Nach dem ich im Internet etwas über die Crystal Xbox und den zu lauten Lüfter gelesen hatte, war ich verunsichert. Eine kurze Überprüfung an der eigenen Xbox brachte es dann ans Licht: in unserer Xbox ist ein zu lauter Lüfter verbaut worden, den Microsoft kostenlos austauscht. Nach dem Nadine heute morgen mit dem Support telefoniert hat, werden wir in den nächsten Tagen ein Paket zum Versenden der Xbox bekommen. Dann geht es mit ihr ab zum Onkel Doktor. Wenn alles gut geht, sollten wir dann in etwa 10 Tagen einen deutlich leiseren Lüfter haben.
Über die bisherige Lautstärke hatte ich mich zwar gewundert, aber ich habe das als so gegeben hingenommen. Wenn man allerdings weiß, dass das sie zu laut ist, möchte man natürlich den Zustand ändern – vor allem, wenn es kostenlos ist. Die einzige Befürchtung ist der Verlust der Spielständen, aber dafür habe ich mir einen 16 MB Stick gekauft. Der arbeitet zwar mit der Xbox zusammen und sollte auch ausreichen, aber das Ding wird weder von Mac OS X noch von Windows 98 (unter Virtual PC) erkannt.
Heute hat mein Epson 740i endgültig seinen Geist aufgegeben. Mehrfache Versuche, den Druckkopf zu reinigen führten zu keinem Ergebnis. Trotz reichlich vorhandener Tinte druckte er kein Schwarz mehr – das was er vorher noch zu Papier gebracht hatte, war verwischt und schief. Vor mehr als vier Jahren hatte ich ihn eigentlich nur aus zwei Gründen angeschafft. Er war damals eines der wenigen (wenn nicht sogar der einzige) Drucker mit USB-Schnittstelle für meinen Apple G3. Zudem passten die Farben vom Sondermodell i exakt zum G3. Ansonsten hab ich eigentlich immer nur über den Drucker geschimpft. Gut, er zog das Papier gerade ein und nicht im Rollverfahren wie bei meinem allerersten HP Drucker. Aber der Epson war Laut und die Tinte teuer. Zudem hatte er einen denkbar schlechten Start, da das Gerät kurz nach dem Kauf mehrfach umgetauscht werden musste und auch noch längere Zeit zu Reparatur war. Ehrlich gesagt habe ich den Drucker gehasst und mir geschworen, nie wieder einen Drucker von Epson zu kaufen.
Deshalb ist der Neue auch keiner von Epson, sondern von HP – der von Canon mit separater Tinte war mir einfach zu teuer. Natürlich wird sich auf sehr lange Sicht der höhere Preis rechnen, aber der HP 1210 hat dafür andere Vorzüge: er ersetzt auch noch meinen alten Scanner und den nicht vorhanden Kopierer. Damit spare ich viel Platz und kann endlich wieder unter Mac OS X scannen, was vorher nicht mehr möglich war, da es für die SCSI-Karte und den alten Scanner keine entsprechenden Treiber gab.
Die erste Gehversuche zeigen mir auch, das der Entschluss, einen neuen Drucker zu kaufen und nicht am alten herumzubasteln, richtig war. Ohne zu wissen, ob der Drucker noch zu retten ist, hätte ich für die billigste Tintenpatrone von rotring 15 Euro bezahlt. Der neue HP hat gerade mal 139 Euro gekostet. Ein so gutes Schriftbild hatte ich schon lange nicht mehr beim Epson gehabt, wie jetzt beim neuen HP.
Zur Zeit läuft im Fernsehen ein Werbespot für Bounty Küchentücher. Darin taucht dann auch die Frage auf, ob man denn Bounty schon mal nass probiert hätte. “Ja, habe ich,”, sollte ich mal an den Herstellern schreiben. Mit em Zusatz: “aber es schmeckt mir trotzdem nicht.”
Wenn man schon Küchenpapier genauso nennt wie ein Kokosriegel der Firma Mars, dann sollte man nicht auch noch die Leute auffordern, nasses Küchenpapier zu essen. Kann natürlich sein, dass das ein Feldversuch ist, um die Harz IV Empfänger damit durchzufüttern. Ich sehe schon die Schlagzeilen in der Bildzeitung vor mir: Meuterei wegen Bounty
Der neuste Schrei aus dem Hause Playmobil ist eine Nonne inklusiv Gesangbuch. Das Ganze wirkt schon ein wenig befremdlich, vor allem aber ist es doch etwas einseitig. Wann gibt es den Mönch, den Rabbiner oder den Moslem? Andere Modelle gefallen mir wesentlich besser, zum Beispiel die Feuerwehr Spezialeinheit, Typ Chemieunfall in CB-Schutzanzügen. Oder der Bautrupp mit Dixie-Klo. Was aber bei den Bauarbeitern fehlt, ist der Kasten Bier. Den hatte ich früher noch bei meinem Bautrupp von Playmobil dabei.
Aber auch damals war LEGO irgendwie cooler. Man konnte alles auseinander nehmen und seiner eigenen Phantasie freien Lauf lassen, wenn man Neues erschaffen hat. Playmobil war mehr so wie mit Puppen spielen – also unmännlich. Was uns später aber nie daran gehindert hat, Star Wars Figuren zu sammeln und damit zu spielen, während auf dem Kassettenrekorder die Tonspur des Films ablief.
Ja, es war in keinster Weise nötig und auch völlig irrational. Natürlich habe ich auch nicht wirklich auch dafür noch zeit bzw. könnte wirklich sinnvoleres machen, aber ich konnte dem inneren Drang einfach nicht widerstehen. Nun also doch. Seit gestern bin ich Besitzer einer neuen XBox (Crystal Edition).Ich schätze meine PS2 wirklich sehr, sie hat mich lange begleitet, mit vielen tollen Spielen. Trotzdem ist die XBox irgendwie auch cool und die Grafik kann sich wirklich sehen lassen.
Zumindest brauch ich jetzt bei ebay nicht mehr nach einer XBox zu suchen. Hat ja auch so seine Vorteile und spaart Zeit, die ich dann wieder vor der XBox verbringen kann …
Mittlerweile hat man sich schon an die Extraausstattungen von DVDs gewöhnt. Neben der erstklassigen Bildqualität gehört dazu auch ein satter Sound, vorzugsweise in DTS. Was aber enttäuschend ist, wenn vor dem Hauptfilm auf der DVD Werbung für einen aktuellen Kinofilm platziert ist. Meiner Meinung nach entwertet das die DVD. In ein paar Wochen ist die Werbung veraltet. Außerdem hat Werbung auf einer DVD nicht wirklich was zu suchen. Und wenn, dass vielleicht als Bonusmaterial. Bei der DVD, von der ich spreche, gab es zusätzlich noch Bonusmaterial mit Werbung für einem zukünftigen Kinofilm. Also zwei Mal Werbung auf der DVD von “Master and Comander”. Dafür dann keine Filmrelevanten Extra. Die gibt es nur, wenn man die fünf Euro teurere Extended Edition kauft. Eine absolute Unverschämtheit. Zumal davon nichts in diversen Zeitschriften stand, dass es zwei verschiedene Editionen gibt, die zeitgleich auf dem Markt kommen. Nur bei amazon konnte man das lesen. Allerdings hatte ich da den Film schon gekauft (eine spontane Entscheidung im Supermarkt zur Gestaltung des Abends). In Zukunft werde ich wohl meine DVDs nur noch bei amazon kaufen.
