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Ein Marine trägt Pelz

Als es vor ein paar Tagen noch deutlich kälter war, bin ich mit einer gefütterten Winterjacke unterwegs gewesen, die an der Kapuze einen flauschigen Pelzrand hat. Natürlich ist das Kunstpelz, echten würde ich niemals tragen. Kann man mich dennoch als gedankenlos bezeichnen, weil ich Kunstpelz trage? Ich denke nicht. weiterlesen →

Der Kunde als Mitarbeiter

Es gibt unaufdringlich Tools die ich täglich nutze. So unaufdringlich, dass ich mir keine Gedanken machen muss. Aus diesem Grund bin ich nach wie vor, trotz gelegentlichem leichten Magengrummeln, Evernote-Anwender — auch wenn ich parallel Doku-Wiki für strukturierte Wissensgebiete nutze. weiterlesen →

Mesiaserwartung

Es gibt als einen neuen Anwärter auf den Posten „Kanzlerkandiat“ in der SPD. Keine neue Erkenntnis gut eine Woche nach dem Sigmar Gabriel die Brocken hinwarf. Als Außenminister hat er ja jetzt besonders viel Zeit für seine Familie. weiterlesen →

Es geht wieder um die Wurst

Eigentlich, man verzeihe mir die flache Anspielung, habe ich das Thema Ernährung hier im Blog bereits oft genug durchgekaut. Aber, wie heisst es so schön „Wursthülle nicht essbar“ — mit anderen Worte, da man täglich Essen zu sich nimmt, stolpert man auch immer wieder über Merkwürdigkeiten. weiterlesen →

Sei mein Vassal

Bevor jemand auf falsche (und im Normalfall richtige) Gedanken kommt: Nein, dass in der Überschrift ist diesmal kein, wie beim mir üblich und häufig, Tippfehler. Ich meine wirklich „Vassal“ und nicht den „Vasall“. weiterlesen →

Mein Lieblingsshampoo

Keine Werbung, eher eine Feststellung. Vor allem aber ein Rückblick. In den ersten Jahren meines Lebens war es mehr oder weniger egal, welches Shampoo zum waschen meiner Haare verwendet wurde beziehungsweise später, welches ich selber verwendete. Der einzige Konflikt beim Thema Haare waschen drehte sich darum, wie häufig das erfolgen durfte. Mein Vater war der Ansicht, so was müsse man nicht täglich machen, während ich genau darauf bestand. Für mich waren täglich frisch gewaschen Haare extrem wichtig. Genau so wichtig war es, selbst im Winter mit kaltem Wind keine Mütze anzuziehen. weiterlesen →

Der Roman zum Spiel

Im Jahr 1974 erschien bei Avalon Hill das Spiel „Rise and Decline of the Third Reich“. Ein Wargame aus der Kategorie „grand strategic“. Grand Strategic bezogen auf den Maßstab, die Berücksichtigung verschiedener Nationen und deren zur Verfügung stehenden Ressourcen, die wichtige Element des Spiels sind. Auch entscheidend ist hier die abgebildete Zeitspanne. Statt um Stunden oder Tage geht es um Jahre als Einheit für die Runden. weiterlesen →

La Garde recule!

Soweit ich mich erinnere, war es zu der Zeit, als ich in die Oberstufe ging. Bereits richtig infiziert vom Spiele (und Rollenspiele) Virus suchten wir im Freundeskreis Möglichkeiten, uns den benötigten „Stoff“ zu beschaffen. Mangels ambitionierte Dealer in Wesel fanden wir einen hinter dem Duisburger Hauptbahnhof. Gut, der Spieleladen lag nicht wirklich direkt hinterm Hauptbahnhof, man war noch ein ganze Stück von dort aus unterwegs. Aber immerhin, man nahm den Bahnhofsausgang, welcher dem der Innenstadt abgewandt war. weiterlesen →

Chronik eines Hinwurfs

Nach langer Leidensgeschichte gab es gestern endlich so was wie eine Einsicht. „Ohne mich wäre die SPD besser dran“ — ähnliches hat Sigmar Gabriel vermutlich gedacht. Oder auch nicht. Das Problem bei Gabriel ist jedoch, dass er so was nicht nur gedacht hat, sondern auch darüber gesprochen. Aber der Reihe nach. weiterlesen →

Güle Güle Avrupa

Nur noch ein letzter Schritt, nur noch die Zustimmung der Bevölkerung beim Referendum, dann wird sich die Türkei von Europa verabschieden. Dann wird Recep Tayyip Erdoğan zu dem Autokraten werden, der er immer schon sein wollte. Sein Präsidialsystem legt ihm alle Exekutivgewalt in die Hände. Das Parlament, welches mehrheitlich am vergangene Wochenende für das Präsidialsystem stimmte, entleibt sich letztendlich selber. weiterlesen →