Sie war nur die Nebenfigur im Leben, dass andere führten. Gisela Tellmann seufzte. Hier weiter im Bett zu liegen, schickte ich nicht. Es war auch nicht mal ihr eigenes Bett, von dem sie die Decke zurückschlug. Von draussen drang noch kein Tageslicht in das Hotelzimmer. weiterlesen »
Diesmal nahm Küppers auf dem Weg nach Xanten die Landstraße. Das es jetzt bereits sein zweiter Versuch war, hatte mehrere Gründe. Immerhin hatte er nicht erst von der Wache zum Fundort des Bentley fahren müssen. Inmitten der Hecktick hatte er etwas vergessen. weiterlesen »
Wieder war es Stollmann, der zuerst vor Ort war. Als Küppers eintraf, wurde deutlich, worauf sich das wir vorhin am Telefon bezogen hatte. Stollmann saß auf dem Beifahrersitz seinen Autos, hatte die Tür auf und streichelte einen Hund. weiterlesen »
Küppers stieg in seinen Dienstwagen. Was er jetzt dringend brauchte, war ein ordentlicher Kaffee. Je schneller, desto bester. Außerdem brauchte er etwas Zeit, um in Ruhe über den Fall nachzudenken. Gut möglich, dass letzteres nicht nötig war, wenn der Mord zur Sache der Weseler Polizei erklärt wurde. weiterlesen »
Rodenkirchen ging runter zum Empfang. Dort saß Hilde, die Tochter des Hotelbesitzers. Entweder war sie das oder Herr Albrecht duzte seine Angestellten. Zu den Zeiten, wenn Rodenkirchen nach einem Zimmer für Nacht nachfragte, war Herr Albrecht normalerweise nicht mehr im Hotel. weiterlesen »
Jänsch hatte immer noch den einen, nicht zugestellten Brief in der Tasche, als er sich auf den Weg nach Xanten machte. Die Busfahrt würde regulär fast anderthalb Stunden dauern. Schneller wäre es gegangen, wenn er den Wagen seines Vaters nehmen würde. weiterlesen »
Peter Jänsch war wie die meisten Tagen in der Woche um kurz nach vier aufgestanden. Für nicht wenige Menschen war das noch mitten in der Nacht. Um so eine Zeit dreht man sich noch mal um und schläft weiter, wenn man wach wird. weiterlesen »
Mit der Hilfe von Küsters hatte Pfarrer Tellmann es noch rechtzeitig zur Gemeinderatssitzung geschafft und dabei nicht so gewirkt, als ob er gerade es dem Wald gekommen wäre. Tatsächlich kam er nur von Rande eines kleinen Waldes. Küster hatte es sogar noch fertig gebracht, für ausreichend Kaffe zu sorgen. weiterlesen »
Annemarie Becker wachte auf und drehte sich um. Einzelne Strähnen ihres offenen Haars fielen ihr dabei ins Gesicht, die sie zurück pustete. Der Platz neben ihr im Bett war leer, aber noch warm. Über die erste Tatsache hätte niemand, vor allem sie selber, sich gewundert. weiterlesen »
Schiere Verzweiflung erfasste Schwester Agens trotz ihrer bald 89 Jahre immer wieder. In all den Jahren, die sie bisher im Kloster verbracht hatte, war es ihr nicht gelungen, das Stigma abzuschütteln. Dabei waren es keine Wundmale Christi, sondern das Stigma der Unkenntnis. weiterlesen »