In vielen Schreibratgebern wird einem empfohlen, ein Schreibtagebuch zu führen. Das dient nicht nur als Filter oder “warming-up”, sondern soll für vieles nützlich sein. Beim ersten Mal, wenn man darüber stolpert, lächelt man noch milde. weiterlesen »
Stück für Stück nimmt mein Wesel-Krimi Formen an. Wie auch im letzten Jahr schon praktiziert, wird das fertige Ergebnis (leider) hier nicht veröffentlicht. Dafür gibt es als kleinen “Trost” Einblicke in die Entwicklung meiner Texte. weiterlesen »
Der Januar schreitet voran und es wird Zeit, über meine Schreibpläne für das neue Jahr nachzudenken. Aktuell arbeitet ich an einem Niederrhein-Krimi für einen Kurzgeschichten-Wettbewerb. Auch wenn ich mir vorgenommen habe, in 2012 weniger Kurzgeschichten zu schreiben, um mehr Zeit für die Romanprojekte zu haben, konnte ich bei diesem Wettbewerb nicht widerstehen. weiterlesen »
Gestern gab es hier an dieser Stelle den letzten Teil der Weihnachtsgeschichte zu lesen. Für mich beginnt mit deren Ende damit das neue Jahr im Blog.
Es gab mehr als einen Grund für Grönen, Vera Böckel mit auf das Revier zu nehmen. Der Dackeblick von Knutsen würde ihn dabei nicht stören. Nur wenn man unvoreingenommen war, konnte man in diesem Beruf bestehen. Sie von persönlichen Gefühlen leiten zu lassen, führte zu nichts außer Schwierigkeiten. weiterlesen »
Als die Tür endlich aufging, war es nicht das verheulte Gesicht von Vera Böckel, was Grönen zuerst auffiel.
“Frau Böckel, ich glaube sie haben da eine Laufmasche an ihrer Strumpfhose.” weiterlesen »
Knutsen war dankbar für die Ablenkung. Grönen war sich dagegen sicher, dass Vera Böckel etwas zu verbergen hatte. Das der Knutsen mit Böckel bekannt war, hielt ihn nicht davon ab, trotz angebotener Getränke weiter nachzuhaken. weiterlesen »
Der Strohalm war richtig voll, als Knutsen eintrat. Von Verena Böckel fehlte allerdings jede Spur. Seine Enttäuschung ertränkte Knutsen in reichlich Bier, was er beim Aufstehen bitter bereute. Zu einer gänzlich unpassenden Zeit holte ihn der Wecker aus dem Schlaf. Fluchend schleppte Knutsen sich unter die Dusche. weiterlesen »
“Nein, eigentlich nicht. Bei mir zu Hause ist die Heizung ausgefallen, daher habe ich mich von einem Kollegen hier absetzen lassen. Zum aufwärmen sozusagen.”
“Verena Böckel.” Die junge Frau reichte Knutsen ihre Hand herüber. “Bei mir ist auch die Heizung ausgefallen.” weiterlesen »
Knutsen spürte nicht mehr die Kälte, sondern seine Einsamkeit, die bei ihm auch mit einem gewissen Druck in der Lendengegend verbunden war. Die Frau machte keine Anstalt, seinen Blick zu erwidern. weiterlesen »