Kategorie: Gesellschaft

An manchen Tagen befinden wir uns in guter Gesellschaft. Es gibt aber auch die anderen Tage. Letztendlich lässt sich aber nicht leugnen, dass wir nicht nur zur Gesellschaft gehören, sondern die Gesellschaft sind. Demnach finden sich hier Themen, die uns alle angehen.

N125

N125

Ob Bielefeld einer der ersten Modell-Bahnhöfe ist, ist bisher wohl nur Insidern bekannt. Fest steht dagegen, dass es im DB Reisezentrum seit ein paar Tagen keine Warteschlangen mehr gibt – was nicht daran liegt, dass die Bahn komplett auf Beratung und Verkauf verzichtet, auch wenn das wohl nur eine Frage der Zeit zu sein scheint.
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Autovervollständigen

Autovervollständigen

Gerade in Radio: US-Präsident … Im Kopf klang schon Bush, bevor der Moderator den Namen Obama nannte. Wie sehr man sich doch an acht Jahre Bush gewöhnt hat.

Der Hypochonder

Der Hypochonder

Es ist kein Zufall, das es der Hypochonder und nicht die Hypochonder heißt – es sei denn, es steht eine Gruppe von Männer zusammen. Aber damit ist die Katze schon aus dem Sack. Hypochonder meistens Männer. Das dies so ist, zeigt auch die Literatur. Unvergesslich ist Der eingebildete Kranke von Molière.
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Revierverhalten

Revierverhalten

Wie sich Deutschlands Führungspersonal im Zug verhält, lässt sich wunderbar auf diesem Foto (kein Einzelfall!) erkennen:

Revierverhalten


Die Beine waren quer durch den Gang ausgesteckt. Schien wohl alles seins zu sein. Das es noch andere Mitreisende gab, die auch zwischendurch mal vorbei mussten, war nicht relevant.

Wasser Marsch

Wasser Marsch

Das ich heute über Wasser schreibe, kann kein Zufall sein – jedenfalls nach einem halben Liter Tee vor Fahrtantritt mit dem ICE. Zumindest könnte ich zum Klo. Wobei dem entgegensteht, dass die Dinger in Zügen immer sehr unschön aussehen, um es mal höflich zu umschreiben.
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Brot des Lebens

Brot des Lebens

In vielen Kulturen ist Brot ein Grundnahrungsmittel, es sichert das Überleben. Zumindest hat Brot mal diese Rolle gespielt. In diesem Zusammenhang ist auch das Bibelzitat zu sehen – wobei es hier nicht um die Bibel, sondern um Brot gehen soll.

Also zurück zum Brot. Eine schöne Forderung wäre das. Brot ist längst nicht nur ein Nahrungsmittel unter vielen geworden, sondern eine nahezu geschmacksfreie Massenware. Industriell gefertigte Teiglinge verdrängen das Bäckerhandwerk. Sicher, es gibt sie noch, die klassischen Bäckereien und auch Biobäcker – mit etwas Glück verstehen die auch ihr Handwerk und produzieren keine Ware, die wie Ziegelsteine im Magen liegt.

Was uns fehlt, ist ein Bewusstsein fürs Brot. Wer das für sich wieder entdecken will, sollte sich dran machen, selber Brot zu backen. Nicht mit einer dieser merkwürdigen Backmaschinen, sondern von Hand. Das ist leichter als man denkt. Salz, Wasser, Mehl und Hefe sind alles, was benötigt wird. Was daraus mit etwas Zeit wird, ist ein richtiges Brot, was frisch aus dem Backofen einen verführerischen Duft verbreitet.

Man muss nicht täglich selber backen oder sich an schwierige Dinge wie Sauerteigbrote heranwagen. Im Internet finden sich viele Rezepte, unter anderem das Drei-Minuten-Brot.

Damit lässt sich das Abenteuer Brot beginnen.

Schon GEZahlt?

Schon GEZahlt?

Das neue Jahr fängt mit einem Possenspiel an. Die GEZ plant, auf das iPhone künftig Rundfunkgebühren zu erheben. Wäre es nicht so makaber, ließe sich die Vermutungen anstellen, ob einer der Verantwortlichen über Weihnachten auch im Skiurlaub war.
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Vorsätze für 2009

Vorsätze für 2009

Zu den weniger guten Ideen gehört es, für das neue Jahr irgendwelche Vorsätze oder Ziele ins Auge zu fassen. Genau genommen sind Vorsätze noch schlimmer als die unseligen Jahresrückblicke. Warum das so ist, dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen das Scheitern. Wie frustrierend ist es doch immer wieder aufs neue, am Ende eines Jahres festzustellen, was man alles nicht erreicht hat. Dabei liegt es in der Natur des Menschen, immer wieder zu scheitern – noch deutlicher könnte man sagen, dass gerade die Möglichkeit des Scheiterns unsere Menschlichkeit ausmacht.
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Es geht

Es geht

Wie zu lesen ist, gehen im neuen Jahr Harald Schmidt und Oliver Pocher getrennte Wege. Schmidt muss sich wohl gedacht haben, dass ein Klopfen an der Tür besser als ein Pocher im Studio ist.
Wie dem auch sei. Ob die Sendung ohne Pocher wieder besser wird, muss sich dann erst noch zeigen. Zumindest schlechter kann sie nicht werden.

Der perfekte Weihnachtsbaum, Teil VII

Der perfekte Weihnachtsbaum, Teil VII

Das mit dem platten Reifen hätte nicht sein müssen. Ausgerechnet auch noch beim Hinterrad, dass bedeutend schwer zum ausbauen war. Winfried ärgerte sich. Noch mehr ärgerte er sich jedoch über die Familie aus der Nachbarschaft. Fast vor seiner eigenen Haustür stand irh Auto mit laufenden Motor und es wurde auch noch gehupt. Der verwöhnte Sohn der Familie stieg ins Auto. Ging wohl noch mal ins nächste Kaufhaus, noch größere Geschenke aussuchen.
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Der große Alte

Der große Alte

Einen ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Helmut Schmidt – einem Sozialdemokraten, Politiker und großartigen Menschen, der heute 90 Jahre alt wird. Auf das seine Zigarette so schnell nicht ausgehen mag!

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren