Artikel aus der Kategorie

Gesellschaft, Seite 76

An manchen Tagen befinden wir uns in guter Gesellschaft. Es gibt aber auch die anderen Tage. Letztendlich lässt sich aber nicht leugnen, dass wir nicht nur zur Gesellschaft gehören, sondern die Gesellschaft sind. Demnach finden sich hier Themen, die uns alle angehen.

Dumm gerollt

Frei nach dem Motto „Wenn du behindert bist und auf dem Land wohnst, hast du eh verloren” konzentriert sich die Deutsche Bahn AG bei Barrierefreiheit auf große Bahnhöfe. Nur solche mit einem hohen Aufkommen an Reisenden werden entsprechend umgebaut. Verwiesen wird in dem Zusammenhang darauf, daß es nur bei Neubauten eine rechtliche Verpflichtung zur Herstellung der Barrierefreiheit gelte. Auf der anderen Seite darf wohl im Zusammenhang mit dem möglichen Börsengang davon ausgegangen werden, daß künftige Züge sowieso nur an großen Bahnhöfen halten werden.

Frauenkopfschmerzen erklärt

In der neusten Ausgabe der Apotheken Umschau findet sich eine Erklärung, auf die wir Männer schon lange gewartet haben. Der Satz „Du Schatz, heute nicht, ich habe Kopfschmerzen dürfte nicht wenigen unbekannt sein.” Schnell wird so aus einem romantischen Abend (zumindest aus dem, was Männer darunter verstehen) ein Drama. weiterlesen →

Abschwellender Preisgesang

Nach wie vor schwellt der Streit um den Heinrich-Heine-Preis, der Peter Handke verliehen werden soll. Die Verteidiger von Peter Handke fordern von den Kritiker, sie sollten sich mit seinen Texten auseinandersetzen, bevor sie Handkes Taten verurteilen. Für den Spiegel hat das Carolin Emcke getan. Sie setzt sich mit unter anderem mit dem auseinander, was Handke über das Kriegsverbrecher Tribunal in Den Haag geschrieben hat. Nach dem Lesen des Essays kann niemand mehr ernsthaft der Meinung sein, Handke hätte den Preis verdient.

Die WM und der Ladenschluss

In vielen deutschen Städten werden die Ladenschlusszeiten zur WM gelockert. Besonders großzügig geht es in fünf der zwölf Städten zu, die WM-Austragungsorte sind. Dort haben die Geschäfte rund um die Uhr auf. weiterlesen →

Kein Storch im Blumenkasten

Nach dem Sabine H. des achtfachen Mordes an ihren Babys für schuldig befunden wurde und einer Gefängnisstrafe von 15 Jahren entgegensieht, bleiben viele Fragen offen. Mit Effekthäuser-Rethorik danach zu fragen, wie viel Jahre der Vater der Kinder bekommen hat, hilft kaum weiter und bewegt sich eher auf Stammtischniveau. weiterlesen →

Weltnichtrauchertag

Zum gestrigen Weltnichtrauchertag berichtete die Deutsche Bahn stolz über ihren Nichtraucherschutz. Eigenen Aussagen zu folge sind bereits 2.500 ihrer rund 5.400 Bahnhöfe rauchfrei. Fakt ist jedoch, daß das Aufhängen von „Rauchen Verboten” Schildern noch lange nichts heißt. Vor allem bedeut es nicht, daß sich der rauchenden Teil der Bahnreisenden auch daran hält. weiterlesen →

Partei für Pädophile

In Holland wollen Pädophile eine eigene Partei gründen, die ihre Interessen vertritt und sich für die Legalisierung von Pädophilie einsetzt. Der griechische Begriffe Pädophilie setzt sich laut Wikipedia aus zwei Wörtern zusammen: Kind und Freundschaft (bzw. Liebe). Dabei geht es Pädophilen nicht wirklich um die Freundschaft zu Kindern. Es würde auch niemand auf die Idee kommen, sie als kinderlieb zu bezeichnen. Passender ist daher ein deutscher Begriff, der in aller Klarheit zum Ausdruck bringt, was sie wirklich sind: Kinderschänder. weiterlesen →

Spielen im Nazi-Stadion

Was es heißt, zu Gast bei Freunden zu sein, dürfte wohl die WM-Mannschaft aus Tunesien demnächst feststellen. Für ihr Training und die Vorbereitung auf die WM-Spiele wird ihnen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ein Fußballstadion in Schweinfurt zur Verfügung gestellt, das nach dem SS-Sturmbannführer Willy Sachs benannt wurde.
weiterlesen →

Keine Instrumente

Der Besuch des Papstes in Polen versorgt die Medien mit herzergreifenden Bildern. Besonders bewegende sind seine Gesten der Demut im ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz. weiterlesen →

Bielefeld in den Schlagzeilen

Wenn Bielefeld überregional in der Presse erwähnt wird, dann meistens aus einem von drei Gründen: Dr. Oetker, „wie der Bielefelder Soziologe Heitmeyer…” oder wegen Fremdenfeindlichkeiten. Zuletzt schaff es damit Sportstudio zutrauriger Berühmtheit. Aus letzterem Grund schaffte es Bielefeld auch heute wieder den Sprung ins Überregionale. weiterlesen →