Im Urlaub neige ich ich wesentlich stärker dazu, meinem eigentlichen Wesen nachzugeben – etwas länger morgens schlafen, dafür dann abends später ins Bett gehen. Manchmal wird daraus sogar nicht mehr sehr spät ins Bett gehen, sondern sehr früh ins Bett gehen, da der nächste Tag schon längst angefangen hat. Häufig liegt das an Spielen, bei denen ich einfach kein Ende finde, was bei mir eigentlich nur bei Rollenspielen zutrifft. Neben Evererquest Online Adventures ist das bei mir momentan Morrowind für die XBox daran schuld, das ich morgens ein wenig gerädert wirke. Aber ich habe selten ein so gutes Rollenspiel gespielt. Die Hintergrundgeschichte ist extrem packend und äußerst vielschichtig erzählt. Als Spieler hat man fast grenzenlose Handlungsfreiheit und kann den Weg gehen, den man gehen möchte. Abseits vom Roten Faden der Hauptstory gibt es eine enorme Vielfalt an Abenteuer zu bestehen und Gegenstände zu finden – unter anderem viele Bücher, die man lesen kann und die einen noch stärker an der Geschichte beteiligen. In den letzten Tagen habe ich es geschafft, bei einem der drei Fürstenhäuser soweit im Rang aufzusteigen, das man mir eine eigene Festung gebaut hat. Das hat auch einen praktischen nutzen im Spiel, da man dort seinen gesammelten Schätze unterbringen kann. Bei mir sind das vor allem Artefakte und unzählige Bücher – wie im richtigen Leben. Wenn ich irgendwann mal das Spiel durch haben sollte, ist der Reitz auch groß, noch mal von Vorne anzufangen, da mit einer anderen Rasse und mit einer anderen Klasse das Spiel wieder einen völlig anderen Verlauf nehmen kann.
Von meinem Bruder kam heut der Vorschlag (er hatte einen seiner wohlverdienten freien Tage) mal ein altes Spiel hervorzuholen und gegeneinander anzutreten. Es gibt nur wenige absolute Lieblingsklassiker von uns beiden, die sowohl auf dem PC als auch dem Mac laufen. Starcraft ist so ein Spiel. Nicht nur, das ich mich gerne an die vielen Stunden, die ich damit verbracht habe erinnere, ich lass mich auch immer wieder bereitwillig zu einem Match überreden. Auch diesmal hat es, wie nicht anders zu erwarten war, enormen Spaß gemacht. Bedauerlicherweise hat mein Bruder immer verloren – der Arme! Dabei konnte ich mich nur an einen Bruchteil der wichtigen Tastaturkürzel erinnern.
Das beste Match war das schnellste, auch wenn ich das Gefühl habe, das es noch schneller hätte gehen können. In 15 Minuten hatte ich seine Menschen mit einem Zergling Rush von der Karte geputzt. Meine Lieblingsfraktion sind ansonsten die Protoss, die im Aufbau am Anfang zwar sehr langsam sind, aber im Endspiel eine sehr starke Armader aus Trägerschiffen bauen können, die beim Auftauchen als Duzend allein schon den Gegner psychologisch in die Knie zwingen.
Runter wie Öl geht es, wenn man zusammen mit einem anderen Spieler aus der eigenen Gilde von völlig fremden Charaktern in EQOA mit den Worten “Aha, die Kartenmacher” begrüßt wird. Zwar mache ich die EQOA-Webseite nicht, um berühmt zu werden, sondern um anderen Spielern zu helfen, aber Komplimente freut man sich immer. Wo ich schon mal beim Thema bin.
Nach acht Monaten Everquest Online Adventures ist es schon ein komisches Gefühl, wenn man auf die zurückliegenden Monate blickt. Viel, sehr viel Zeit hat man mit dem Spiel verbracht. Im Gegensatz zu anderen hat mein Charakter auch noch nicht Level 50 (der höchste Level, der in der deutschen Version möglich ist) erreicht. Mein Knizeten hat zur Zeit Level 29. Für mich stellt sich trotzt immer weniger werdender Spieler aber nicht die Frage, ob ich aufhöre zu spielen. Für mich ist das Ende erst erreicht, wenn der deutsche Server abgeschaltet oder mein Charakter Level 50 erreicht hat – je nach dem, was vorher eintrifft.
Da weder für die PS2 noch für die XBox weitere Massive Multiplayer Role Playing Games angekündigt sind, wird die zeit danach schon sehr komisch werden – ohne die Menschen, die man in EQOA kennen gelernt hat. Aber erstmal geht es ja weiter und vielleicht kommt dann ja was, wovon im Moment noch keiner was ahnt.
Auch wenn ich jetzt einen XBox habe, so werde ich dennoch weiterhin EQOA spielen. Bei anderen Spielen werde ich aber in Zukunft genau vergleichen, auf welcher Plattform das jeweilige Spiel besser ist und welches die bessere Onlineunterstützung anbietet. Nach dem , was ich bisher so gesehen habe auf der XBox, hat diese in Bezug auf die Onlinemöglichkeiten klar die Nase vorn. Nicht nur wegen der spielübergreifenden Freundesliste, sonder auch wegen der Möglichkeit bei vielen Spielen, mit bis zu vier Spielern von heimischen Sofa aus online zu gehen und gemeinsam gegen andere zu spielen. Sehr lustig war das beim MechAssault Demo aus dem XBox Live Starterpaket. Da wurde ich von zwei Leuten, die sich eine Konsole teilten, regelrecht in die Zange genommen. Hat aber allen Beteiligten so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt schon den ersten Eintrag in meiner Freundesliste habe.
Von den Möglichkeiten kann sich die PS2 noch ein paar Scheiben abschneiden. Auch wenn die Central Station viel mehr an Informationen bietet – was nützt es, wenn ich dazu extra von einer anderen CD starten muss und Wartezeiten wie bei einem 14k Modem habe? Vermutlich kann das erst mit dem Einzug der Festplatte, sofern sie denn überhaupt nach Europa kommt, gelöst werden. Bei der XBox wird diese auch dazu genutzt, neue Karten etc. für ein Spiel zu laden.
Trotz allem bleibe ich aber, wie schon gesagt, EQOA treu. Schließlich soll mein Zauberer auch mal Level 50 erreichen, was bei meiner Spielweise und -häufigkeit wohl noch mindestens bis zum Jahresende dauern wird.
Wenn es in den nächsten Tagen etwas später wird mit den Einträgen hier, liegt das nicht an Everquest (das ich nach wie vor noch gerne spiele), sonder an Obscure eine Horror-Spiel für die PS2. Eine Gruppe von Teenagern macht sich Abends auf die Suche nach einem vermissten Mitschüler und wird auf dem Schulgelände eingeschlossen. Stück für Stück stoßen sie auf bedrohliche Monster – alles vermisste Schüler, an denen grausame Experimente gemacht worden. Nur langsam tasten sie sich an die dunkle Wahrheit heran.
Vor dem kauf kannte ich nur einen kurzen Trailer zum Spiel, sonst nichts. Nirgends war eine Kritik zu finden. Aufmerksam geworden bin ich auf Grund des angekündigten Koop-Modus für zwei Spieler. Dieser macht das Spiel auch so besonders – zusätzlich zur guten und stimmungsvollen Grafik und Sound in Dolby Sourround. An einigen heftigen Stelle wäre mir dann fast das Pad aus der Hand gerutscht vor Schreck. Auf die Kritiken in den Magazinen bin ich jetzt schon gespannt. Ich würde auf jeden Fall über 80% tippen. Aber auch wenn es drunter liegt, Nadine und mir macht es auf jeden Fall Spaß.
Ich muss Schluss machen, da ist etwas an meiner Tür…
Nach dem ich jetzt über zwei Stunden mit EyetoyChat für die Playstation 2 im Videochat verbracht habe, möchte ich eigentlich nur noch eins: so schnell wie möglich ins Bett. Anzumerken bleibt aber noch, dass es durchaus sehr witzig war – sonst hätte ich wohl kaum zwei Stunden damit verbracht.
Es gibt Spiele, die haben selbst für Landeier eine nicht zu leugnen Faszination – auch wenn sich im Spiel alles ums Landleben dreht. In “Harvest Moon – Friends of the Mineral Town” für den GBA fängt man mit einer kleinen Farm an, die man geerbt hat. Da alles schon längere Zeit einsam und verlassen ist, darf man den ersten Tag mit Unkraut jäten verbringen. Erst dann kann man einen Teil des Feldes umgraben und mit den erworbenen Saatgut und regelmäßiger Pflege auf die erste eigene Ernte hoffen.
Die obligatorischen Hühner, Schafe und Kühe fehlen genauso wenig wie eine Landromanze – wenn man es denn richtig angeht. Der Suchtfaktor ist enorm groß. Typische Sprüche wie “Ich muss noch eben ein Feld gießen, dann mach ich aus” werden die Mitmenschen häufiger zu hören bekommen.

Zur Zeit bin ich im ersten Jahr, kurz vor Beginn des Winters. Mein Haus hat schon die erste Erweiterung hinter sich und dank Teleshopping bin ich stolzer Besitzer einer Einbauküche. Wenn der von mir bezahlte Holzfäller den Terminplan einhält, habe ich in den nächsten Tagen auch einen größeren Hühnerstall, so das ich da dann ins Massengeschäft einsteigen kann.
