Heute morgen, nach dem Rechnerstart. Alles ging seinen gewohnten Gang – dachte ich. Zwar ist mir mein Rechner in den letzten Tagen durch erhebliche Langsamkeit aufgefallen, aber böses dabei gedacht hatte ich mir eigentlich nicht. Bis heute. Der Computer war kurz vor einschlafen und zeigte die ganze Zeit den Mauszeiger mit Sanduhr. Im Hintergrund wurde ein Prozess immer wieder gestartet und beendet. Ein Kollege aus der Technik fand dann mit dem Programm Ad-Ware 138 Objekte, die nicht auf meinen Rechner gehörten, von mir aber nie installiert wurden. Beim surfen eingefangen, meinte der Kollege. Ich finde das erschreckend. An meinem Mac zu Hause ist mir das bisher noch nicht passiert – liegt wohl auch daran, dass noch niemals die Virenschreiber Apple unterstützen …
Auf jeden Fall arbeitet mein Rechner wieder normal, auch wenn Java-Programme aus nicht nachvollziehbaren Gründen jetzt nicht mehr laufen.
Im Urlaub hätte ich eigentlich Zeit gehabt, weiter an bitEvolution zu arbeiten. Die reine Erholung, das einfach faul sein, habe ich aber vorgezogen. So langsam sollt eich jetzt aber aus dem Quark kommen, oder zumindest mir klar darüber werden, wo die Entwicklung hin soll. Die Idee mit der Wetteranzeige im Kopfbereich ist nach wie vor witzige, aber mir fehlt ein passende Hintergrundmotiv und auch ein wenig der Antrieb, das weiter zu verfolgen. Die fehlende Motivation hängt auch mit der wachsenden Einsicht zusammen, dass ich auf Dauer nicht mehr ohne Datenbank auskommen werde. Die Menge an Beiträgen wird immer schwieriger zu verwalten sein. Wenn ich daran denke, dass die über 400 Beiträge alle als Datei in einem Ordner enthalten sind, wird mir ganz anders. Notwendige Veränderungen an der Navigation wären mit einer Datenbank auch wesentlich einfacher. Auch dürfte der Import der Texte kein so großes Problem darstellen. Dabei gibt es auch noch eine Alternative. Ich stampfe das ganze Projekt ein, installiere eines der zahlreichen Blog-Systeme und importiere dahin meine bereits vorhanden Artikel. Damit kann ich mich dann in Zukunft auf das Schreiben konzentrieren. Das hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto unsicher werde ich insgesamt.
Langsam nimmt die Idee Gestalt an, im Kopfbereich meiner Webseite eine Grafik zu haben, die je nach Tageszeit und Wetter anders ist. Die Hauptarbeit besteht jetzt darin, alle notwendigen Grafiken zu erstellen, nach dem die Programmierung fast abgeschlossen ist (war nicht wirklich schwer). Das größte Problem bleibt jedoch das Motiv für die Grafik. Ich hatte vor, einen regionalen Bezug einzuarbeiten, nur die Stellen, die ich in Bielefeld bisher fotografiert habe, sind nicht wirklich passend – alles Aufnahmen Richtung Norden. Da kann man schlecht einen Sonnenaufgang hinzeichnen.
Vor ein paar Tagen habe ich im Blog von Gwen von einer witzigen Idee gelesen. Sie schrieb über jemanden, der die Grafik im Kopf seiner Webseite abhängig vom Wetter austauschen läst. Natürlich hab ich mir seine Seite auch sofort angesehen. Seit dem läst mich die Idee nicht mehr los. Da meine Seite auch einen neuen Anstrich gebrauchen könnten, wäre es zumindest ein Versuch wert, so was auch zu machen. Dazu brauche ich als erste natürlich passendes Bildmaterial. Da ich in einer Woche Urlaub habe, sollte das kein so großes Hindernis darstellen. Als nächstes müsste ich mir darüber klar werden, ob ich nur das Wetter, und / oder Tageszeiten anzeigen möchte. Tageszeiten sind auf jeden Fall einfacher, da ich dazu nichts programmieren muss, was sich möglicherweise sehr umständlich aus anderen Seiten die aktuellen Wetterinformationen holt.
