H & M hat zur Zeit Anzeigen geschaltet, in denen eine neue Aktion beworben wird: “2 kaufen – 1 bezahlen!”
Erstaunlich ist die Wortwahl, über die man länger nachdenken kann. Wenn ich zwei Teile kaufe, aber nur eins bezahle, habe ich dann wirklich zwei Teile gekauft? Eigentlichhabe ich ein Teil gekauft und das andere gratis dazubekommen, also gerade eben nicht gekauft. Andererseits kann H & M schlecht schreiben: “2 mitnehmen – 1 bezahlen”. Abgesehen davon, dass das eh schon einige Kunden machen, nennt man diesen Vorgang auch “klauen”.
Am besten wäre wohl “1 kaufen – 1 gratis dazu”.
Wer mit so einem Spruch wirbt, muss schon ganz real,- bescheuert sein. Anders ist das nicht zu erklären. Das die Supermarktkette auch sonst ungewöhnlich ist, war heute in der Zeitung zu lesen. In einigen Fialen wird von fleißigen Mitarbeitern Fleisch, dessen Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, “getunt”. Genauer gesagt bekommt es ein neues Etikett verpasst und wird wieder in Kühlregal gelegt. Ein Vorgang, den ich mir beim Verhalten einiger Mitarbeiter in einem real,- Supermarkt in Bielefeld gut vorstellen kann. Ich frag mich auch schon länger, was mit Ware passiert, die von Kunden wild abgelegt wird und eigentlich ins Kühlregal gehört. Die günstigen Preise, mit denen momentan geworben wird, kommen vermutlich dadurch zustande, dass im großen Stil von anderen Märkten abgelaufene Waren eingekauft und dann weiterverkauft werden.
Das nebenstehende Bild ist kein Fehldruck – zumindest nicht von meinem Drucker. Es zeigt den Bezug von Sitzen in einem Bus der Bielefelder Verkehrsbetriebe. Bei dem Muster frage ich mich spontan, was der Designer geraucht hat, als er am Entwurf gearbeitet hat. Vielleicht hat er ja auch was getrunken und dann auf eine schwarze Leinwand – lassen wir das lieber. Möglicherweise steht dahinter jahrelange Forschungsarbeit, die sich mit der psychologischen Wirkung von Farben und Muster beschäftigt. In Wirklichkeit würden dann die Bezüge dazu dienen, die Aggressionen der Fahrgäste abzubauen und für ein positives Raumklima zu sorgen. Den Osterhasen gibt es ja schließlich auch.
die es so nie gegeben hat, aber durchaus realistisch klingen:
Bild: Bürger empört – Junge Union veranstaltet Wetttrinken zugunsten der Tsunami-Opfer
Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. Am besten wirken solche fiktiven Schlagzeilen, wenn man beim Essen eine Zeitung vor sich liegen hat und diese Schlagzeile jemand anders vorliest.
In den letzten Nächten haben sich von unserem Whiteboard Magneten gelöst. Sie sind aber nicht einfach abgefallen, sondern durch den Flur geschossen bis in die Küche. Mit den meisten Magneten dieser Magneten war nichts befestigt. Sehr merkwürdig – und sehr gruselig. Also ob sich das Magnetfeld geändert hätte. Es kann natürlich sein, dass sich auf Grund der kälteren Umgebungstemperatur das Metall des Witheboards zusammengezogen hat und das auf Grund der veränderten Spannung die Magneten abgesprungen sind.
Heute morgen habe ich im Halbschlaf (oder im Traum?) die Katzen unseres Nachbarn, der zur Zeit im Krankenhaus liegt miauen gehört. Das war etwa zum um 4, 4:30 Uhr rum. Heute Abend habe ich dann erfahren, dass unser Nachbar verstorben ist. Merkwürdigerweise um die Zeit, als ich meinte, seine Katzen zu hören. Er war halt doch ein Zauberer …
Ein gemütlicher Abend zu zweit, ein Film zur Entspannung – I love to relex. Allerdings nur, wenn der Film nicht andauernd von Werbepausen unterbrochen wird. Das kann einem nämlichen den Abend noch so richtig versauen. Bei James Bond – Goldeneye waren es insgesamt vier Werbeunterbrechungen, die jeweils 10 Minuten lang waren. Das sind zusammen 40 Minuten reine Werbung. Zusätzlich hat auch Pro Sieben die unangenehme Eigenart entwickelt, die letzten zwei Minuten des Films nach der Werbepause zu wiederholen. Damit dann der Rest passt, wird noch fleißig an dem Film herumgeschnibbelt – kann aber auch sein, dass das nur normale Zensur war, um den Film familienfreundlicher zu machen. Auf jeden Fall hat das Ergebnis nichts mehr mit Unterhaltung zu tun (die sich Pro Sieben ja so auf die Fahne geschrieben hat).
Bei so einem Titel ist eins auf jeden Fall Schon klar. Hinter mir liegt ein Samstagseinkauf bei IKEA. Allein das ist schon unheimlich. Es vollzieht sich immer die merkwürdige Wandlung von Geld zu vielen Gegenständen, wobei man eigentlich nur ein paar Teile kaufen wollte, aber immer mit deutlich mehr den gelb-blauen Tempel verläst.
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Immer wieder gibt es neue Sporttrends. Auf der Fitnesswelle surfen die Trendsetter ewiger Jugend entgegen – und sehen dabei eigentlich ziemlich alt aus.
Wie dem auch sei, ich finde Nordic Walking ziemlich albern. Besonders mit der “dynamischen” Armbewegung dazu. Früher nannte man das einfach nur Spazieren gehen. Aber es soll ja so gesund sein und entspannend noch dazu. Ich für meinen Teil bevorzuge Nordic Shopping: Einkaufen mit zwei Einkaufstaschen. lastet die Arme gleichmäßig aus und man kann noch was mit nach Hause nehmen.
Ein USB-Headset ist eine bei Playstation 2 Spielen eine echte Bereicherung. Absprachen der Spieler untereinander werden dadurch nicht nur einfacher – man kann sich auch im Spiel zum Kaffeeklatsch treffen. Schwierig wird es nur dann, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Dank Englisch ist das allerdings keine unüberbrückbare Kommunikationshürde.
Manchmal weiß man allerdings nicht, ob man lachen oder weinen soll. Zum Beispiel dann, wenn sei Deutsche sich auf Grund eines Missverständnis eine halbe Stunde lang in Englisch unterhalten.