5. September
2008

Der dunkle Ritter

Nach etwas Bedenkzeit waren DER CHEF und ich jetzt auch in Batman: Dark Knight. Auf Grund des riesigen Hypes waren unsere Erwartungen entsprechend hoch – keine gute Voraussetzung für eine objektive Filmkritik. Um es gleich vorweg zu sagen: der Film ist nettes Popkornkino, wird dem Hype, der nicht zu letzt durch den Tod von Heath Ledger befeuert wurde, nicht wirklich gerecht. weiterlesen »

2. September
2008

Die Krux mit der Didaktik

Während ich in meiner ersten Urlaubswoche fleißig am WordPress-Buch arbeite und zur Entspannung in ein paar Typo3-Büchern lese, fällt mir bei Typo3 eins besonders auf: im Gegensatz zu WordPress gibt es nicht das eine Buch, mit dem sich der Wissenshunger stillen lässt. Dadurch, dass mal dies, mal jenes in dem einen oder anderen Buch etwas besser erklärt ist, ist man mit nur einem Buch verloren. weiterlesen »

13. August
2008

Strandgut

Nach dem ich jetzt seit ein paar Wochen Twitterianer (dank Twitterific für das iPhone) geworden bin, wird es Zeit, meine ersten Eindrücke festzuhalten. Nach anfänglicher Skepsis bin ich mittlerweile relativ aktiv beim zwitschern.

Die wohl interessanteste Frage dürfte sein, ob Twitter eine Konkurrenz zum Blog ist oder ob man gar seinen eigenen Blog kanibalisiert. Von meinem jetzigem Standpunkt aus sehe ich Twitter nicht als Bedrohung, sondern als Ergänzung.

Der überwiegende Teil dessen, was ich bei Twitter schreibe, würde es bei mir nicht in den Blog schaffen. Für mich ist Twitter daher eine Mischung aus Instant Messenger und SMS im Web 2.0 Gewandt. Mit dem Vorteil, dass man damit zeitgleich mehrere Personen erreichen kann. Mit Twitter kann man im Kommunikationsfluss schwimmen – aber auch in ihm ertrinken.

Entscheiden ist wohl die Anzahl derer, denen man selber folgt. Sind es zu viele, geht ein Stück Interaktivität verloren, denn die Kommunikation findet dann nur noch in eine Richtung statt. Auch so schon drängt sich manchmal der Eindruck auf, dass Twitter ein Fluß ist, in den man Wörter und Sätze wirft. Wie ein Stein srpingen die entweder übers Wasser und schlagen Wellen oder aber gehen in den Tiefen unter ohne das weiter was passiert.

Richtig eingesetzt, kann man am Strand von Twitter einiges nützliches finden. Aber auch amüsantes oder banales. Letztendlich ist Twitter auch ein Marktplatz, auf dem sich Menschen zu kleineren Gruppen zusammen finden, kommunizieren, wieder auseinandergehen nur um wiederum in einem neuen Kontext ein anderes Gespräch anzufangen.

12. August
2008

Redesign bei heise online

Nach gefühlten Jahrzehnten in einem hässlichen Tabellenlayout gibt es heise online im neuen Gewandt:

heise Redesign


Ich hätte von dem neuen Design das gleiche erwartet wie von Andrea Ypslianti: mehr Abstand zum linken Rand.

10. August
2008

Spiegel-Leser wissen mehr

oder weniger nichts.

Weniger wissen



Am besten macht der aufgeklärte Zeitgenosse mit der morgen erscheinenden Ausgabe das, was unten rechts auf dem Titelblatt zu sehen ist: Ignorieren.

2. August
2008

Die SPD und Blogs

„Wäre die SPD ein Mensch, wäre sie sicherlich ein Mann, so ungefähr 64, geschieden, Leserbriefschreiber oder spätberufener Blogger.”
Quelle: SZ-Streiflicht vom 2./3. August 2008

24. Juli
2008

Anleitung zum Diebstahl

Gerade bei macnews.de gefunden:


Kein besonders feiner Zug, Lesern zu erklären, wie man gegen die Lizenzbestimmungen verstößt. Die Kommentare sind zum Glück entsprechend: weiterlesen »

20. Juli
2008

Warum Intelligenz in Deutschland nicht funktioniert

Mit der provokanten Überschrift habe ich mich natürlich jetzt etwas weit aus dem Fenster gelehnt, aber das ist nicht weiter schlimm – frische Luft soll ja gesund sein. Auch der zweiten Verlockung, auf das Thema Blogger in Deutschland, den Spiegel und BILD werde ich nach Möglichkeit widerstehen. Nur so viel sei gesagt: Zwar unterscheiden sich der Spiegel und Bild von der Zielgruppe, aber mehr halt auch nicht.

20. Juli
2008

Aus dem Fluß gefischt

Gerade bei Riva gefunden: Warum Blogs und Deutschland funktionieren und warum sie nicht funktionieren. Die beide Artikel habe ich nur am Rande überflogen. Warum? Gut, ich weiß, dass heute Sonntag ist und das Wetter auch nicht so besonders. Da schreiben manche schon mal etwas Längeres zusammen. Aber ganz ehrlich Leute: Es gibt wichtigeres, als ständig Nabelschau zu betreiben. weiterlesen »

19. Juli
2008

Viren im Kopf

Nichts ahnend schlägt man am Samstag die Zeitung auf und landet dann ohne weiteres Zutun bei den Kleinanzeigen in der Süddeutschen Zeitung. Dramatisches ist dort zu lesen:

Hilfe
dringend Milionär ges.
um meine Hubschrauberausbildung zu vervollständigen

Der Kaffee ging nur knapp am CHEF vorbei. Nach dem der Lachanfall wieder vorüber war, stieß ich aber auf eine sehr mysteriöse Anzeige. Ein wenig erinnert sie mich an die merkwürdigen Zettelchen, die man früher in der Schule von einem Mitschüler (meistens aber eher einer Mitschülerin) bekam. Es wurden exotische Versprechungen gemacht und ein Horrorszenario für den Fall, dass man die Kette unterbricht, in den düstersten Farben beschrieben. weiterlesen »