18. April
2005

Macromedia geschluckt

Mit einem gehörigen Schreck habe ich heute zur Kenntnis genommen, das Adobe Systems seinen Konkurrenten Macromedia aufkauft. Das gemeinsame Wohl soll zukünftig ein stärkere Position gegenüber Microsoft sein, die mit der neuen Betriebssystemversion “Longhorn” versuchen wollen, der Bereich der elektronischen Dokumente aufzumischen und eine Alternative zum bewährten PDF anzubieten.

Wenn alles schlecht läuft, heißt das für die Zukunft wohl Abschied nehmen von Programmen wie Dreaweaver, Fireworks und Freehand, da Adobe eigene Produkte hat, die den gleichen Zweck erfüllen: GoLive, ImageReady und Illustrator.
Es stellt sich mir auch die Frage, wie sich das auf die Preise der Software auswirken wird, da Macromedia bisher günstiger war – vor allem gab es Bundle für Schüler und Studenten zu sehr fairen Preisen. Nicht umsonst heißt es, Konkurrenz belebt das Geschäft. Ein Ausbleiben wird dem Mark nicht gut tun. Auf Grund der bisherigen Vorgehensweise von Adobe bei Aufkäufen wird nicht nur der Name “Macromedia” verschwinden, sonder auch Stück für Stück die Produkte.

11. April
2005

Ins Gehirn

Mehrfach war in den letzten Tagen (unter anderem auch bei heise.de) etwas von einer neuen Patentanmeldung der Firma Sony zu lesen. Demnach soll Sony ein ein Verfahren zum Patent angemeldet haben, mit dem man virtuelle Sinneseindrücke per Ultraschall direkt im Gehirn erzeugen kann. Bilder, Klänge und Gerüche würden so unmittelbar im Gehirn entstehen. Auch wenn die technische Umsetzung noch dauern wird, so löst die Meldung doch ein merkwürdiges (nicht virtuelles) Gefühl bei mir aus. Ich bin mir auch noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Ethische und moralische Bedenken halten sich die Wage mit der Faszination des Möglichen – willkommen in der Welt von “Neuromancer”.

14. Januar
2005

Zu langsam

Nach dem ich mich mehrer Tage mit dem neuen DVD-Brenner und den Fehlern beim brennen beschäftigt habe, bin ich endlich dahinter gekommen, was die Ursache für die beschädigten Dateien ist. Egal welches Format ich genommen hatte, immer traten Lesefehler auf, wenn ich Daten von der DVD auf die Festplatte kopiert hatte, um sie dort zu entpacken. Ich hatte schon befürchtet, der Brenner sei nicht in Ordnung. Merkwürdig – allerdings ohne mir was dabei zu denken – fand ich die Zeitangaben des Brennprogramms. Aus den geschätzten 15 Minuten sind fast immer 45 Minuten geworden. Zudem hat der Brenner merkwürdig geblinkt. Vor ein paar Stunden habe ich dann ein paar der Daten auf CD gebrannt. Diese Daten habe ich dann zusammen mit anderen Daten nochmal auf eine DVD geschrieben – diesmal war der DVD-Brenner allerdings nicht am G3, sonder am neuen iMac G5 angeschlossen. Diesmal stimmte die Zeitangabe tatsächlich. Der Brenner war etwas lauter und zeigte kein merkwürdiges Blinken. Beim anschließende Test traten auch keine Fehler mit den Dateien auf. Ich gehe mal davon aus, dass der alte Rechner nicht in der Lage ist, die Daten zeitgerecht zum Brenner zu schicken, sodass es immer wieder (blinken) zu Aussetzern kommt, die zur Beschädigung der Dateien führen. Glücklicherweise sind die meisten der verwendeten Rohlinge wieder beschreibbar, so dass ich nur einen Rohling wirklich in den Sand gesetzt habe. Wie schon gestern beim PHP-Skript so hätte ich auch heute durch nachdenken statt probieren auf eine Lösung kommen können. Na ja, der nächste Fehler wartet schon auf mich und da habe ich dann wieder die Chance, anders an die Problemlösung ranzugehen.

13. Januar
2005

Unsicheres PHP

Nachdem ich heute angefangen habe, die Datenbankanbindung für bitEvolution zu programmieren, sind mir noch zwei Fehler in der alten Version aufgefallen. Allerdings erst nach längerer Suchzeit. Die Fehler waren so offensichtlich, dass man sie einfach übersehen musste. Sie sind mir auch nur deshalb aufgefallen, weil bitEvolution auf dem neuen Rechner nicht so funktionierte wie bisher. Hinterher erscheint einem das natürlich ganz logisch, wenn man weiß, dass die installierte PHP-Version aus Sicherheitsgründen Standardeinstellungen hat, die die einfach Übergabe von Variablen verhindern. Bekannt war mir das schon länger, daher habe ich ja auch bei allen Skripten den Zugriff auf die per URL übergebenen Variablen geändert. Nur an zwei Stellen hatte ich das wohl vergessen. Morgen werde ich dann noch mal eine korrigierte Fassung hochladen – diesmal dann (hoffentlich) wirklich die letzte Version ohne mySQL-Anbindung.

Wirklich erfreulich ist die Tatsache, dass die Skripte deutlich kürzer werden und viel Ballast verschwindet, der nur deshalb notwendig war, weil ich zur Datenspeicherung mit Text-Dateien gearbeitet habe. Spannend wird daher noch die Portierung meines Blogs in die Datenbank. Von Hand möchte ich auf keinen Fall fast 600 Beiträge in die Datenbank schreiben.

28. Dezember
2004

Neues bitEvolution Update

Nach längerer Pause gibt es wieder mal ein Update (was ich auch selber dringend in meinem Blohg einarbeiten muss). Neben kleineren Verbesserungen wird jetzt auch das Problem mit den Dateirechten behoben. Damit können über bitEvolution hochgeladene Dateien jetzt ohne Problem per FTP gesichert werden. Zudem gibt es damit dann bei einigen Providern keine Schwierigkeiten bei der Darstellung von hochgeladenen Bildern.

Noch kurz ein Satz zur Weihnachtsgeschichte: Die wird natürlich heute und in den nächsten Tagen noch fortgeführt.

16. Dezember
2004

Sein neues Zuhause

Da ist er nun angekommen. Einmal umgetauscht, da zu laut – obwohl ich das neue Modell trotzdem noch höre, aber mit der Zeit wird das Gehör ja eh schlechter. In Sachen Kundenservice und vor allem Kundenumgang benötigen aber einige Verkäufer dringend eine Schulung. Wie dem auch sei, ich bin jetzt fast glücklich – nur unsere (noch) bescheuerte Vermieterin spukt in meinem Kopf und drückt aufs Gemüt.

10. Dezember
2004

J2ME

Den ganzen Tag habe ich damit verbracht, mich über J2ME (Java für mobile Plattformen) zu informieren – ich hatte die Idee, kleine Java-Programme für mein neues Handy zu schreiben. Informationen dazu gibt es reichlich, nur gibt es ein kleines, mal wieder typisches Problem. Nach stundenlanger Suche habe ich es aufgegeben, die notwendige Pakete für die Entwicklung von J2ME Anwendungen auf dem Macintosh noch weiter zu suchen. Sie gibt es einfach nicht. Während man diverse Entwicklungsumgebung (wie zum Beispiel NetBeans) kostenlos bekommt, fehlt für Apple-Rechner das von Sun für andere Plattformen zur Verfügung gestellte Wireless-Kit. Ohne das macht es keinen Sinn, sich mit J2ME zu beschäftigen. Es gibt zwar eine Notlösung, die mir aber viel zu umständlich erscheint.

3. Dezember
2004

Bluetooth

Da mein neues Handy via Bluetooth Daten mit meinem Apple austauschen kann, war es für mich an der Zeit, mich mal über Bluetooth zu informieren. Mir war zum Beispiel nicht klar, dass es mittlerweile sehr günstige Bluetooth Sender für den USB-Port gibt, die sich von der Größe nicht von einem normalen USB-Speicherstick unterscheiden. Für mich noch wichtiger ist es, dass mein fünf Jahre alter Apple einwandfrei mit so einem USB-Modul zusammen arbeit – Mac OS X sei Dank.

Der Austausch von Daten funktioniert wirklich einwandfrei und die Installation war (typisch für Apple) ein Kinderspiel. Jetzt kann ich Fotos und Filme vom Handy auf dem Rechner speichern, oder mein Telefonbuch bearbeite, Klingeltöne austauschen etc. Viel günstiger, als wenn an sich diese teuren Klingeltöne per SMS bestellt (was ich eh nie machen würde).

25. November
2004

Backup nach langer Zeit

Nach dem ich es immer wieder verschoben hatte, habe ich es heute endlich mal geschafft, ein komplettes Backup dieser Seiten hier zu machen. Das hört sich eigentlich nicht nach einer großen Sache an – schließlich muss man nur per FTP alle Ordner und Dateien runterladen. In der Theorie stimmt das auch so, nur praktisch war das nicht ganz so einfach. Innerhalb von bitEvolution gibt es ein Skript, mit dem ich Dateien hochladen kann. Das findet immer dann Verwendung, wenn ich zum Beispiel Bilder in den Blogeintrag einbauen möchte. Die kann ich dann bequem über das Skript hochladen. Dummerweise konnte ich diese Bilder nie per FTP sichern, weil mir die Benutzerrechte fehlten. Eine per Skript hochgeladene Datei hat einen anderen (NOBODY) Eigentümer. Damit fehlen mir dann die nötigen Dateirechte, wenn ich per FTP auf das Verzeichnis zugreife. Nach längeren basteln habe ich jetzt mit ein PHP-Skript, das per chmod die Rechte verändert. Das geht nur, wenn das Skript wieder per URL aufgerufen wird, da damit dann wieder der gleiche Eigentümer (NOBODY) Veränderungen an den Dateien vornimmt. In der nächsten Version von bitEvolution werde ich dann das automatische Ändern der Dateirechte einbauen – ist auch für bestimmte andere Serverkonfigurationen notwendig, da unter alphalups.de hochgeladene Bilder nicht angezeigt werden können.

17. Oktober
2004

Datenschlamper

Ein Blick auf das, was sich in den letzten Monaten auf meiner Festplatte angesammelt offenbart mir, dass ich ein völliger Chaot bin. Fast ohne Struktur und erkennbare Ordnung liegen Daten irgendwo auf der Platte. Nur gut, dass nichts schimmelig werden kann. Bei manchen Dateien konnte ich mich schon nicht mehr richtig erinnern, sie überhaupt je auf die Platte gepackt oder angelegt zu haben. Um wieder einen Überblick zu bekommen, müsste ich dringend mal einen “Frühjahrsputz” machen und Altlasten auf CD-ROM verbannen, bevor ich im digitalen Müll ersticke.