Anfang dieser Woche startete die Süddeutsche Zeitung Bibliothek. Insgesamt 50 ausgewählte Romane werden über den Zeitraum eines Jahres herausgegeben. Die Bücher kommen in einer Hartcover Ausgabe mit einem passend zum Roman gestalteten Cover– jeweils ein Schwarzweißfoto und eine dezent ausgewählte Farbe. Über den preis traut man sich fast gar nicht zu schreiben, so günstig ist er. Für 4,90 Euro (bzw. 4 Euro für Abonnenten der Süddeutschen Zeitung) pro Ausgabe kann man an diesem wundervollen Leseabenteuer teilhaben. Den ersten Roman, „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins”, gibt es sogar kostenlos.
Ohne den Anstoß durch diese Reihe hätte ich vermutlich nie den Roman von Milan Kundera gelesen –und hätte demnach mein Leben lang etwas verpasst. Alleine schon der Anfang des Buches, der die Erklärung des Titels zum Ziel hat, begeistert mit seinen Sätzen, denen man zustimmen kann.
Dies ist auch das wundervoll verführerische an dem Roman – es führt zum lesen, zum nachdenken und reflektieren zum Beispiel über solche Sätze:
In der Welt der Ewigen Wiederkehr lastet auf jeder Geste die Schwere einer unerträglichen Verantwortung.
[...]
Ist aber das Schwere wirklich schrecklich und das Leichte herrlich?
Das schwerste Gewicht ist also gleichzeitig ein Bild intensiver lebenserfüllung. Je schwerer das gewicht, desto näher ist unser Leben der Erde, desto wirklicher und wahrer ist es.
Auch wenn ich zu Hause meine PS2 noch ganz klassisch über verlegtes Kabel ans Netzwerk angebunden habe, so hat mich im Sommer letzten Jahres doch von Der Idee her dLAN Ethernet Adapter der Firma develo überzeugt. Statt Wireless Lan ein Netzwerk über den Stromanschluss – bequem und einfach ein Netzwerk aufbauen, ohne Kabel zu verlegen, einfach nur den Adapter in die Steckdose und mit dem Computer verbinden.

In diesem Jahr knüpft MicroLink dLAN Audio nahtlos an diese Idee an. Über das Stromnetz in der Wohnung kann man mit dem Adapter Musik und Sprache in jeden Raum übertragen. Dabei wird noch niemals ein PC benötigt. Einfach einen Gerät mit Steckdose und Stereoanlage verbinden und ein zweites Gerät in einem beliebigen Raum mit Aktiv-Lautsprechern. Zusammen mit einem PC ergeben sich noch mehr Anwendungsmöglichkeiten. So kann man darüber MP3-Dateine abspielen oder beliebige Internetradiostationen empfangen.
Für den kürzlich erworbenen Game Boy Advanced habe ich ein neues Spielzeug aus Hongkong bekommen.
Es nennt sich EZ-Flash USB und kann unter anderem bei www.linkerworld.com bestellt werden.
Auf dem 256 MB großen Modul, dass die selbe Größe hat wie ein normales Spielemodul für den GBA, kann man per USB-Kabel und der Windowssoftware des Herstellers eigene Programme oder Freewareprogramme für den GBA laden. Über ein Auswahlmenü kann man dann nach dem Einschalten die Programme booten. Für Programme, die eine Uhr ansprechen, hat EZ-Flash USB eine eingebaute Echtzeituhr.
Anfänglich war ich sehr skeptisch, ob sich der Kauf wirklich lohnt – vor allem, weil ich bei einem unbekannten Versender im Ausland bestellt habe. Nach dem ich am Wochenende Zeit hatte, das Modul zu testen, muss ich sagen, dass ich restlos begeistert bin. Durch die sauberer Programmierung der USB-Schnittstelle läuft der EZ-Client auch auf einem Apple Rechner mit Virtual PC ohne Probleme.
Als nächstes werde ich mir wohl eine kostenlose Entwicklungsumgebung runterladen und ein paar kleine eigene Programme schreiben.