Andere gehen spanisch essen. Worauf ich nicht verzichten kann an einem Samstag ist morgens beim Frühstück meinen Lieblingsspanier zu lesen. Juan Moreno schreibt für die Sonntagsbeilage der Süddeutschen Zeitung die Kolumne “Von mir aus”.
Aus sehr sympathischer Sichtweise beschreibt Moreno das alltägliche Leben oder Ereignisse aus seiner Jugend – da er gleich alt ist, sind mir viele Sachen wohl vertraut.
Daher würde ich ungern auf die Kolumne verzichten, wobei meine bescheidene Meinung vermutlich kein Gewicht hat. Bei der Süddeutschen stehen wieder Veränderungen an, die diesmal die Sonntagsbeilage betreffen. Hoffentlich bleibt Moreno. Den Wegfall der Spielkritiken haben ich noch schmerzlich in Erinnerung. Bedauert habe ich auch die Einstellung der NRW-Beilage – ein sehr schönes Stücke Journalismus.
Nach einer Woche, die einen mit eine Grummeln im Kopf und einem komischen Geschmack in das Wochenende entlässt, freut sich die Seele über einen gelungene Freitagabend. Nach dem obligatorischen Großeinkauf kann man sich bequem zurücklehnen und ausspannen. Besonders gut geht das mit einem guten Essen. Einer unserer besten Freunde am Tisch ist unserer Tischgrill, der seit mehreren Jahren ein gern gesehener Gast ist. Bei Fleisch und Gemüse, zusammen mit einem guten Bier, kann man schnell die Last der vergangenen Tage abschütteln.
Den Bauch voll und den Kopf leer, döst man zufrieden vor sich hin und läst noch ein paar Stunden vorbeiziehen, ehe man sich für das Ausschlafen vorbereitet.
Gemischte Gefühle, gemischte Gedanken – ein Tag zum wundern. Der Umtausch des GBA SP verlief problemlos. Zwar wollte der Verkäufer, dass ich das Ersatzgeräte nehme, doch da war dann auch wieder ein Pixelfehler. Etwas höffliche Hartnäckigkeit führte dann dazu, dass er noch ein Exemplar aus dem Lager holte, das diesmal dann glücklicherweise ohne Fehler war.
Am Morgen sah die Welt noch anders aus. Mein Clan hat ist endgültig zerbröselt. Er ist mir sozusagen unter den Händen weggestorben. Die Unzufriedenheit und Unruhe sog sich schon seit Wochen hin. Immer wieder wurde von mir erwartet, mehr als einmal die Woche zu spielen. Gleichzeitig wurden Angebote, selber Verantwortung zu übernehmen, nicht genutzt. Da ich den Namen für mich behalten wollte, hat das dazu geführt, dass die Unzufriedenen gegangen sind. Jetzt befindet sich Alpha Lupus in einem Winterschlaf.
Während es Menschen gibt, die den Erfolg anderer, auch ihnen nahe stehender Menschen mit Missgunst betrachten, gönnen ich anderen ihren verdienten Erfolg. Besonders dann, wenn es sich um meinen Bruder handelt. Dieser hat eine Stelle als Fialeleiter angeboten bekommen. Herzlichen Glückwunsch noch mal von hier aus!
Völlig am Boden reicht meine schlechte Laune mindestens für eine Flasche Wein. Die Präsentation heute hatte ein Kaugummiergebnis. Statt der unfähigen Kollegin endlich das Projekt zu entziehen, darf ich jetzt für sie die Texte schreiben. Im Gegenzug muss sie immer mehr mein Design umsetzten, so dass von ihrem eigenen Entwurf nichts mehr überbleibt. Das macht sie nicht zu frieden und mich auch nicht, weil ich mein Design lieber selber umsetzen würde. Zudem macht sie so viele Fehler dabei, dass mir jedes Mal förmlich schlecht wird. Für mich war es das letzte Mal, dass ich solche Vorschläge mache, wenn ich keine Dank und keine offene Unterstützung bekomme.
Es ist erschrecken, wie schnell man bestimmte Dinge einfach vergießt, wenn man längerer Zeit nicht mehr mit ihnen zu tun hat. Seit Monaten habe ich nichts mehr in Flash gemacht. Jetzt brauche ich es beruflich wieder. Die Grundlagen und die Möglichkeiten sind mir noch vertraut, aber sobald es in die Tiefe geht, wird es dunkel. So dunkel, dass mir richtig gruselig wird. Wenn ich zurückblicke, dann erinnere ich mich daran, dass ich mal in Flash ein recht komplexes Tamagotchi namens Cymo programmiert habe. Davon bin ich heute weit entfernt. Vielleicht ändert sich dass ja wieder, wenn ich endlich beruflich mehr als zu vor mit diesen Dingen zu tun habe und nicht das alles in nur in meiner Restfreizeit mache.
