Kategorie: Gesellschaft

An manchen Tagen befinden wir uns in guter Gesellschaft. Es gibt aber auch die anderen Tage. Letztendlich lässt sich aber nicht leugnen, dass wir nicht nur zur Gesellschaft gehören, sondern die Gesellschaft sind. Demnach finden sich hier Themen, die uns alle angehen.

Der große Alte

Der große Alte

Einen ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Helmut Schmidt – einem Sozialdemokraten, Politiker und großartigen Menschen, der heute 90 Jahre alt wird. Auf das seine Zigarette so schnell nicht ausgehen mag!

Gleichbleibende Gerechtigkeit

Gleichbleibende Gerechtigkeit

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass auch ein Ingenieur einen so genannten Ein-Euro-Job annehmen muss. Der Deutsche Gewerkschaftsbund spricht umgehend von einer Schlappe für Akademiker. Mal abgesehen davon, dass es durchaus berechtigte Zweifel an den Ein-Euro-Jobs im allgemeinen gibt, so ist die Aufregung über das Urteil doch unverständlich.
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Bittere Weihnachten

Bittere Weihnachten

Wie vor vielen Weihnachten, so wir auch dieses Jahr so sein, dass die Anzahl der Unzufriedenen zunehmen wird. Allerorts werden Erwartungen, die sich nicht erfüllen lassen, geweckt. Teure Geschenke sollen emotionale Lücken füllen – Bestechungsversuche, über Weihnachten wenigstens den Schein zu waren.
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Aussetzer

Aussetzer

Irgendwas was scheint bei der Bahn derzeitig schief zu laufen. Statt endlich den Bahnchef vor die Tür zu setzen, der zwar nicht schwarz, aber definitiv in die falsche Richtung fährt, werden Minderjährige aus dem Zug geworfen.
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Nichts vergessen

Nichts vergessen

Herr, wir stehen vor Dir, siebzig Jahre nach den Ereignissen in der Nacht vom 9. November. Wir haben für das, was geschehen ist, Worte gefunden. Aber Worte können es nicht fassen, auch nicht nach so langer Zeit. Eine Nacht, hell erleuchtet durch das Feuer brennender Synagogen, erfüllt mit der Angst derer, unsere Mitmenschen jüdischen Glaubens. Licht, dass tiefste Dunkelheit verkörpert.

Herr, wir stehen vor Dir mit all unseren Fragen, mit Ängsten und unserer Scham angesichts der Frage, was wir vor siebzig Jahren getan hätten. Wir suchen nach Antworten, wo es vielleicht keine geben wird. Das wenige, was wir tun können, ist nicht zu vergessen. Stärke uns den Rücken, damit auch wir stärken können. Lass nicht die Verzweiflung in unsere Herzen, sondern hilf uns, die Opfer in unserem Herzen zu bewahren und den Nachkommen unsere Nächstenliebe widerfahren zu lassen.

Ehret die Märkte

Ehret die Märkte

Würden deutsche Banker dem Ehrenkodex der Samurai folgen, wäre eine Übernahme der Verantwortung für die Finanzkrise selbstverständlich. Die angemessene Reaktion in den Vorstandsetagen wäre dann Sepuko.

Saatgut mit Nachgeschmack

Saatgut mit Nachgeschmack

Manche Wochenenden hinterlassen einen so nachhaltigen Eindruck, dass es eines ganzen Montags bedarf, um sie zu verdauen. Das vergangen Wochenende war wieder mal so eins. Gestern spukten dann zwei Dinge durch den Kopf. Die Rede von Reich-Ranicki und der JuSo-Bundeskongress (BuKo, wie es unter Eingeweihten heißt). […]

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Augen zu im Krisenfall

Augen zu im Krisenfall

Ein, wenn nicht sogar das beherrschende Thema in den letzten Wochen war die noch immer andauernde Finanzkrise. Die Zeitungen sind voll davon, Wirtschaftsteile sind aufgebläht wie Schwangere vor der Entbindung. Es wird um Erklärungen gerungen während die Angst ums Haus schleicht. […]

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Der Bock als Gärtner

Der Bock als Gärtner

Es plant also unser Herr Innenminister Wolfgang Schäuble, jedem Bürger eine Bundes-E-Mail zur Verfügung zu stellen, mit den vertrauliche Daten, zum Beispiel mit Behörden, ausgetauscht werden können. Vermutlich wird in den nächsten Wochen Bin-Laden eine Fluggesellschaft, mit der man sicher fliegen kann ohne Angst vor Engführungen zu haben, gründen. Gaddafi eröffnet dann in den USA eine Disco-Kette. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren