Dafür bleibt dann mehr Zeit für EQOA – für die EQOA-Seiten habe ich heute fast vier Stunden Texte übersetzt und Texte formatiert – aber es macht Spaß zu sehen, wie das Ganze wächst.

Fall es noch keinem aufgefallen ist – unter dem Link “über tboley” sind jetzt endlich ein paar Infos zu finden. Zwar ist das nur ein nackter Lebenslauf, aber immerhin. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, ob ich das in dieser Form so lassen soll oder mir was originelleres ausdenken sollte.

12. März
2004

Ein Link ist ein Link

Zwar werde ich erst am Wochenende dazu kommen, das Update auf diesen Seiten hier zu installieren, dafür ist die neuste Version von bitEvolution (0.6.2) im Downloadbereich verfügbar. Neu in der Version ist die Option, als erste Seite keine Blogseite sondern eine statische Seite zu haben. Besonders stolz bin ich auf die Möglichkeit, einzelne Beiträge über Permalinks anzusprechen. So hat man endlich die Möglichkeit, interessante (*huste*) Artikel auf anderen Seiten zu verlinken.

Immer noch beeindruckt vom Zengarden beschäftige ich mich zur Zeit mit CSS, um in zukünftigen Versionen von bitEvolution noch mehr Flexibilität bieten zu können. Parallel dazu versuche ich einen Weg zu finden, die Steuerung der Datenbank zu verbessern, da auf Grund der hohen Anzahl an Einträgen die alten Funktionen an ihre Grenzen stoßen.

11. März
2004

Musik aus der Steckdose

Auch wenn ich zu Hause meine PS2 noch ganz klassisch über verlegtes Kabel ans Netzwerk angebunden habe, so hat mich im Sommer letzten Jahres doch von Der Idee her dLAN Ethernet Adapter der Firma develo überzeugt. Statt Wireless Lan ein Netzwerk über den Stromanschluss – bequem und einfach ein Netzwerk aufbauen, ohne Kabel zu verlegen, einfach nur den Adapter in die Steckdose und mit dem Computer verbinden.


In diesem Jahr knüpft MicroLink dLAN Audio nahtlos an diese Idee an. Über das Stromnetz in der Wohnung kann man mit dem Adapter Musik und Sprache in jeden Raum übertragen. Dabei wird noch niemals ein PC benötigt. Einfach einen Gerät mit Steckdose und Stereoanlage verbinden und ein zweites Gerät in einem beliebigen Raum mit Aktiv-Lautsprechern. Zusammen mit einem PC ergeben sich noch mehr Anwendungsmöglichkeiten. So kann man darüber MP3-Dateine abspielen oder beliebige Internetradiostationen empfangen.

10. März
2004

Schnee von Gestern

Ein Blick auf den Kalender verrät mir, dass heute der 10. März ist. Kaum zu glauben, hat es doch in den letzten Tagen immer wieder mal geschneit. Am vergangenen Samstag sogar wieder so viel, dass ich zur Schneeschaufel greifen musste.

Nichts gegen Schnee – ich will mich auch nicht beschweren, da ich dank der Einträge hier die extrem heißen Tage des vergangenen Sommers nicht vergessen werde. Die Kälte finde ich nicht so schlimm, wohl er aber die nächste Fernwärmeabrechnung der Stadtwerke.

Je länger aber die Kälteperiode andauert, desto wird der Frühling sein. Mir kommt das sehr entgegen, da ich den Frühling von allen Jahreszeiten am wenigsten mag – im Gegensatz zum Herbst.

9. März
2004

Götter des Olymp

Durch einen Blogeintag auf der Seite von Gwen bin ich auf eine absolute Wow!-Seite gestoßen. Unter www.csszengarden.com finden sich nicht nur sehr unterschiedliche und umwerfende Webdesignentwürfe, sonder auch eine hervorragenden Demonstration, welches Potential in Cascading Style Sheets steckt. Alle Entwürfe haben einen 100% identischen HTML-Code – das muss man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen und dann die unterschiedlichen Designs betrachten. Nur die CSS-Datei ist verändert worden.

Abgesehen davon, dass mir das Ganze sehr gut gefällt zeigt es mir auch noch einen Weg, den ich für bitEvolution beschreiten möchte. Würden alle darstellbaren Möglichkeiten von CSS ausgeschöpft, würd dies zu einer enormen Flexibilisierung des Designs führen, ohne das Rad neu erfinden zu müssen. Der einzige Harken: auf älteren Browser oder mit unterdrückten Style Sheets sieht eine solche Webseite ziemlich anders aus.

8. März
2004

Advance Wars II

Die erste Begeisterungsphase nach dem Kauf des Gameboy Advanced SP liegt hinter mit. Baldures Gate: Dark Alliance liegt irgendwo in der Ecke, dabei bin ich kaum weiter als zum 2. Akt gekommen. Dabei hatte ich mir den GBA ja auch wegen dieses Spieles gekauft.

Schuld daran ist ein weiteres Spiel in meinem Besitz: Advance Wars II – ein rundenbasiertes Strategiespiel für den GBA. Dieses Spiel macht trotz der einfachen Comicgrafik derart süchtig, dass es mir jedes Mal schwer fällt, mich davon los zu reißen. Neben den unterschiedlichen für Abwechselung sorgen Spielmodi ist das Herzstück der Kampagnenmodus.
Mit unterschiedlichen Armeen und Einheiten zieht man in den Kampf gegen die Black Hole Army. Nur die geschickte Nutzung des Geländes und unterschiedlichen Stärken und Schwächen der Einheiten führt zum Sieg – entweder die Vernichtung des Gegners oder die Besetzung des Hauptquartiers. In einigen Szenarien müssen die notwendigen Einheit erst produziert werden und neutrale Gebäude erobert werden, um die Produktion von weiteren Einheiten zu finanzieren.