Es gibt Tage, die fangen ganz normal an. Bis zum Feierabend passiert nichts, wirklich nichts Welt bewegendes. Doch plötzlich steht man mitten im Sumpf der kleinen Missgeschicke und wünscht sich am liebsten nach Hause, an einem Platz, wo man die Decke über den Kopf ziehen kann und schaukelnd seinen Schmerz vergessen kann.
Pünktlich nach Feierabend stand in Dortmund an der Stadtbahnhaltestelle und wartet auf die Bahn. Doch diese kam nicht – jedenfalls nicht zur üblichen zeit, sondern mit 15 Minuten Verspätung. Unglücklicherweise bin ich aber auf eine pünktliche Stadtbahn angewiesen, da ich sonst nicht den Regionalexpress nach Bielefeld erwische. Normalerweise habe ich eine Reserve von genau 15 Minuten. Selbst wenn ich aus welchen Gründen auch immer eine Stadtbahn später nehme, hab ich noch eine sehr große Chance, den RE zu erwischen. Bei 15 Minuten sieht das allerdings ganz anders aus. Um mit dem Titel eines Romans von Böll zu sprechen: “Der Zug war pünktlich”. Direkt vor meiner Nase vor er ab – das Rennen und Hochstürmen der Treppen hätte ich mir sparen können.
Damit durfte ich eine Stunde in Dortmund verbringen, da der RE im Stundentakt fährt. Manche Menschen werden für mehr weniger bestraft. Nach einer Stunde dann kam es, wie es kommen musste. Der Zug hat Verspätung. Eine Stunde zu vor wäre ich dankbar darum gewesen, aber jetzt führte das dazu, dass ich meine Stadtbahn in Bielefeld um ein paar Sekunden verfehlt und 10 Minuten warten durfte.
Bereits jetzt hatte meine Laune den Tiefpunkt erreicht – dachte ich, ohne zu wissen, dass man das noch steigern konnte. Wie jeden Freitag folgte der übliche Wocheneinkauf mit unserem Einkaufswagen zu Fuß und bei trockenem Wetter. Als wir voll bepackt aus dem Supermarkt kamen, Regnete es in Strömen, währen die Regenschirme trocken und sicher zu Hause lagen. Weitere Kommentare kann ich mir dazu sparen. Meine Laune ist seit dem nicht besser geworden, auch wenn die Haare wieder trocken sind.
Eigentlich ist es anders als der Titel suggeriert. Ich habe nicht die Erkältung im Griff, sondern ich befinde mich im Griff der Erkältung. Der Kopf ist zu wie unter Alkoholeinfluss vermutlich liegt das an der geringer Sauerstoffzufuhr, da das Atmen durch die Nase sehr schwer fällt.
Trotz dieser Widrigkeiten ist die neue Version von bitEvolution seit ein paar Stunden online. Die Fertigstellung war nicht ganz so schwer, wie ich noch am Anfang der Woche befürchtet habe.
Monatelang habe ich es geschafft, allen widrigen Umständen (verspätet Züge und nasskalte Bahnhöfe etc.) zum Trotz keine Erkältung zu bekommen. Jetzt hat es mich doch erwischt. Volle Breitseite, sozusagen – man merkt, dass der text unter Einfluss von Alkohol, Erkältungen und den Nebenwirkungen vom Film “Master und Comander” geschrieben wird.
Jeden Morgen tapfer Tee mit Zitrone getrunken, doch am Ende war alles vergeblich. Mein Kopf sitz zu, der Hals brennt und jedes Schlucken schmerzt. Das Einzige, was nach einer bestimmt unangenehmen Nacht interessant sein wird, ist die Frage, in welcher Verfassung ich morgen zur Arbeit wanken werde und ob es nicht klüger wäre, das Ganze mal aus zu kurieren.
Es gibt ein passendes Zitat von Gollum – “Die dreckigen Diebe, sie haben ihn uns gestohlen …” – welches wunderbar passt. Gestern Abend wurde uns mitten im Supermarkt der Einkaufswagen entwendet. Erst dachten wir, dass er nur versehentlich vertauscht worden sei. Als sich aber trotz Durchsage keiner an der Information mit unserem Wagen meldete, wurde uns klar, dass wir wohl einen neuen Wagen bräuchten. Wegen der Sachen, die wohl einfach raus genommen worden sind, war es nicht schade. Die gehört zu dem Zeitpunkt ja noch dem Supermarkt. Wäre im Wagen ein 1 Euro Stück gewesen, hätte ich das wohl auch mit einem Schulterzucken abgetan, auch wenn mich der Verlust geärgert hätte. Leider war im Wagen aber ein Metallchip drin, an dem ich richtig gehangen habe. War er doch schön schwer und sah edel aus, was man von billigen Plastikchips nicht sagen kann. Jetzt ist er weg, für immer weg.
Wir erfuhren dann noch, dass täglich Einkaufswagen geklaut werden. Wahrscheinlich sind die Leute zu faul, sich selber einen zu holen oder wollen so noch einen Euro extra bekommen. Verstehen kann ich es jedenfalls nicht.