Werfen wir einen kurzen Blick Richtung Osten. Nicht ganz so weit, sonder eher naher Osten. Die meisten werden sich wohl Fragen stellen, ob das, was dort passiert, ein Konflikt, ein Krieg, staatlicher Terror oder nur ein Randschauplatz der Weltpolitik ist. Mit jeder Stellungnahme schlägt man sich auf eine Seite oder gerät im verzweifelten Versuch um Neutralität zwischen die Fronten. Ist Israel ein Schurkenstaat, weil unschuldige libanesische Kinder durch israelische Raketen sterben? Sind die Palistinenser Terroristen, weil sie in ihrem Kampf um Freiheit auf jedes ihnen mögliche Mittel verwenden, Zivilisten beschießen und Israelis entführen? Die Wahrheit, heißt es, liegt irgendwo dort draußen. Es ist aber zu befürchten, dass in diesem Fall die Wahrheit längst im Wüstensand verreckt ist.
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Fußballbundestrainer Klinsmann kündigte vergangene Woche seinen Rückzug an.
Gerüchten zu folge soll er jetzt die Amerikaner trainieren. Nun, dass einzige Team dort, das wirklich erfolgreich im Ausland antritt, sind die US-amerikanischen Streitkräfte. Zuletzt im Spiele gegen den Irak konnten sie WorldWarCup erringen. Ganz sicher aber nicht sind sie, im Gegensatz zu deutschen Fußballnationalmannschaft, Sieger der Herzen.
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Wir wollen an dieser Stelle an den am 11. Juli erstmals stattfinden Tag der Behörde erinnern. Der auf eine Initiative des Staatssekretär A. Schimmel zurückgehende Gedenktag wird mit dem passenden Slogan Deutschland hat schöne Ämter. Warum nicht auf ihnen warten? beworben. Bundespräsident Horst Köhler, der die Schirmherrschaft übernommen hat, ruft alle Bürger dazu auf, am kommenden Montag eine Teil ihre Lebenszeit wartenden in einer Behörde zu verbringen. Da mit großen Zuspruch seitens der Bevölkerung zu rechnen ist, wurden bereits am Freitag zusätzliche Sitzplätze in den Sozialämtern, Rathäusern und Zulassungsstellen entfernt und der Hälfte der beschäftigten Beamten und Angestellten in den Behörden für Montag Sonderurlaub bewilligt.
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Wir haben ihnen ja schon letzte Woche angedroht, die Therapievorschläge der Bundesregierung, die mit ihren als Gesundheitsreform bezeichneten Doktorspielen jedem Kurpfusche Konkurrenz macht, näher zu betrachten.
Pauschal lässt sich das gesamte derzeitige Konzept auf eine simple Formel bringen: Künftig zahlt der Bürger mehr für weniger.
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Von der Öffentlichkeit wenig beachtet, fand am der vergangen Mittwoch im deutschen Bundestag eine Anhörung zum Thema „Qualitätsterrorismus” statt. Seit längerem schon arbeitet der Terrorismusausschuss an Qualitätskriterien sowie Produktleitlinien und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Qualität des Deutschlandterrorismus. Auf die Do-it-your-self Terroristen, die in der heimischen Küche ihre Bomben aus Düngemittel bauen, kommen harte Zeiten zu.
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Ein mittelständisches Unternehmen in Mal an der Bro entwickelt derzeit eine umgekehrte Gasmaske, mit deren Hilfe die Raucher auch weiterhin ihrer Leiden schaffenden Sucht nach gehen können, ohne ihre Umwelt dem schädlichen Rauch auszusetzen. Nach den ersten wenig erfolgreichen Testversuche, die zu tragischen Erstickungen führten, werden jetzt wieder neue Testpersonen gesucht. Freiwillige und solche die es werden wollen, können sich unter der Nummer 0800-57327 melden.
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Wenig familiär und ohne brüderliche Versöhnung ging es in den letzten Tagen im Streit um den Heinrich-Heine-Preis für Peter Handke zu. Das Ende vom Lied (nicht von Draffi Deutscher, der ist nämlich gestorben): Handke verzichtet auf den Preis. Fast freiwillig, könnte man sagen. Die Sache wäre auch eigentlich abgeschlossen, wenn sich das lieber Peterlein nicht als so ein ausgesprochen schlechter Verlierer erwiesen hätte. In einem Leberwurstbrief an den Düsseldorfer Oberbürgermeister mit fünf in ihrer Länge und Verschachtelung kaum zu überbietenden Sätzen macht er seinem Unmut Luft.
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Grob fahrlässig sei seine Teilnahme an einer Homosexuellen-Demonstration in Moskau gewesen, meinte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Schockenhoff zu Volker Beck. Schockenhoff ist der Meinung, daß man sich auf die politische Ordnung eines Gastlandes einstellen müsse. Also ganz so, wie es die Wirtschaft in Deutschland in den Jahren zwischen 1933 und 1945 gemacht hat. Ganz so, wie es Google und andere Firmen in China machen. Wenn etwas grob fahrlässig ist, dann sind es die Äußerungen von Herrn Schockenhoff. Mit solchen Gedankengut qualifiziert man sich als Steigbügelhalter von Diktaturen.
[Shownote: Darwin Awards]
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Im Auftrag des Bundesnachrichtendienst fanden verdeckt ermittelnden Journalisten jetzt Hinweise auf eine FIFA-Verschwörung. Über Zusätze im Trinkwasser sollen die Bundesbürger für die WM gefügig gemacht werden. Diese wurden eigenes im Versuchslabor der FIFA in Guantanomo für die Fußballweltmeisterschaft entwickelt. Da die Droge ihre Wirkung nur im Zusammenhang mit unterschwelligen, über das Fernsehen verbreiteten Botschaften, entfalten kann, empfiehlt es sich, umgehend sämtliche Fernseher am besten aus dem nächsten Fenster auf die Straße zu werfen.
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Der BND beschütz neben wichtigen Informationen (wie zum Beispiel wer Fußballweltmeister 2006 wird) vor allem sich selbst. Da darf man dann nicht zimperlich sein in der Wahl der Mittel. Gerade berufsmäßige Plaudertaschen stellen eine Bedrohung für den BND da. Es war daher zu erwarten, daß diese Gruppe, die auch unter dem Pseudonym Journalisten bekannt ist, beim BND bisher eine besondere Aufmerksamkeit und in einigen Fällen auch Zuwendung genossen hat. Künftig ist damit aber Schluß, denn der BND darf keine Journalisten mehr bespitzeln.
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