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Rezepte

Nicht nur gut und gerne essen, sondern auch kochen. Ob das dann auch gut ist, ist nicht Zufall, sondern liegt oft auch am Rezept. Besonders gelungene Exemplare werden hier als Trophäe ausgestellt. Wer mutig genug ist, begibt sich selber auf die Pirsch oder kocht einfach nach. Zumindest sofern er kochen kann.

Käsekuchen Muffins

In einem Zweipersonenhaushalt ist es mit Kuchen und Torten so eine Sache. Klassische Sahnetorte kommen bei uns grundsätzlich nicht auf den Tisch, allein schon wegen der Größe. Bestimmte Lieblingskuchen aus Kindertagen wie den Käsekuchen muss man anders denken.

Gründe gegen klassische Torten

Warum es klassische Torten und Kuchen schwer bei uns haben, dafür gibt es mehrere Ursachen. zu zweit würden wir daran so lange essen, bis uns das aus den Ohren raus kommt. Abgesehen davon haben wir keinen begehbaren Kühlschrank, sondern so ein Seniorenmodell. Von der Größe her, nicht von der Position wo er eingebaut wurde. Da wäre er eher etwas für Kleinwüchsige.
Zum sind weder meine Frau noch ich der Typ Mensch, der stundenlang für die Zubereitung von Backwerk in der Küche geringen will. Die idealen Ausweg um trotzdem was sonntags zum Kaffee zu haben, fand meine Frau mit Kuchen im Glas. Die sind praktisch zum lagern und gut zu portionieren. Dafür gibt es auch ein Rezept mit dem sich Käsekuchen herstellen lässt. Das ist allerdings etwas aufwendiger. Auch wenn ich gerne Kuchen im Glas essen, selber backen würde ich sie nicht. Da bin ich eher der Muffins-Mann.

Der klassische Käsekuchen
ponce_photography / Pixabay

Gründe für Käsekuchen

Natürlich könnte man erstmal die Frage stellen, warum sowohl meine Frau als auch ich so vernarrt sind in Käsekuchen. Wenig Teig und viel Geschmack. Genauer gesagt besteht der Käsekuchen mindestens zu 80 Prozent aus Belag. Das halten wir beide für eine super Mischung. Klar, die würde man ähnlich auch bei einem Obstboden bekommen. Anders als der Käsekuchen ist dies aber ein Kuchen aus meiner Kindheit, den ich hassen gelernt habe. Besonders, wenn der Blag aus Kirschen oder Stachelbeeren besteht. Obst mag ich nicht so, mit Kuchen wird es auch nicht besser. Einer der Gründe warum ich auf der anderen Seite Möhrenkuchen so genial finde — mein zweiter Lieblingskuchen.

Muffins als ideal Potionsgröße

Zurück aber zu den Muffins, den darum sollte es hier eigentlich gehen. Muffins mag ich, nicht nur essen, sondern auch zum selber backen. In der Regel lassen sie sich unkompliziert zubereiten, die Küche sieht auch hinterher nicht wie Sau aus. Und Muffins sind von sich aus bereits portioniert. Sie eigenen sich sowohl zum selber essen als auch zum mitbringen.
Das ideal Rezept für Schokoladen-Muffins habe ich bereits gefunden. Mit denen hat man bereits ein Stück vom Paradies. Zwar etwas übertrieben, aber wenn man Muffins mag kommt man an diesem Rezept nicht vorbei.

Der reine Belag

Was man bei dem Schokoladen-Muffins besonders gut gefällt sind die wenigen Zutaten. Genau so ein Rezept fand ich diese Woche für Käsekuchen. Genauer gesagt für Käsekuchen Muffins. Abgesehen von der Muffinform aus Papier bestehen die zu 100% aus Belag. Also genau aus dem, was wir hier am liebsten davon essen. Das Rezept selber ist äußerst unkompliziert.

Käsekuchen Muffins

Zutaten
160 g Zucker
2 EL Semmelbrösel
2 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
600 g Magerquark
5 TL Öl
Zubereitung

Quark, Eier und Öl vermischen und dann Zucker, Puddingpulver und Grieß dazugeben und alles gut verrühren.

Teig in Muffin-Förmchen gießen und bei 180 Grad ca. 25 – 30 min backen.

Ofen ausschalten und Muffins darin abkühlen lassen. Andernfalls fällt der Käsekuchen zusammen.

Einen Nachteil dieser Muffins sollte man allerdings nicht verschweigen. Sie halten nicht sehr lange. Gestern gebacken waren beim Frühstück heute morgen bereits der letzte verputzt.

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