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Nur eine Stunde — Teil XIII

Nina Schwendt fühlte sich erleichtert. Der verständigte Psychologe hatte sich von unterwegs noch mal gemeldet, da er gerade im Stau stand. In wenigen Minuten würde er eintreffen. Höchste Zeit, denn sie fühlte sich mit Frau Wegmann überfordert. Ihr fehlten die medizinischen Kenntnisse, aber sie hätte darauf gewettet, dass Wegmann gerade einen Nervenzusammenbruch hatte. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil XII

Martin sah die Polizisten auf dem Parkplatz, dachte sich aber nichts weiter dabei. Polizeipräsenz während und nach einem Fußballspiel waren schließlich nichts Neues. Stutzig wurde er erst, als die beiden in seine Richtung blickten. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil XI

Hinterher war Martin ins Stadion gefahren. Zusammen mit Karl stand er in der Südkurve, Dauerkarte. Die Stimmung um ihn herum war nicht gut. Es stand drei zu eins für die auswärtige Mannschaft. Martin hielt immer noch den leeren Plastikbecher in der Hand. Ein Bier könnte er sicher noch vertragen. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil IX

Kröger neben ihr schwieg, schien wohl mit seinen Gedanken ganz woanders zu sein. Tatsächlich dachte der gerade an sein letztes Jahr vor der Pension, die Holzhütte im Schrebergarten, die er morgen streichen wollte, den Eintopf mit frischen Bohnen, den seine Frau kochen würde und natürlich an das Heimspiel vom Fußballclub. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil VIII

Schwendt sah sich im Wohnzimmer um. Bildbände im Regal, gepflegte Zimmerpflanzen, auf dem Couchtisch keine Fernsehzeitung. Es gab keinen Fernseher im Wohnzimmer, wie sie kurz darauf merkte. In einer auffällige Lücke stand eine Obstschale. Während Kröger sich bereits auf das Sofa gesetzt hatte, strich sie an der Regalfront entlang. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil VII

Um 16 Uhr 20 ging ein Notruf in der Leitstelle der Polizei ein. Die Frau am anderen Ende des Telefons war völlig hysterisch, so dass der diensthabende Beamte Mühe hatte, sie zu verstehen. Beruhigend versuchte er auf sie einzuwirken. Zwecklos. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil VI

Bis zu den Pinguinen ging es mit dem Eis gut. Dann fiel ein Stück davon auf den Boden. Martin war nicht schnell genug, Tim bückte sich, hielt dabei den Eisstiel nach unten, so dass auch das restliche Eis der Schwerkraft gehorchte. Nur einen Moment war es still. weiterlesen →

Nur eine Stunde — Teil V

Mit der Ruhe, die von Tim heute ausging, war es am Eingang zum Zoo vorbei. Unbedingt wollte er einen dieser Luftballons haben, ließ sich auch nicht dazu überreden, bis nach dem Zoobesuch zu warten. Es musste sofort ein Ballon sein. Einer, der aussah wie ein Bär mit einer Kapitänsmütze. weiterlesen →