Der Spielstand kann jederzeit(!) gespeichert werden. Etwas was bei Strategiespielen auf dem PC selbstverständlich ist, aber bei Konsolen oft die Ausnahme. Bei Comand & Conquer für die Playstation konnte man so nur nach dem Ende einer Mission speichern – ein wahrer Fluch bei sehr langen Mission, wenn man kurz vor Ende einen kleinen aber entscheidenden strategischen Fehler macht.

Der Schwierigkeitsgrad steigt bei AW II langsam an, zunächst wird man Stück für Stück mit allen Optionen vertraut gemacht. Zusammen mit der Grafik sollte einen das aber nicht dazu verleiten lassen, AW II als Kinderkram zu bezeichnen. Im späteren Verlauf zeigt sich nämlich sehr schnell, ob man ein guter oder schlechter COmmander ist. Die Spielstärke der CPU sollte auch in den Einzelkarte nicht unterschätzt werden.

7. März
2004

Lohnsteuer

Jedes Jahr das gleiche Drama. Erst das warten auf die Lohnsteuerkarten ( zu einem Zeitpunkt, wo man noch motiviert ist), dann eindecken mit Zeitschriften, wo Tipps und Anleitungen drinstehen und möglichst eine Testversion eines Steuerprogramms. Was dann folgt, ist die lange Phase des Vor-Sich-Herschiebens, bis ich dann endlich den Weg zum Schreibtisch finde. Heute war es dann soweit. Ich habe angefangen, die Lohnsteuererklärung für 2003 fertig zu machen. Eigentlich ist das Ganze nicht schwer. Ich muss mich nur drauf konzentrieren, alles richtig lesen (nicht nur überfliegen) und genau ausfüllen. Genau zwei Mal kann ich mich verschreiben, dann brauch ich neue Formulare. Mit der ELSTER-Software würde das vermutlich schneller gehen – aber die gibt es nicht für den Mac.

7. März
2004

Nieren

Allein die Tatsache, dass mir in letzter Zeit sehr viel an die Nieren gegangen ist, erklärt noch nicht, warum ich zur Zeit merkwürdige “Wahnvorstellungen” von Nieren habe. Dabei sind Schokonieren (Pralinen in Nierenform) noch das harmloseste).

Beunruhigend sind eher die Idee von Installationen – wäre ich Beuys, würde diese wahrscheinlich als Kunstwerke durchgehen. Eine Vorstellung bezieht sich auf eine Schaufensterscheibe. Hinter dieser Scheibe hängen Nieren aus Kunststoff an Nylonfäden. Titel des Werkes: Deko-Nieren.

Oder zwei Nieren, die über Drähte und einen Schalter verbunden sind – Kontakt-Nieren.

Mit etwas mehr Ruhe und Erholung, vielleicht sogar Urlaub wird das besser. Ich müsste meinen Stress sozusagen halb-Nieren.

6. März
2004

Bundespräsident

Der dessen Namen man nicht kennt ist von den beiden Unions-Parteien und der FDP zum gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten nominiert worden.

Horst – who the fuck ist – Köhler, bisher Direktor des Internationalen Währungsfonds soll also zukünftig unseren Staat repräsentieren. Auch wenn ich Wolfgang Schäuble untere andrem auf Grund seiner Verstrickungen in diversen Affären nicht mag, so wäre eher meiner Meinung nach auf jeden Fall eine deutlich bessere Wahl gewesen. Auf Grund seiner Persönlichkeit und Bekanntheit hätte er das Amt des Bundespräsidenten würdig ausfüllen können. Geschadet hätte es dem Ansehen des Amtes allerdings, wenn unangenehme Details der Spendenfaire ans Licht gekommen wären und einen Schatten auf Wolfgang Schäuble geworfen hätten.

Der Kandidat Köhler ist eine “strategische Entscheidung”, keine wirklich gute Wahl. Von der CDU favorisiert wurde Klaus Töpfer, erst an dritter Stelle kam Köhler. Die Gegenkandidatin der SPD – Gesine Schwan – ist auch eine bisher unbekannte Person.

Deutschland braucht keinen blassen Bundespräsidenten, sonder eine Persönlichkeit, die die Menschen dieses Landes mitreißen und begeistern kann, die ein Gegengewicht zu den politischen Alltagsentscheidungen und parteitaktischen Überlegungen darstellt. Spontan fällt mir ein Name ein, der zumindest bekannt ist und hinter dem eine moralisch integere Persönlichkeit steckt: Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts und ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts.

4. März
2004

Dauerhusten

Heute hatte ich wieder mehrmals heftige Hustenanfälle – dabei bin ich Nichtraucher und auch nicht erkältet. Seit über einem Jahr schleppe ich jetzt den Husten mit mir rum und drücke mich immer wieder davor, zum Arzt zu gehen. So langsam sollte ich das allerdings mal tun, da mir schon etwas mulmig ist. Im Verdacht habe ich ein eine nicht richtig ausgeheilte Erkältung vom letzten Jahr – um besser schlafen zu können, hat ich WicMedinight genommen. Ob es daran liegt? Oder doch an den rauchenden Kollegen in der Firma, der Qualm ich jedes mal einatme, wenn ich meine Bürotür aufmache?

Also. Taschentuch raus und Knoten reinmachen, damit ich mir einen Termin für nächste Woche hole.