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Ascension

Als Kind entwickelte ich früh den Hang zu Science Fiction Geschichten und Romanen. Fast alles (Perry Roden mochte ich nie) was mir unter die Finger kam, wurde gelesen. Taschengeld investierte ich teilweise Taschengeld in den Remittenden-Stapel im Supermarkt, wo in einer großen Kiste haufenweise SF-Romane für eine Mark zu haben waren. weiterlesen →

Der Hofnarr des Kapitalismus

Zu Ostern lasse ich die bei mir ansonsten übliche Betonung, ich sei Gott sei dank evangelisch unter den Tisch fallen. Üblicherweise verwende ich sie immer dann, wenn es um katholische Themen hier im Blog geht. Katholischer als der Papst geht es kaum, aber wie gesagt, Ostern spare ich mir den Hinweis. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass ich von Papst Franziskus beeindruckt bin. weiterlesen →

Sinnfreie Sommerzeit

Es ist fast ein Ritual, ähnlich wie zu Sylvester „Dinner for one“ zu sehen. jedes Jahr aufs Neue rege ich mich — wohlwissend in guter Gesellschaft zu sein, über die Sommerzeit und die damit verbundene Umstellung der Uhren auf. weiterlesen →

50 sind das Maximum

Um es von vornherein klar zustellen, es geht nicht um das Alter von irgendwas oder irgendjemanden. Schon gar nicht um meins, wäre auch etwas merkwürdig drei Monate nach meinem Geburtstag. Die fünfzig bezieht sich auf die Anzahl an Wegpunkten. Bevor ich das näher erläutere, muss ich jedoch (was ich wie immer auch sehr gerne tue) etwas ausholen. weiterlesen →

Ostern ohne Möhren

Für die Osterfeiertage hatte ich tatsächlich einen Plan. Und der ist, wenn man heute aus dem Fenster schaut, etwas ins Wasser gefallen. Für mich wieder ein Beleg dafür, wie abhängig man beim wandern vom Wetter ist. Klar, wie man Sportler in der Oberstufe zu sagen pflegte: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Spaß machen sollte das Wandern aber schon. weiterlesen →

Frisch eingezogene Fotos

Vier Tage nach meinen Überlegungen, was ich mit den ganzen Fotos künftig anstelle, hat sich doch noch eine Änderung ergeben. Schuld daran ist meine gewisse Hartnäckigkeit. Und, zugegeben auch ein Stück Bequemlichkeit. weiterlesen →

Strategie der zwei Hände

Nun also Brüssel. Gestern wurde die belgische Hauptstadt Ziel zweier feiger terroristischer Anschläge. Mindestens 34 Tote, über 230 Verletzte durch Bomben am Flughafen und in einer U-Bahn. Ein Stoß ins Herz von Belgien. Es ist, so muss man in aller Deutlichkeit feststellen, ein Anschlag nicht nur auf Belgien, sondern auf ganz Europa gewesen. weiterlesen →

Neuauflagen statt Innovation

Es gibt Apple-Events, die bleiben noch lange in Erinnerungen. Produkte werden gezeigt, von denen man träumt, auf die man sich richtig freut und den Tag der Vorbestellung genauso herbei sehnt wie den der Auslieferung. Und es gibt Apple-Events, die einen gelangweilt auf dem Sofa zurücklassen. weiterlesen →

Ein Buch auf die Ohren

Wieder ist eine lit.cologne zu Ende gegangen. Zwei spanende Wochen, in denen ich wie immer nur einen Ausschnitt des gesamten Programms wahrnehmen konnte. Die Möglichkeit Autoren live zu erleben hat etwas besonderes. Weniger weil man auf diese Weise Bücher signieren lassen kann, sondern um etwas über die Hintergründe zu erfahren. Angenehm ist es, wenn Autoren ein Moderator zur Seite steht und eine lebhafte Diskussion über das Buch, den Autor und die Art des Schreibens zu Stande kommt. So war es auch bei der Veranstaltung mit Juli Zeh und Frank Plasberg. Für ihren Roman „Unterleuten“ hat Zeh 10 Jahre gebraucht. weiterlesen →