Alles in Ordnung

Alles in Ordnung

Katherina stand nach unserem gemeinsamen Fernsehabend noch am Wohnzimmerfenster. Das war ihr Ritual, mit dem für sie das Wochenende begann, nach all den gemeinsamen Jahren. Selbst nach dem wir beide schon längst nicht mehr arbeiten mussten und so für uns die Zeit wie ein einziges langes Wochenende war. […]

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Grablampen — Teil IV

Grablampen — Teil IV

Die Leuchtreklame draußen flackerte. Zeit für den Rückweg, bevor auch der Friedhof geschlossen wurde. Mit der Tüte in der Hand passierte er das Tor am Eingang. Mechanisch ging er den Weg zurück zum Grab seiner Frau, sah weder rechts noch links andere Besucher. […]

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Grablampen — Teil III

Grablampen — Teil III

Nicht so wie Wiltrud. Ihr hätte das Heidekraut sicher nicht gefallen. Sein Zögern damals war vom Ladenbesitzer als Zustimmung interpretiert worden. Hinter ihm fiel die Tür wieder ins Schloss. […]

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Grablampen — Teil II

Grablampen — Teil II

Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag besuchte er Wiltrud auf dem Friedhof. Mittwochs ging er auf den Wochenmarkt. Jeden Montag und Donnerstag kaufte er im Supermarkt ein, am Samstag nur dann, wenn noch etwas fehlte. […]

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Grablampen

Grablampen

Regelmäßige Besuche waren Heinrich Lübbe wichtig, auch wenn er dabei nur die Stille seiner Wohnung gegen die Stille auf dem Friedhof eintauschte. Sie war zu seinem ständigen Begleiter geworden. […]

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Routine — Teil II

Routine — Teil II

Kern seiner Predigt sollte ein Vers aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther bilden. „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, die Größte aber von diesen ist die Liebe.“ […]

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Routine

Routine

Wie jeden Sonntag stand er morgens nackt vorm Spiegel und schaute runter zu dem, was er gelobt hat nicht zu verwenden. In seinem Beruf musste er sich keine Gedanken über die Folgen einer Prostataoperation machen. […]

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Borkum in den Alpen

Borkum in den Alpen

Niemand ist perfekt und es wäre sicherlich zu viel verlangt von einem Verkäufer in einem Eisenwarenladen, zu wissen, was eine Kontermutter ist. Und wer was mit Reisen zu tun hat, muss Borkum nicht kennen. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren