26. Oktober
2005

Bratkartoffeln

Die Geschichte der Bratkartoffel ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Seit dem Kauf einer beschichteten Pfanne letzter Woche kann ich nun ein aufhellendes Kapitel dazu beitragen. Grundsätzliche gibt es im Streit um die richtige Zubereitung der Bratkartoffel zwei Lager. weiterlesen »

18. September
2004

Chinakohlsuppe

Für mich ist Chinakohlsuppe ein typische Gericht aus meiner Kindheit, etwas was ich besonders auch mit dem Herbst verbinde. Da am Freitag in unserer Biokiste ein Chinakohl drin war, bekam ich Lust, dass Gericht auch mal zu kochen. Das einzige Problem dabei: Ich hatte kein Rezept. Im Internet fanden sich zwar Kochvorschläge, aber keiner davon enthielt die Zutaten, die ich noch in Erinnerung hatte. Mit dem Zutaten, die ich für richtig hielt, rief ich meine Mutter an, die all das, was ich mir so überlegt hatte, bestätigte. Nur nach Gefühl bastelte ich daraus heute dann das Geicht. Zu meiner Freude ist es auch dann genauso geworden, wie ich es von früher her kannte.

Zutaten (für vier Personen): 500 g Rindergulasch
500 festkochende Kartoffeln
1 Chinakohl
2 Zwiebeln
2 Liter Wassser
Salz, Pfeffer, Öl

Zwiebeln kleinwürfeln, Gulasch in mundgerechte Stücke schneiden. Beide im heißen Öl anbraten. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und würfeln, Chinakohl putzen und quer 8 cm lange Streifen schneiden. Gulasch mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffeln und Kohl zusammen mit dem Wasser zum Gulasch geben. Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten kochen lassen, zwischendurch umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7. September
2003

Zwiebelkuchen und Federweißer

Anfang September heißt es wieder: Es gibt Federweißer! Damit einher geht natürlich auch der obligatorische Zwiebelkuchen. Dafür gibt es wahrscheinlich 1000 und ein Rezept. Ich habe lange mit verschiedenen anderen Rezepten experimentiert, aber mir gefällt nach wie vor immer noch das Rezept am besten:

Zwiebelkuchen

für ein großes Backblech:

  • 250g Quark, 8 Esslöffel Öl, 2 Eier und 2 gestr. Teelöffel Salz in einer Schüssel verrühren.
  • Dann 550g Mehl und 4 gest. Teelöffel Backpulver vermengen und zusammen mit der Quark-Öl-Mischung verkneten.
  • Den Teig ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Teig mit einer Gabel einstechen.
  • Für den Belag 1 kg Gemüsezwiebeln halbieren und in Ringe schneiden (evtl. würfeln).
  • 300g Baccon-Würfel zusammen mit den Zwiebeln in Öl glasig dünsten und mit Thymian bestreuen.
  • Zwiebelmasse auf den Teigboden verteilen und mit 350g geriebenen Gouda bestreuen.
  • 300g Saure Sahne, 4 Eier, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Belag gießen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 25-20 Minuten goldbraun backen.

Die Menge reicht für 2 Personen und Tage. Kalt schmeckt der Zwiebelkuchen auch sehr gut.