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Nachdem ich gestern dafür Sorge getragen habe, dass das Forum von Alpha Lupus gelöscht wurde, habe ich endgültig mit dem Kapitel “eigener SOCOM Clan” abgeschlossen. Noch mal werde ich das nicht machen und SOCOM II werde ich mir auch nicht kaufen. Dafür bleibt dann mehr Zeit für EQOA – für die EQOA-Seiten habe ich heute fast vier Stunden Texte übersetzt und Texte formatiert – aber es macht Spaß zu sehen, wie das Ganze wächst.
Fall es noch keinem aufgefallen ist – unter dem Link “über tboley” sind jetzt endlich ein paar Infos zu finden. Zwar ist das nur ein nackter Lebenslauf, aber immerhin. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, ob ich das in dieser Form so lassen soll oder mir was originelleres ausdenken sollte.
Die erste Begeisterungsphase nach dem Kauf des Gameboy Advanced SP liegt hinter mit. Baldures Gate: Dark Alliance liegt irgendwo in der Ecke, dabei bin ich kaum weiter als zum 2. Akt gekommen. Dabei hatte ich mir den GBA ja auch wegen dieses Spieles gekauft.
Schuld daran ist ein weiteres Spiel in meinem Besitz: Advance Wars II – ein rundenbasiertes Strategiespiel für den GBA. Dieses Spiel macht trotz der einfachen Comicgrafik derart süchtig, dass es mir jedes Mal schwer fällt, mich davon los zu reißen. Neben den unterschiedlichen für Abwechselung sorgen Spielmodi ist das Herzstück der Kampagnenmodus.
Mit unterschiedlichen Armeen und Einheiten zieht man in den Kampf gegen die Black Hole Army. Nur die geschickte Nutzung des Geländes und unterschiedlichen Stärken und Schwächen der Einheiten führt zum Sieg – entweder die Vernichtung des Gegners oder die Besetzung des Hauptquartiers. In einigen Szenarien müssen die notwendigen Einheit erst produziert werden und neutrale Gebäude erobert werden, um die Produktion von weiteren Einheiten zu finanzieren.
Der Spielstand kann jederzeit(!) gespeichert werden. Etwas was bei Strategiespielen auf dem PC selbstverständlich ist, aber bei Konsolen oft die Ausnahme. Bei Comand & Conquer für die Playstation konnte man so nur nach dem Ende einer Mission speichern – ein wahrer Fluch bei sehr langen Mission, wenn man kurz vor Ende einen kleinen aber entscheidenden strategischen Fehler macht.
Der Schwierigkeitsgrad steigt bei AW II langsam an, zunächst wird man Stück für Stück mit allen Optionen vertraut gemacht. Zusammen mit der Grafik sollte einen das aber nicht dazu verleiten lassen, AW II als Kinderkram zu bezeichnen. Im späteren Verlauf zeigt sich nämlich sehr schnell, ob man ein guter oder schlechter COmmander ist. Die Spielstärke der CPU sollte auch in den Einzelkarte nicht unterschätzt werden.
An manchen Tagen macht man etwas verrücktes, was eigentlich nicht so eingeplant war. Neben EQOA spielen Nadine und ich auf der PS2 zur Zeit Baldures Gate : Dark Alliance II. Einen Grund, den alten Teil für die PS2 noch mal hervorzuholen gibt es eigentlich nicht, erst recht keinen, sich das Spiel noch mal zu kaufen – wir haben es ja bereits.
Bedauerlicherweise – für mein Portmonee – habe ich heute ein wenig auf der Seite von amazon gesurft. Im Bereich Game Boy Advanced nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Seit ein paar Tagen gibt es Baldures Gate : Dark Alliance für den GBA. Da kann ich dann nur schwer widerstehen. Bedingt durch die Zeit, die ich täglich unterwegs bin, freue ich mich immer über Ablenkung. Nicht immer habe ich dabei Lust auf ein Buch oder die Tageszeitung.
Nach dem ich etwas früher Feierabend gemacht hatte, suchte ich dann die Saturn-Fiale in Dortmund auf und erwarb einen GBA SP inklusive dem besagten Spiel. Voller Freude sehnte ich mich nach der nächsten Steckdose, da der GBA SP über einen Akku verfügt und erstmal aufgeladen werden muss.
Das Spiel selber ist genial umgesetzt. Das Einzige, was den Spielgenuss trübt, sind die Pixelfehler des GBA SP. Genau drei Stück in relativer Nähe und auch noch in unterschiedlichen Farben. Da ich nicht bereit bin, mich damit abzufinden, werde ich wohl morgen noch mal zu Saturn gehen um das Gerät umzutauschen. Am besten Schlage ich dem Verkäufer vor, das neue Gerät zu testen, damit ich nicht solange Umtauschen muss, bis ich zufrieden bin.
Hinter mir liegt eine Woche, die mehr als anstrengend war und eine Menge Nerven gekostet hat. Sie endete, ohne das ich das Gefühl hatte, als Sieger aus der Woche zu gehen. Zum Ausgleich habe ich dafür das gesamte Wochenende gespielt – EQOA, aber auch eine Menge Baldures Gate:Dark Alliance II. Ein Spiel, was deshalb so süchtig macht, weil man es mit zwei Spielern gleichzeitig im Coop-Modus spielen kann. Monster plätten, Charakter aufleveln und neue Waffen und Rüstungen mit Edelsteinen versehen. Ich kann davon nicht genug bekommen. Schade nur, dass die Dungeons nicht zufällig generiert werden, das würde den Reiz des Spiels noch mehr erhöhen.
