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Gesellschaft, Seite 76

An manchen Tagen befinden wir uns in guter Gesellschaft. Es gibt aber auch die anderen Tage. Letztendlich lässt sich aber nicht leugnen, dass wir nicht nur zur Gesellschaft gehören, sondern die Gesellschaft sind. Demnach finden sich hier Themen, die uns alle angehen.

Kinderarmut in Bielefeld

Laut Bielefelder Sozialleistungsbericht leben ein Viertel aller Kinder in Bielefeld in Haushalten, die von Sozial- und Transfairleistungen leben. Ausgehen von der EU-Definition der relativen Armut, nach der eine Familie als arm gilt, wenn das Einkommen weniger als die Hälfte des Durschnittseinkommens in Deutschland beträgt, sind es 25 Prozent der Kinder in Bielefeld, die in Armut aufwachsen. In Armut aufwachsen, dass bedeutet in der Regle eine ständigen Benachteiligung, eine Verurteilung zur Chancenlosigkeit, die im weiteren Verlauf wiederum Armut zur Folge hat.

Seit dem ich diese Zahl, 25 Prozent, am vergangenen Donnerstag gehört habe, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Geschaut, gelesen, informiert. Was bleibt, ist eine erschreckende Zahl, die zutiefst beschämt, mich ratlos macht.

1. Mai in Bielefeld

Wie ich von unterwegs auch Fotos mit dem iPhone bloggen kann, muss ich wohl noch lernen:

1. Mai in Bielefeld


Wer sich über das Foto wundert, dem sei gesagt, dass in Bielefeld halt alles kleiner ist. Dafür wird dann aber auch nicht di ehalbe Stadt in Schutt und Asche gelegt.

Hart, aber unfair

Adolf Hitler, Wolfgang Priklopil, Josef Fritzl – irgendwie scheinen die Österreicher eine Vorliebe für Bunker und Verliese zu haben.

Klassische Erziehung

Erst bringt man Kindern das Sprechen bei, anschließend müssen sie dann lernen, den Mund zu halten.

Schwarze in Bielefeld

Schwarze in Bielefeld? Also der politische Gegner, die CDU, die das arme Städtchen am Teutoburger Wald immer noch regiert? Daran würde ich denke, wenn ich „Schwarze in Bielefeld” lese. Nicht aber an Mitbürger mit einer anderen Hautfarbe. Aber der Reihe nach. weiterlesen →

Bröckelnde Basis

Da sitzt man mal wieder ahnungslos beim Frühstück und schlägt zur Magenschonung erstmal das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung auf und schon hat man wieder den Kaffee auf. Sich mühsam den Schlaf aus den Augen reiben liest man den Artikelanfang noch mal. Das Staunen bleibt, wird doch da von einem so genannten A-Blogger berichtet: weiterlesen →

Schlagzeilen zum Frühstück

An manchen Tagen wird einem klar, warum es bei bei Zeitungen „Schlagzeilen” gibt – nach dem lesen selbiger fühlt man sich, als ob man eine Faust in den Magen bekommen hätte. Dabei war es heute nicht die Meldung, dass sich die SPD-Führung fernab von der Basis für eine schleichende Privatisierung entschieden hat (24,9 Prozent sind mehr als 0 Prozent) oder das es in Italien dieser Silvio Berlus komisch wohl wieder zum Ministerpräsidenten geschafft hat. weiterlesen →

Religion der Gewalt

Nein, es geht nicht um den Islam und das Video des niederländischen Politikers Geert Wilders, sondern um eine sehr intelligent gemachte Antwort auf seinen Antiislamischen Hetzfilm des saudische Blogger Raed al-Saeed. Nicht eine bestimmte Religion ist gewalttätig, sondern ihre Auslegung durch fehlgeleitet Fanatiker.

Sowohl der Koran als auch die Bibel müssen in ihrem jeweiligen historischen Kontext gesehen werden.

Germanys next Top-Ministerin

Laut einer Umfrage von TNS Emnid für das Magazin „Vanity Fair” können sich 47 Prozent der Bundesbürger (gefragt wurden 1000!) vorstellen, dass Heidi Klum die nächste Familienministerin wird. Na toll! Dann haben wir noch mehr magersüchtige Kinder.

Unentschuldigt unhöflich

Die Bahn, bei der sich das Personal stets für die kleinste Verspätung entschuldigt

…möchten wir uns bei Ihnen für die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen.

kann auch ganz anders. Insbesondere dann, wenn es um die eigene Vergangenheit und ihre Beteiligung bei der Deportation von Menschen mit jüdischem Glauben und anderen, von den Nationalsozialisten unerwünschten, in die Konzentrationslager geht. weiterlesen →