Aktuell in category

Romanwerkstatt

Einblicke in die Entstehung von Texten bietet diese Kategorie. Weniger um anzugeben, sondern zum über die Schulter schauen. Gleichzeitig für mich selber auch die Möglichkeit, unterschiedliche Versionen einer Idee festzuhalten.

Keine halben Sachen: Lernphase

Ursprünglich hatte ich für heute vorgehabt für „Keine halben Sachen“ über Erzählperspektiven zu schreiben. Da es dabei auch um eine generelle Betrachtung von zur Verfügung stehenden Perspektiven gehen sollte, habe ich mir ein paar Quelle herausgesucht, um nicht am Thema vorbei zu schreiben.

Je länger ich mich allerdings mit den Erzählperspektiven beschäftigt hatte, je tiefer ich im Fluss der Theorie schürfte, desto deutlicher wurde mir, dass sich dieses Thema nicht mal eben in einer Stunde (so lange braucht der Hefeteig zum gehen, bevor ich aus ihm eine Pizza machen kann) abhandeln lässt. Es sind nicht nur einfach drei Erzählperspektiven, die man aufzählt, denn dass sind nur die Grundformen. Hinzu kommt noch, dass es in der Literaturwissenschaft unterschiedliche Modelle und Ansichten gibt.So ist zum Beispiel der Typenkreis von Stanzel nicht unumstritten.

Die drei Perspektiven Ich-Perspektive, auktoriale Perspektive und personale Perspektive sind wesentlich komplexer, als ich dachte. Zwar kann ich aus dem Bauch heraus eine Entscheidung treffen, welche Perspektive ich für meine Kurzgeschichte verwenden möchte. Ich kann diese Entscheidung aber weder erklären noch genau sagen, welche Konsequenzen das auf die Wirkung der Gesichte hat. Für mich ist das nicht sehr befriedigend, deswegen werde ich mich in den nächsten beiden Tagen damit intensiver auseinander setzen. Erst dann denke ich, macht es Sinn, das Ergebnis aufzuarbeiten.

Das bremst die Entwicklung der Kurzgeschichte auf jeden Fall erstmal ab (und ich bin noch längst nicht beim Teil mit der Recherche, aber da es um Grundlagen geht, die auch über diese eine Geschichte relevant sind, werde ich erstmal diese Lernphase für mich einlegen.

Keine halben Sachen: Recherche

Nach dem jetzt der Plot in einer brauchbaren Fassung zum weiter arbeiten vorliegt, besteht für mich jetzt der nächste Schritt darin, Wissenslücke zu stopfen. Das ist, gerade auch bei Kurzgeschichten, nicht immer notwendig.
weiterlesen →

Keine halben Sachen: Plot

Nach dem ich bereits versucht habe, die Skizze auf drei Sätze zu reduzieren, kommt aus meiner Sicht jetzt der nächste Schritt. Die Ideen aus der Skizze in einen Plot übertragen. Vorab komm ich aber nicht um ein bisschen Theorie herum.
weiterlesen →

Kein halben Sachen: Reduktion

Nach dem ich im ersten Teil die Skizze der Kurzgeschichte ‚Kein halben Sachen‚ vorgestellt habe, geht es im zweiten Teil um die Reduktion, bevor ich mich dann im dritten Teil dem Plot zuwenden werde. Ich will versuchen, mit drei Sätzen den Kern der Geschichte zu erfassen.
weiterlesen →

Keine halben Sachen: Skizze

Wie unter Überarbeiten beschrieben, versuche ich für künftige Kurzgeschichten systematischer vorzugehen. Statt eines Endergebnisses gibt es daher an dieser Stelle die erste Skizze zu lesen. Ein Plot ist das, glaube ich, noch nicht, da die systematische Ordnung fehlt. Eine geordnete Reihenfolge fehlt.

weiterlesen →