Vieles im Buch von James N. Frey “Wie man einen verdammt guten Roman Schreibt” gibt, halte ich für verdammt oberflächlich. Dennoch finden sich ein paar brauchbare Ansätze und Erklärungen bei Frey.
Früher als mein Bruder und ich kleiner waren, war es für uns immer das Grösste, wenn wir zusammen mit unseren Eltern nach einem Sonntagsspaziergang an einem Kiosk Halt machten und es Schokolade für 10 Pfennig das Stück gab.
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Für mich ist ein gutes Buch wie ein guter Whiskey. Man schmeckt die Wort auf der Zunge, lässt die Sätze langsam schmelzen, bevor man die nächste Seite trinkt.
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In den letzten zwei Monaten habe ich bereits ich eine Menge Bücher zum Thema Schreiben verschlungen (und es werden noch viel mehr). Darunter war viel schlechtes, aber auch ein paar, die wirklich lesenswert sind. Diese kann ich auch guten Gewissens weiterempfehlen.
Wenn man sich dazu entschließt, Krimis zu schreiben (wobei ich in meinem Fall anmerken muss: Es ist kompliziert..), findet man als aufmerksamer Zeitungsleser reichlich Material in einer handelsüblichen Tageszeitung.
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Eine sehr interessante Möglichkeit, Figuren (in einer Geschichte oder Roman) zu charakterisieren besteht darin, sie nicht mit Hilfe von äußerlichen Merkmalen oder Verhaltensweisen zu beschreiben sondern durch ihr Verhalten, ihre Handlung oder aber die Art, wie sie mit anderen Figuren interagiert.
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Für mich ist schreiben kein Therapieersatz. Ich schreibe, weil ich Freude daran habe, mir eine Geschichte auszudenken, ein Bild mit Wörtern zu malen oder der Frage “Was wäre wenn?” nachzugehen.
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Wenn ich Texte schreibe, versuche ich den Schreibfluss möglichst aufrecht zu halten. Dazu gehört es, in Phase, wo die Ideen nur zu sprudeln, niemals innezuhalten, den vorherigen Satz zu lesen und ihn noch mal umzuschreiben. So etwas zu machen ist wie Steine auf eine Wasserquelle zu rollen. Irgendwann wird sie versiegen und nicht mehr sprudeln.
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Derzeit bin arbeite ich, wie an der Artikelserie “Keine halben Sachen” unschwer zu erkennen ist, an einer Kurzgeschichte. Für mich ist das ein abenteuerliches Unterfangen mit noch unbekannten Ausgang, wobei ich hoffe, am Ende zu einem vorzeigbaren Ergebnis gelangt zu sein.
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Je mehr ich zur Zeit über das Schreiben lese, desto bewusster wird mir die Sprache. Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit man im Alltag kommuniziert, ohne sich der Vielzahl von Regeln bewusst zu sein. Im Regelfall kommt man mit drei Zeitformen aus (Präsens, Futur I und Präteritum), die man mehr oder weniger unbewusst verwendet.
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