Seit Mitte Dezember spielen Nadine und ich bereits Everquest Online Adventures auf der PS2. In der langen Zeit hat sich zumindest in Bezug auf den Kundeservice nicht viel getan. Es gibt noch immer keinen vernümpftigen deutsche Support, obwohl wir fleißig unseren Beitrag zahlen.
Mit unserem Unmut sind wir allerdings nicht alleine. Bei einem Spielertreffen letzten Sonntag wurde beschlossen, eine Briefaktion zu starten, mit dem die deutschsprachigen Spieler die presse (Spielezeitschriften) auf die Situation aufmerksam machen wollen. Ich denke, ein wenig Lobbyarbeit ist dringend notwendig, damit sich was ändert – schließlich macht das Spiel ja auch Spaß und wir wollen es auch weiterhin noch spielen.
Der Flyer für die Aktion und das Anschreiben an die Presse sind auf der Seite von Alpha Lupus zu finden, einer Domain, die ich ursprünglich mal für den SOCOM-Clan angelegt habe. Seit dem darauf Infos zu EQOA abgelegt worden sind, kann ich einen kontinuierlichen Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen. Mittlerweile sind es über 100 Besucher (Visits) pro Tag. Mal sehen, wie viele es werden, wenn die Magazine tatsächlich von der Aktion berichten.
Nach 30 Stunden, die ich mit dem Spiel “Golden Sun”( GameBoy Advanced) verbracht habe, läst sich das ganze auf eine Folge von Zeichen verdichten. Die DNA meiner Spielfiguren, samt Goldstücke und Ausrüstungsgegenstände sieht dann so aus:
N5Lqi 4dL2M
cK2ia Rx?$3
AbXCL SEMPv
yY#5W G#irB
SvYHh D!g4hWeAga 7exdn
U!r+e 9Wbzm
vSMuT jPeMm
L5uqb kGTV9
z=4Rz 74v2pV&syu n!LrJ
&gXjr Ab5ML
yZMxv bVHmM
NxsqD u+9TZ
RsTK% 7%7G2CCcMG GgRLt
Jz2Sd p2VV4
w72Xs b66
gbb=k ffFqV
kkLvq qQzv4vV$zz XA&&a
6FAAa JEAeG
QKKjU PPpY%
UUu5Y Yy94B
5&e99 VGUdmEpiiJ s4nCY
Damit kann ich dann mit dem zweiten Teil loslegen – allerdings muss ich vorher noch das obenstehend Passwort eingeben, um meine Charaktere aus dem ersten Teil zu übernehmen. Komisch nur, dass ich solch ein Feature auf der Playstation 2 noch nicht gesehen habe.
Da uns zur Zeit annähernd gleichaltrige Spieler fehlen, die wir für Blood Bowl begeistern können, beschränken sich unsere Matches immer auf unsere eigenen Teams. Neben unsere Stamm-Teams (Nadine -> Hochelfen ich -> Skaven) haben wir noch drei weitere. Das Menschen- und Orkteam waren in der Spielpackung mit dabei, das Nekormantenteam gab es für mich als Geburtstagsgeschenk – wobei ich nicht wirklich zufrieden mit dem Team bin und mir deshalb ja das Skaventeam zugelegt habe.
So kommen wir dann auf insgesamt fünf Teams, mit denen man eigentlich schon eine Liga austragen kann. Damit das auch mit nur zwei Trainer (wie die Spieler ja heißen) geht, werden wir ein paar zusätzliche Hausregeln verwenden.
Jeder Trainer hat ein Stammteam, welches er immer betreut, wenn es zu einem Spiel antritt. Zusätzlich hat jeder Trainer noch ein zweites Team – mit diesem Team gibt es einen Beratervertrag. Damit sind von den fünf Teams bereits vier zugeordnet. Das letzte Team leiht sich seinen Trainer immer aus, wenn es antreten muss.
Zu Beginn einer Saison werden die Teampaarung festgelegt. Jedes Team trägt gegen jedes andere Team zwei Spiele aus.
Eine Saison im Ligaspiel ist dann zu Ende, wenn jedes Team gegen jedes andere Team genau zwei Mal gespielt hat.
Alle Ligaregeln aus dem Blood Bowl Regelwerk werden für den Ablauf der Liga normal verwendet.
Durch die Teampaarung kann es zu folgenden Situation kommen:
Die Goldstücke, die ein Trainer verdient, dürfen entweder für das eigene Stammteam oder für das Team, mit dem der Beratervertrag besteht, verwendet werden. Mit Ausnahme der Stammteams darf jedes Team jederzeit einen neuen Beratervertrag mit einem anderen Trainer schließen. Hat der Trainer bereits einen bestehenden Beratervertrag, so muss das einkaufende Team aus seiner Teamkasse 50.000 Goldstücke in die Teamkasse des Teams zahlen, mit dem der Beratervertrag zuvor bestand.
Sollten neue Teams hinzukommen, so werden diese als neutrale Teams behandelt.