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Gesellschaft, Seite 76

An manchen Tagen befinden wir uns in guter Gesellschaft. Es gibt aber auch die anderen Tage. Letztendlich lässt sich aber nicht leugnen, dass wir nicht nur zur Gesellschaft gehören, sondern die Gesellschaft sind. Demnach finden sich hier Themen, die uns alle angehen.

Zum leben genug

Sicher ist es richtig, dass niemand in Deutschland verhungert (abgesehen von Kindern in Abstellkammern, magersüchtigen Mädchen und Rentnern in Altersheimen). Daher ist das Urteil des Bundessozialgerichtes zu Hartz-IV nachvollziehbar – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Der Regelsatz zusammen mit der Übernahme der Kosten für Wohnung und Heizung (was ist eigentlich mit Strom?) bis zu einer gewissen Höhe verhindert, dass die Anzahl der Menschen in Deutschland, die unter Brücken nächtigen und in der Fußgängerzone um Geld betteln, sprunghaft ansteigt. Zumal es wohl kaum ausreichend Brücken für alle geben würde. weiterlesen →

Immer schön nachladen

Die Schlacht um die Deutungshoheit um die Ursachen von Gewalt, Amokläufen und das Böse in der Welt an sich geht in die nächste Runde. Zunehmend entsteht der Eindruck, dass der Teufel in deutschen Kinderzimmern Rekrutierungsbüros eröffnet hat und Killerspiele statt Kinderspiele verteilt, um die Jugend zu verderben. Dabei eskaliert nicht nur die Gewalt, sondern auch die Diskussion um ein Für und Wieder eines Verbotes der angeblich gefährlichen Spiele.
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Ausgespielt

Während Deutschland mal wieder auf die Computerspieleszene schaut, geifernde Politiker Gesetzesänderungen und einen Verbot von Killerspielen fordern, dabei aber nicht merken, wie dumm ihre Argumentation eigentlich ist, heißt es an andere Stelle bald Game Over. weiterlesen →

Ursache und Wirkung

Laut Statistik stammt ein sehr hoher Prozentsatz von Brandstiftern aus Kreisen der freiwilligen Feuerwehr. Oft werden Brände gelegt, weil den Tätern das anschließende Löschen innere Befriedigung verschafft. Nicht immer entsteht ausschließlich Sachschaden. Bewusst oder unbewusst nehmen die Brandstifter auch den Verlust von Menschenleben in kauf. weiterlesen →

Lethales Gewicht

Ana Carolina Reston hat geschafft, wovon viele ProAnas nur träumen: 40 Kilo bei 1,74 Meter Größe. Einziger Wermutstropfen an der Sache: Das Chanel-Model starb an ihrer Magersucht. Jetzt wird mir auch klar, was Chanel No. 5 bedeutet. Es ist schlicht die Kalorien, die ein Model täglich zu sich nehmen darf, um nicht „fett” zu werden. weiterlesen →

Selbstmordversuche, Teil II

Während andere schon vom Thema abgesprungen sind, bleibt es mir nicht erspart, noch mal ein paar Sätze über Selbstmordversuche zu schreiben. Gestern Abend wäre ich eigentlich um 19:00 Uhr zu Hause gewesen. Wie schon mit dem tückischen Wort eigentlich angedeutet, kam es natürlich anders. weiterlesen →

Spring doch!

In diesen Tagen nehmen wir mit Erschrecken zur Kenntnis, wie weit die Verrohung der Gesellschaft schon vorangeschritten ist. Eine junge Frau in einer Extremsituation ihres Lebens, welches sie zu beenden gedenkt, steht auf dem Dach eines zwanzigstöckigen Hauses. Unten auf dem Vorplatz stehen Menschen, die sie anfeuern. weiterlesen →

Todesurteil für Saddam

Unabhängig davon, was ein Mensch verbrochen hat, sollte auf jeden Fall das Recht auf Leben gelten. Die Todesstrafe ist und bleibt ein barbarischer Akt – ohne Ausnahme. Daher gibt es wohl kaum einen Grund zu jubeln und sich über das Todesurteil für den Ex-Diktator Saddam Hussein zu freuen. weiterlesen →