Bei der Umsetzung kommen für mich zwei Möglichkeiten in Frage. Entweder wird der ganze Kopf ein Flashfilm, oder ein PHP-Skript sorgt dafür, das immer das passende Bild angezeigt wird. In beiden Fällen muss ich aber eine Schnittstelle für bitEvolution basteln, da momentan nur Grafiken im Kopfbereich erscheinen – die Auswertung eins Skripts oder die Anzeige von Flashfilmen ist zwar möglich, würde aber das Template verändern, so dass es starr und nicht mehr flexibel ist.
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Wo ich gerade beim Thema bin. Bei bitEvolution müsste ich noch einiges neu einbauen. Die Monate werden mir langsam über den Kopf wachsen, wenn ich nicht aufpasse. Am besten warte ich erstmal ab, bis ich Urlaub habe - trotzdem beschäftigt mich das Thema, vor allem, weil ich auf der Arbeit nicht mehr Zeit habe, mich damit nebenbei zu beschäftigen.
Nach den ersten Tagen mit der XBox bin ich auf einen kleinen Schönheitsfehler gestoßen. Erst dachte ich, ich hätte ein defektes Model, aber nach längerem Suchen im Internet bin ich dahinter gekommen, dass es ein Bug (oder auch Feature) ist. Die XBox besitzt keinen Batteriepuffer, was dazu führt, das sie – im Gegensatz zur PS2 – jedes Mal die Uhrzeit vergisst, wenn sie vom Netzt getrennt wird. Das passiert bei mir ständig, da ich eine ausschaltbare Steckleiste verwende, um die kleinen Stromfresserchen im Zaum zu halten.
Nun gut, ich werd mich dran gewöhnen müssen. Zumindest bin ich kein Einzelfall, was ja auch irgendwie beruhigt. Im Vergleich dazu immer noch sehr merkwürdig ist das Verhalten meiner PS2. Obwohl ich sie mit einem optischen Kabel an eine Sorroundanlage verbunden habe und obwohl ich den Port bei der PS2 freigegeben habe, bekomme ich bei der automatischen Erkennung des Recievers nur PCM, keine Sorround. Auch nicht bei Spielen, die explizit Dolby Digital 5.1 haben. Verwende ich das gleiche Kabel am gleichen Anschluss mit der XBox, habe ich ohne Probleme 5.1. Bei der PS2 muss ich manuell umstellen, bin mir aber nie sicher, ob das wirklich 5.1 ist.
Dem Sprichwort nach fängt der frühe Vogel den Wurm – oder auch wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei ebay-Auktionen gilt das allerdings nicht. Derjenige mit dem letzten, höchsten Angebot gewinnt. Natürlich kann man den Bietagenten nutzen und einen Betrag in Höhe seiner eigen Schmerzgrenze eintragen. Das führt aber dazu, dass sich entweder die Preise relativ schnell nach oben schaukeln oder man im letzter Sekunde überboten wird. Bietet man selber erst sehr spät, sieht man nicht nur, was andere bisher geboten haben, sondern hat auch eine höhere Chance, andere Bieter auszustechen. Bei den Auktionen, die ich in den letzten Tagen verfolgt habe, scheint das schon systematisch zu passieren. Langezeit dümpelt ein Artikel preislich vor sich hin, bis dann in den letzten Sekunden der Preis nach oben schnellt. Manchmal sogar wie von Geisterhand. Ursache dafür kann dann unter Umständen ein Sniper-Programm wie JBidWatch sein, das automatisch kurz vor Ende der Auktion ein Gebot abgibt. Richtig Spaß mach ebay so nicht mehr. Das Einzige, was einem überbleibt, wenn man einen bestimmten Artikel haben möchte, ist technisch aufzurüsten um zumindest gleichzuziehen. Aber selbst dann gibt es nochlange keine Garantie auf den Erfolg.
Da ich ja – eigentlich völlig unnötig – Interesse an einer Xbox habe, versuche ich zur Zeit, diese über ebay zu bekommen. Dabei habe ich mir ein Preislimit inkl. Versandkosten gesetzt, welches 30% unter dem Neupreis liegt. Schließlich könnte ich sonst ohne Risiko, aber mit Garantie ein Neugerät kaufen. So eine Grundregel scheinen aber nicht alle Bieter zuhaben. Bisher war es immer so, das der Preis bis auf wenige Euro an den Neupreis heranreichte. Für mich ist so etwas unverständlich, aber ich mag ja auch keine Glücksspiele im Spielcasino.
Eine sehr effektive Methode, einen Samstagnachmittag und -abend zu verplempern besteht darin, Änderungen an seinem bisher stabil laufenden Betriebssystem vorzunehmen. Selbst wenn es nur ein System ist, was wie bei mir auf einem PC Emulator läuft, so kann man sich doch herrlich Windows 98 zerschießen, so dass das Betriebssystem nicht mehr bootet und die Platte nicht mehr findet. Ich hatte schon nicht mehr in Erinnerung, wie lange es dauern kann, Windows 98 neu zu installieren. Glücklicherweise hatte ich nur zwei wirklich wichtige Programme darauf laufen, die auch recht schnell im Anschluss an die Tortur installiert waren. Und das alles nur deshalb, weil ich unbedingt Magic the Gathering Online auf dem PC Emulator spielen wollte. Wie heißt es doch so schön: Dumm gelaufen …
Der Schreck am frühen Morgen. Diese Seiten sehen etwas anders aus, als von mir geplant. Woran das liegt – vermutlich ist die Stylesheet-Datei defekt. Gestern Abend auf dem heimischen Mac ging es noch ohne Probleme. Jetzt im Büro sieht es sehr unschön aus. Dummerweise komme ich von hier aus nicht per FTP auf den Server, um das Problem einzukreisen. Es beleibt also nur das Abwarten bis heute Abend.
Nachtrag: Am Rechner im Schulungsraum sieht alles so aus, wie es aussehen sollte. Sehr eigenartig!
Nachtrag (16:51):Jetzt sieht es auch am Arbeitsplatz so aus. Komisch. Dabei habe ich nur vom IE den Cache geleert, nicht aber von Opera.
Während ich diese Zeilen schreibe, entdecke ich Reste von Tomatensauce auf meinem Handrücken. Die Überbleibsel meines dynamischen Kochens im Wok. Mit ihm zu kochen, ist immer wieder eine Freude. Genauso freue ich mich über ein anderes gutes Werkzeug. Seit heute gibt es eine neue Version von bitEvolution, die die Möglichkeit bietet, Werkzeuge zu nutzen. Das erste ist wie gestern angekündigt ein Skript, welches CSV in Tabellen umwandeln kann bzw. aus Tabellen wieder CSV macht.
Die neue Option erforderte allerdings eine kleine Änderung in der Menüstruktur. Um den Punkt ‘Tools’ unterzubringen, ist die Benutzerverwaltung unter der Systemkonfiguration angeordnet worden. Im der nächsten Version des Handbuchs wird das dann entsprechend mit berücksichtigt.
Die Weiterentwicklung von bitEvolution ist zur Zeit ins Stocken geraten, was wohl daran liegt, dass ich wie ein Besessener auf der Arbeit mit Flash, HTML und vor allem PHP hantiere, um meinen Gegenentwurf rechtzeitig fertig zu haben. Was dann morgen geschieht, wieß ich nicht. Bisher haben sich alle Entscheidungsträger um eine Entscheidung gedrückt.
Unabhängig davon sind mir ein paar üble Bugs in bitEvolution aufgefallen, die beim Posten von Beiträgen auftreten. Mit dem Update von Safari scheint es damit nicht mehr richtig möglich zu sein, Beiträge zu erstellen. Die Datenbank-Datei wird fast komplett durcheinander gebracht. Vermutlich liegt das Problem in der Verwendung eines Formulars, wo besser zwei gewesen wären. Der bitCode kann über Buttons eingefügt werden – was nur durch einen schmutzigen Trick in JavaScript innerhalb eines Formulars möglich war.