Nach der Amokfahrt eines Rentners in Menden, die am Wochenende in einem Schützenfest endete, macht sich Ratlosigkeit und Entsetzen breit. Durch das sich über Deutschland ausdehnende, durch ein Sommerloch verursachte, Nachrichtentief kommt es aber vereinzelt zu konstruktiven bis dubiosen Vorschlägen.
weiterlesen »
Über die Entstehung des Universums wissen wir annähernd so wenig wie über Gott. Das lässt viel Raum für Spekulationen und für fanatisches Unwissen. Als gesicherte Erkenntnis dürfte, auch wenn dies von so genannten Kreationisten bestritten wird, gelten, dass der Mensch vom Affen abstammt.
weiterlesen »
Durch die Presse geistert gerade wieder so ein Begriff, der völlig andere Assoziationen bei mir auslöst: Sauerlandgruppe. Ich muss dabei nicht an die Mannschaft von Herrn Müntefering oder an freie Radikale (die jetzt nicht mehr so frei sind) denken, sondern an was ganz anderes.
weiterlesen »
Da war ein Land, in dem tote Bürokraten an staubigen Tischen saßen. Es roch nicht nach Zitronen, sondern nach Urin. An den Wänden blühte der Schimmel und schuf geographische Phantasiegebilde. Im Traum eines billigen Rausches vereinigten sich die Sterne. Zurück blieb nur die Sehnsucht und Reste von Methanol.
Nicht immer nötigt einen die Zeitung dazu, sich über Meldungen aufzuregen. Es gibt auch Artikel, über die ich angesichts der ihnen innewohnenden Komik nur herzlich lachen kann.
So war heute zu lesen, dass Kate Moss ein Kochbuch schreiben will. Kate Moss, ein Kochbuch? Das kann dann ja nur sehr dünn sein. Genussvolles essen wird wohl niemand ernsthaft Moss zutrauen.
Glaubwürdiger wäre es wohl, sie schriebe ein Diätbuch. Der deutsche Titel dafür wäre recht simpel: Die zwei Finger Diät
In Bochum soll es neuerdings einen Mann vor dem Hauptbahnhof geben, der Reisende als vaterlandslose Gesellen beschimpft, weil sie mit dem Zug gefahren sind und nicht mit einem Auto. Laut Auskunft der Polizei handelt es sich beim ihm um Gerhardt M., ehemaliger leitender Angestellter bei Opel.
weiterlesen »
Am traurigen Tod des übergewichtigen Torwarts waren Ballspiele und die freie Verfügbarkeit von Waffeln Schuld. Noch am Abend zuvor hatte er im Internet über seine Gehaltsvorstellungen geschrieben. Das alles wurde von der Presse jetzt genüsslich ausgebreitet. Natürlich war er Einzelgänger. Es wäre auch regelwidrig gewesen, hätte er zusammen mit einem anderen Spieler im Tor gestanden.
Es soll ja tatsächlich Menschen ohne Demenzerkrankung geben, die an einem ganz normalem Abend, statt Sportübertragungen zu verfolgen oder sich mit Bier voll laufen lassen (oder beides) sich im Fernsehen „Wetten, dass…?” ansehen. Gut, es gibt vermutlich Dinge, die noch schlimmer sind, wie zum Beispiel ein Sonntagsbesuch bei der Schwiegermutter, ein Vollkörperpiercing oder Günther Jauch als Nachbar.
weiterlesen »
Aus der Stadt, die sich gerade zur Kulturhauptstadt 2010 aufhübscht (böse Zungen behaupten, dass geschehe nach Art einer Bordsteinschwalbe) gibt es neue Erkenntnisse in Bezug auf die angeblichen Gefahren durch das Rauchen. An immer mehr Kneipen und Restaurants finden sich die Schilder wie diese:
weiterlesen »
In wirtschaftlich schlechten Zeiten muss jeder bereit für Einschnitte sein. Gut, wenn man vor Antritt einer neuen Stelle schon entsprechend über Lohneinbußen informiert wird.
weiterlesen »