Vor einer Diskussion über sinnlose Gewalt müsste eigentlich eher die grundsätzliche Überlegung stehen, ob es auch sinnvolle Gewalt überhaupt geben kann. Diesen Einwand außer Acht lassend, werde ein Erlebnis meiner Spielfigur in Tunaria schildern, welches sich gestern zugetragen hat.
Kurz vor Spielende (natürlich wieder einmal EQOA) reiste nach Qyenos, um von dort aus schnell ein Pferd in die elfische Heimat zu nehmen. Ein Tumult beim Stallmeister erregte meine Aufmerksamkeit. Ein Gruppe von drei Spielern, die zu dem auch noch der “guten”Fraktion angehörten, griff den Stalljungen an und töte ihn. Nicht einmal, sondern mehrmals. Begründung für ihr Vorgehen:
Wir sind hier zu Hause – wir dürfen mit ihm machen, was wir wollen.
Eine Hinweis darauf, dass das eigentlich nicht alle Spieler dieses Vorgehen rundum positiv bewerten, brachte nur den typischen Kommentar Hast du ein Problem damit?antworten kann man auf so was nicht mehr.
Es sind nur Nichtspielercharakter in einer virtuellen Welt, die zu Tode gekommen sind. Niemand wird sich darüber aufregen, dass ohne ein Gesprächsversuch haufenweise Orks getötet werden. Die Reaktion und die Gleichgültig bei den Angriffen auf den Stalljungen sind jedoch erschreckend, zumindest für mich.
In einem Rollenspiel versucht man, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Das bedingt, dass man sich auch so verhält, wie der Charakter sich in der Spielwelt verhalten würde. Ein Paladin würde niemals einen unschuldigen Menschen abschlachten. Tut er es doch, so ist der Spieler ein schlechter, wenn überhaupt, Rollenspieler. Wenn er kein Rollenspieler ist, schlüpft er nicht während des Spiels in eine andere Rolle und hat keine Empathie für andere. Ein vorsichtiger Schluss wäre, dass der Spieler den gleichen Verhaltensmuster auch im wirklichen Leben anheim fallen würde, wenn er keine Angst vor Sanktionen haben müsste.
Beim Zeichnen der Weltkarte für EQOA habe ich feststellen müssen, dass ich ohne Kenntnisse im Umgang mit dem Pfadwerkzeug in Illustrator nicht weiterkomme. Während ich sonst alles in Flash zeichne und da schon sehr geschickt im Umgang mit dem Freihandwerkzeug bin, fehlt mir genau dieses in Illustrator ganz deutlich. Auf der anderen Seite lassen sich Karten in der Form, wie ich sie haben möchte, nicht mehr in Flash zeichnen. Ich werde wohl in den sauren Apfel der Erkenntnis beißen müssen und mich näher mit Kurven, Tangenten und Ankerpunkten beschäftigen müssen. Damit werde ich dann wohl leider auch noch länger als geplant für die Karte brauchen.
Aber wie heißt es so schön: Katastrophen fangen mit “…mal eben…” an.
In den letzten Tagen habe ich immer wieder Zeit investiert, um eine Weltkarte von Tunaria (EQOA) zu zeichnen. Das erste fertige Ergebnis sieht noch sehr mager aus. Wenn ich mir vorstelle, wie lange es noch dauern wird, bis die Karte fertig ist, wird mir ganz anders. Ich hoffe, dass diejenigen, die die Karte verwenden, die Arbeit zu schätzen wissen und das kein Schlaubi-Schlumpf auf die Idee kommt, sich daran zu bereichern.
Sicher könnte man fragen, warum ich das Ganze mache. Die Antwort ist banal einfach. Ich mache es gerne, ich helfe gerne und außerdem finde ich es prima, wenn meine Karte in den von vielen EQOA-Spielern zur Orientierung benutz wird – das üblich halt, warum de meisten Leute schreiben oder zeichnen.
Heute haben sich eine Menge Spieler online auf Gut Davar getroffen. Das ganze war ein richtiger Massenauflauf, sogar etwas Prominenz war da – eine Spielleiterin (oder ein Spielleiter, auf jeden Fall war der Charakter weiblich). Ich habe natürlich wieder Fotos gemacht. Zu finden sind diese auf den Evrquest Online Adventure Seiten an dieser Stelle im Fotoalbum.
Das ich überhaupt online gehen konnte, habe ich der Tatsache zu verdanken, dass in es unserer Wohnung mindest zwei Stromkreise gibt. Das Wohnzimmer ist nämlich nicht von dem Stromausfall betroffen, der den Rest unserer Wohnung heimgesucht hat. Hoffentlich kann der Elektriker, der morgen kommen soll, den Schaden schnell beheben. Es mag zwar romantisch sein, bei Kerzenschein zu essen, aber mit kalten Wasser zu duschen ist eher grausam.