Angeregt von jog drüben im powerbook_blog habe ich dann auch mal den Wahl-O-Mat eine Ferndiagnose erstellen lassen:
Das Ergebnis überrascht nicht wirklich. Wo mein Herz schlägt, ist mir jedenfalls klar. Das ich auch einen starken Hang zu Grün habe, dürfte auch kein Geheimnis sein.
Nicht wenige Parteifunktionäre verwechseln Politik mit Eintöpfen und glauben, dass bestimmte Dinge durch mehrfaches Aufwärmen besser würden.
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Gleich vorweg sei gesagt, dass ich mir das Fernsehduell zwischen Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers nicht angesehen habe. Und das, obwohl es vorher noch eine mehr als peinliche E-Mail von der Landes-SPD gab, sich das Duell in Form einer Party gemeinsam mit Freunden anzusehen.
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In der Presse war gestern und heute zu lesen, dass sich Hannelore Kraft gegen eine Koalition mit der Linkspartei ausgesprochen habe. Sie soll dies in der ZDF-Sendung Maybrit Illner getan haben.
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Kann sein, dass Hannelore Kraft im Kern Recht hat mit ihrem Standpunkt zum sozialen Arbeitsmarkt. Es kann aber auch genauso gut sein, dass sie falsch liegt. Zurück gerudert wurde gestern jendenfalls nicht. Statt dessen gingen einige und nicht wenige in der SPD in die Offensive, um die Pläne von Kraft mit Vevere zu verteidigen.
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Am Wochenende ist in Unterfranken ein ICE auf Grund einer unterbrochenen Stromversorgung im Tunnel stehen geblieben. Offensichtlich eine Panne.
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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt – das Credo aus Assasins Creed gilt nur fürs Spiel, nicht für die Wirklichkeit, wie jüngst der CDU-Generalsekretär von NRW erfahren durfte.
Ob mit seinem Rücktritt gestern die wüsten Wahlkampfmethoden der CDU enden, darf allerdings bezweifelt werden. Lernen kann man aus dem merkwürdigen Gebaren, den Minsterpräsidenten stundenweise zu vermieten, dass manche Politiker nicht bestechlich, wohl aber käuflich sind.
Es geht diesmal nicht um diesen hessischen Ministerpräsidenten, wohl aber um Politik. Diese hat, so erstaunlich das auch zunächst sein mag, viel mit kochen und essen im Restaurant zu tun.
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Die jüngsten Äußerungen des Herrn Westwelle treiben mich zur Weißglut. Das er eine Profilneurose hat, ist ja schon seit längerem bekannt. Es ist aber nicht hinnehmbar, dass er auf Kosten der Schwächsten Politik macht und sich mit Krawalli-Polemik Wählerstimmen zu verschaffen versucht. Allein die Art, wie er über vermeintlichen Sozialmissbrauch daherredet, ist abstoßend.
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Bekanntlich führen alle Leistungen des Sozialstaates direkt in den Sozialismus – zumindest meint FDP-Parteichef und noch Außenminister Guido Westerwelle dies. Kürzlich bezeichnete er auch die Steuervorteile für Hotels auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als spätrömische Dekadenz. Stop. Halt. Das ist nicht ganz richtig, für Westerwelle ist es spätrömische Dekadenz, wenn der Staat Leistungsempfängern ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
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